Mittwoch 14. November 2018
Evangelium von heute Lk 17,11-19 Auf dem Weg nach Jerusalem zog Jesus durch das...
Denn Gott hat die Welt so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn hergab.
Joh. 3,16
Namenstage Hl. Alberich von Utrecht, Bernhard Letterhaus, Sel. Maria Merkert, Hl....
Gott sagt »Du« zu uns. Wir finden ihn nur, wenn auch wir zu ihm »Du« sagen.
(Hl. Johannes Paul II.)
Hrusa Heribert

Gedanken im Advent

Mit seinem Advent-Rundbrief 2017 schickte und Diakon Heribert Hrusa in seiner Email noch folgende Gedanken mit, die ein wenig zum adventlichen Nachdenken anregen sollen:

 

Liebe Freunde!

 

Fällt es euch im Augenblick auch so schwer wie mir, mich in den Advent einzustimmen?

Die Berichte, die ich täglich zu lesen bekomme, die Bilder, die ich sehe, sind alles andere

als adventlich.

 

Bin ich hier mit meinem Denken, mit meinem Wunsch Advent zu leben, total daneben? Sind die Worte "Liebe deinen Nächsten wie dich selbst!“ oder „Alles nun, was ihr wollt, dass euch die Leute tun, dass sollt auch ihr ihnen tun" noch gültig? Oder zählt jetzt: ich zuerst.

 

Angefangen hat es mit: USA zuerst! Jetzt sehe ich hier schon viele Plakate: Ecuador zuerst!

Damit wird, so meine ich, indirekt das "ich zuerst" - der Egoismus - gefördert.

 

Im Advent möchte ich mich auf Werte besinnen, die nicht nur mich sondern alle Menschen

tragen und die Hoffnung geben. Hoffentlich gelingt es mir, diese dann im Leben auch so umzusetzen, damit sie "begreifbar" werden.

 

Das Reich Gottes kommt nicht so, dass man es berechnen könnte. Auch wird man nicht

sagen: Siehe hier! oder: Siehe dort! Denn siehe, das Reich Gottes ist mitten unter euch. (Lk 17,21). Diese Erfahrung wünsche ich uns allen - das Reich Gottes ist mitten unter uns!

 

Ich wünsche euch einen guten Advent, Zeit für euch und eure Lieben, und ein gesegnetes Weihnachtsfest.

 

Euer Heribert

Diakon in Ecuador

Der Wiener Diakon Heribert Hrusa ist seit 1984 als Missionar im südamerikanischen Land Ecuador auf Einsatz. Er half in diesen Jahren mit, ein medizinisches Zentrum samt Labor, eine Apotheke und eine Zahnarztpraxis aufzubauen. Ebenso plante und baute er eine Kirche und fünf Kapellen, mehrere Brunnen und Wasserleitungen, eine Nähstube und nicht zuletzt ein Schulzentrum in Pedro Carbo.

 

Hier bekommen auch arme Kinder vom Kindergarten bis zur Matura eines Gymnasiums eine Ausbildung auf hohem Niveau. 1999 wurde der erste Teil der UEEA  (Unidad Educativa Ecuadoriana Austriaca) eröffnet. Seither wird die Schule ständig erweitert bzw. durch notwendige Einrichtungen ergänzt, so wie durch den Bau von Physik- und Chemiesälen.

 

Nähere Infos: www.albertkafka.com/ueea

 

 

 

 

 

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Pastoralamt der ED. Wien Referat Weltkirche und Entwicklungszusammenarbeit
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