Tuesday 17. September 2019
Evangelium von heute Lk 7,11-17 In jener Zeit ging Jesus in eine Stadt namens Naïn; seine...
Wenn das Weizenkorn nicht auf die Erde fällt und stirbt, bleibt es allein; wenn es aber stirbt, bringt es reiche Frucht
Joh. 12, 24
Namenstage Hl. Hildegard von Bingen, Hl. Robert Bellarmin, Sel. Anton Maria Schwartz,...
'Maria Pocs' / Gottesmutter mit Jesuskind. Gnadenbild im Stephansdom - Ikone der Hodegetria.      
Wien, 01.6.2003    
© Franz Josef Rupprecht; A-7123 Mšnchhof; Bank: Raiffeisenbank Mšnchhof (BLZ: 33054), Konto.-Nr.: 17.608
„In den schweren Augenblicken seines Lebens findet der Christ Zuflucht unter dem Schutzmantel der Muttergottes.“
Papst Franziskus
+ Rezac Friedrich MSC

+ P. Fritz Rezac

Bereits als Theologiestudent hat sich P. Fritz Rezac entschieden, einmal als Missionar in Afrika zu arbeiten. Seit 1964 lebte und arbeitete der Herz-Jesu-Missionar als Priester in der Diözese Bonkungu-Ikela in der Demokratischen Republik Kongo. In den ersten Jahren trug er maßgeblich dazu bei, für seine Ordensgemeinschaft und seine Mitbrüder den Distrikt Kongo aufzubauen. Sein segenreiches 54-jähriges Wirken in der Urwalddiözese zeichnete sich aus durch pastoralen Eifer, den Aufbau von Basisgemeinden, Schulen und Krankenhäusern, die Verantwortung für die Zukunft der Herz-Jesu-Missionare in Afrika und die Bereitschaft, immer den Menschen zu helfen. Im März 2018 musste P. Rezac schwer krank nach Europa heimkehren. Er verstarb am Ostermontag, den 4. April 2018.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Besuch im Missionsreferat im Sommer 2014.

Die Diözese Bokungu – Ikela hat im Laufe der Jahre einige Rebellionen und Kriege mit Plünderungen und Verwüstungen überstehen müssen. Bis heute ist der Kongo, ein Riesenland von der Größe Mitteleuropas, noch nicht zur Ruhe gekommen. Wir können aber unsere Arbeit in der Kirche, in den Schulen und auch dem Krankendienst nachgehen.

 

Die Station Mondombe, wo er als Vikar und Reisepater tätig ist, liegt am Tshuapa-Fluss, im Urwald von der Äquatorprovinz, fast zweitausend km von der Hauptstadt Kinshasa entfernt. Die Einheimischen sind Bantus, vom Stamme der Mongos. Auch sie haben in den letzten Jahren durch die Kriegswirren stark gelitten. Auf der Missionsstation gibt es einen Kindergarten, eine Buben- sowie Mädchenvolksschule sowie auch eine technische Schule für Büroarbeit, Tischler und Maurer.

 

Die Arbeit wird von Katechisten unterstützt, die in den Dörfern das Glaubensleben aufrecht erhalten. Sie werden ein- bis zweimal im Jahr auf die Hauptstation eingeladen, um an Fortbildungskursen teilzunehmen. Mondombe ist die Station mit dem größten Reisegebiet in der Diözese, über 60 Dörfer werden von den Herz-Jesu-Missionaren betreut.

 

P. Fritz Rezac mit Katechisten, die ihm bei der Glaubensverkündigung in seinem riesigen Missionsgebiet zur Seite stehen.

 

Pastoralamt der ED. Wien Referat für Weltkirche und Entwicklungszusammenarbeit
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1010 Wien

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