+ Aus dem heiligen Evangelium nach Markus
In jener Zeit
24 brach Jesus auf und zog von dort in das Gebiet von Tyrus. Er ging in ein Haus, wollte aber, dass niemand davon erfuhr; doch es konnte nicht verborgen bleiben.
25 Eine Frau, deren Tochter von einem unreinen Geist besessen war, hörte von ihm; sie kam sogleich herbei und fiel ihm zu Füßen.
26 Die Frau, von Geburt Syrophönizierin, war eine Heidin. Sie bat ihn, aus ihrer Tochter den Dämon auszutreiben.
27 Da sagte er zu ihr: Lasst zuerst die Kinder satt werden; denn es ist nicht recht, das Brot den Kindern wegzunehmen und den Hunden vorzuwerfen.
28 Sie erwiderte ihm: Ja, du hast Recht, Herr! Aber auch für die Hunde unter dem Tisch fällt etwas von dem Brot ab, das die Kinder essen.
29 Er antwortete ihr: Weil du das gesagt hast, sage ich dir: Geh nach Hause, der Dämon hat deine Tochter verlassen.
30 Und als sie nach Hause kam, fand sie das Kind auf dem Bett liegen und sah, dass der Dämon es verlassen hatte.In jener Zeit brach Jesus auf und zog von dort in das Gebiet von Tyrus. Er ging in ein Haus, wollte aber, dass niemand davon erfuhr; doch es konnte nicht verborgen bleiben.
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Namenstage
Hl. Antonius von Sachsen, Hl. Benedikt, Hl. Gregor II, Hl. Helmward, Hl....
Namenstage
12.
Februar
Hl. Antonius von Sachsen
* Sachsen,
† 1361
Ordensmann, Prediger, Märtyrer
* in Sachsen,
† 1361 in Bulgarien
Antonius war Franziskaner und ging zur Verkündigung des katholischen Glaubens nach Bulgarien. Anhänger der orthodoxen Kirche nahmen ihn deshalb gefangen; da er nicht von seinem Vorhaben ablassen wollte, wurde er zusammen mit seinen Gefährten, den Priestern Gregor von Trau und Nikolaus von Ungarn sowie Thomas von Foligno und Ladislaus von Poscega getötet.
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* in Sachsen,
† 1361 in Bulgarien
Antonius war Franziskaner und ging zur Verkündigung des katholischen Glaubens nach Bulgarien. Anhänger der orthodoxen Kirche nahmen ihn deshalb gefangen; da er nicht von seinem Vorhaben ablassen wollte, wurde er zusammen mit seinen Gefährten, den Priestern Gregor von Trau und Nikolaus von Ungarn sowie Thomas von Foligno und Ladislaus von Poscega getötet.
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Hl. Benedikt
* 750, Aquitanien in Frankreich
† 821
Abt in Aniane, Aachen u.a.
* um 750 in Aquitanien in Frankreich
† 11. Februar 821 in Aachen in Nordrhein-Westfalen
Witiza - lateinisch Euticius, so sein Geburtsname - entstammte einer westgotischen Grafenfamilie und diente als Ritter Pippin dem Kleinen und Karl dem Großen. Während einer Reise trat er 773 gegen den Willen der Familie in St-Seine bei Dijon in ein Kloster ein. Bald schon wurde er Abt; er war streng mit sich und anderen. Als seine Mönche ihm Widerstand leisteten, gründete er mit einigen Gefährten ab 780 auf seinem elterlichen Gut in Aniane bei Montpellier ein eigenes Kloster als benediktinisches Vorzeigekloster, von dem aus bald schon die Reform aller Klöster im Frankenreich ausging.
Das Kloster in Aniane hatte als eines der größten im Frankenreich bald schon 300 Mönche und eine beispielhafte Ausstrahlung. König Ludwig der Fromme, machte ihn daher zum Generalabt des ganzen Frankenreiches. In dieser Funktion konnte er nachhaltig das klösterliche Leben vieler Gemeinschaften erneuern, die er selbst gegründet hatte oder die sich nach dem Vorbild von Aniane entwickelten, und er konnte der Benediktiner-Regel zum Durchbruch verhelfen. Von Ludwig wurde Benedikt 814 zum Abt des Klosters Maursmünster - dem heutigen Marmoutier - im Elsass und zum ersten Abt im von Ludwig gestifteten Kloster von Inden - dem heutigen Stadtteil Kornelimünster in Aachen - ernannt; von hier aus konnte Benedikt seine Leitungsaufgabe effizient und dem Kaiser nahe wahrnehmen. 817 wurde vom Kaiser eine Generalversammlung aller Äbte einberufen und eine für alle Klöster gemeinsame Ordnung festgelegt.
Nach dem Tode Benedikts richtete Kaiser Ludwig an die Mönche des Klosters und den von ihnen gewählten Abt Tructesindus einen Brief, in dem er das monastische Ideal darlegte, und bestätigte die Privilegien der Abtei.
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* um 750 in Aquitanien in Frankreich
† 11. Februar 821 in Aachen in Nordrhein-Westfalen
Witiza - lateinisch Euticius, so sein Geburtsname - entstammte einer westgotischen Grafenfamilie und diente als Ritter Pippin dem Kleinen und Karl dem Großen. Während einer Reise trat er 773 gegen den Willen der Familie in St-Seine bei Dijon in ein Kloster ein. Bald schon wurde er Abt; er war streng mit sich und anderen. Als seine Mönche ihm Widerstand leisteten, gründete er mit einigen Gefährten ab 780 auf seinem elterlichen Gut in Aniane bei Montpellier ein eigenes Kloster als benediktinisches Vorzeigekloster, von dem aus bald schon die Reform aller Klöster im Frankenreich ausging.
Das Kloster in Aniane hatte als eines der größten im Frankenreich bald schon 300 Mönche und eine beispielhafte Ausstrahlung. König Ludwig der Fromme, machte ihn daher zum Generalabt des ganzen Frankenreiches. In dieser Funktion konnte er nachhaltig das klösterliche Leben vieler Gemeinschaften erneuern, die er selbst gegründet hatte oder die sich nach dem Vorbild von Aniane entwickelten, und er konnte der Benediktiner-Regel zum Durchbruch verhelfen. Von Ludwig wurde Benedikt 814 zum Abt des Klosters Maursmünster - dem heutigen Marmoutier - im Elsass und zum ersten Abt im von Ludwig gestifteten Kloster von Inden - dem heutigen Stadtteil Kornelimünster in Aachen - ernannt; von hier aus konnte Benedikt seine Leitungsaufgabe effizient und dem Kaiser nahe wahrnehmen. 817 wurde vom Kaiser eine Generalversammlung aller Äbte einberufen und eine für alle Klöster gemeinsame Ordnung festgelegt.
Nach dem Tode Benedikts richtete Kaiser Ludwig an die Mönche des Klosters und den von ihnen gewählten Abt Tructesindus einen Brief, in dem er das monastische Ideal darlegte, und bestätigte die Privilegien der Abtei.
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Hl. Gregor II
* 669, Rom
† 731
Papst
* um 669 in Rom
† 11. Februar 731 daselbst
Gregor wurde 715 Papst. Seine Amtszeit stand unter dem Zeichen der Auseinandersetzungen mit dem byzantinischen Kaiser Leon III. Da am Anfang seines Pontifikats Italien von den Lombarden besetzt wurde, zog Gregor es vor, das südliche römische Reich zu unterstützen; aber aufgrund der hohen Steuern, die Leon III. den italienischen Untertanen auferlegte und aufgrund seiner ikonoklastischen Politik, die die religiöse Verehrung von Bildern untersagte, kam es zum Bruch mit ihm. Leon versuchte, Gregor mit Gewalt zu unterwerfen, ihn sogar nach Konstantinopel - dem heutigen Ístanbul - zu entführen, es gelang dem Papst jedoch, mit Unterstützung der Lombarden und der Bevölkerung von Rom Widerstand zu leisten.
Gregor sandte 716 auf Bitten von Bayernherzog Theodo einen Bischof nach Bayern, um der Kirche eine Ordnung zu geben. Drei Jahre später sandte er den Benediktinermönch Winfried, dem er den Namen Bonifatius verlieh, nach Bayern, Thüringen, Hessen und Friesland zur Mission; 722 weihte er ihn auch zum Bischof.
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* um 669 in Rom
† 11. Februar 731 daselbst
Gregor wurde 715 Papst. Seine Amtszeit stand unter dem Zeichen der Auseinandersetzungen mit dem byzantinischen Kaiser Leon III. Da am Anfang seines Pontifikats Italien von den Lombarden besetzt wurde, zog Gregor es vor, das südliche römische Reich zu unterstützen; aber aufgrund der hohen Steuern, die Leon III. den italienischen Untertanen auferlegte und aufgrund seiner ikonoklastischen Politik, die die religiöse Verehrung von Bildern untersagte, kam es zum Bruch mit ihm. Leon versuchte, Gregor mit Gewalt zu unterwerfen, ihn sogar nach Konstantinopel - dem heutigen Ístanbul - zu entführen, es gelang dem Papst jedoch, mit Unterstützung der Lombarden und der Bevölkerung von Rom Widerstand zu leisten.
Gregor sandte 716 auf Bitten von Bayernherzog Theodo einen Bischof nach Bayern, um der Kirche eine Ordnung zu geben. Drei Jahre später sandte er den Benediktinermönch Winfried, dem er den Namen Bonifatius verlieh, nach Bayern, Thüringen, Hessen und Friesland zur Mission; 722 weihte er ihn auch zum Bischof.
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Hl. Helmward
† 958
Bischof von Minden
† 12. Februar 958
Helmward wurde 950 Bischof. Er ließ den 947 durch einen Brand zerstörten Dom in Minden wieder aufbauen.
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† 12. Februar 958
Helmward wurde 950 Bischof. Er ließ den 947 durch einen Brand zerstörten Dom in Minden wieder aufbauen.
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Hl. Ludan
* Schottland (?)
† 1202
Pilger
* im 12. Jahrhundert in Schottland (?)
† 1202 bei Hipsheim im Elsass
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* im 12. Jahrhundert in Schottland (?)
† 1202 bei Hipsheim im Elsass
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Hl. Meletios
* Melitene, dem heutigen Malatya in der Türkei
† 381
Bischof von Sebaste, Erzbischof von Antiochia
* in Melitene, dem heutigen Malatya in der Türkei
† 10. Juni (?) 381 Konstantinopel, dem heutigen Ístanbul in der Türkei
Meletios war Bischof von Sebaste - dem heutigen Sivas. Um 357 wurde er von Kaiser Konstantius II. nach Antiochia - dem heutigen Antakya - gerufen, um dort den Arianismus zu bekämpfen. Er ordinerte Basilius zum Diakon und taufte Johannes Chrysostomus, der später Meletios rühmte. Ob seiner liebevollen Zuwendung zu den Menschen war er sehr beliebt.
Als Kaiser Konstantius selbst zum Anhänger des Arianismus wurde, wurde Meletios bald schon wieder abgesetzt, musste seine Bistum verlassen, ging für zwei Jahre nach Konstantinopel - dem heutigen Ístanbul - und musste dann auch dort fliehen, nachdem Kaiser Julian Apostata seine Christenverfolgung begann. Meletios versteckte sich in Thrakien, bis er 363 zurückkehren und viele Arianer wieder in den Schoß der Kirche zurück führen konnte. 379 stimmte er den Glaubensaussagen von Papst Damasus I. zu, wurde aber dennoch von Rom nicht anerkannt, obwohl er sich zuvor schon dem Glaubensbekenntnis von Nicäa genähert hatte und für den Orient zum Symbol der Rechtgläubigkeit geworden war. Beim 1. Konzil von Konstantinopel 381 führte er den Vorsitz, starb aber noch während dessen Dauer.
Gregor von Nyssa verfasste eine Lobrede auf Meletios. Die Reliquien wurden von Konstantinopel - dem heutigen Ístanbul - nach Antiochia - dem heutigen Antakya - gebracht.
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* in Melitene, dem heutigen Malatya in der Türkei
† 10. Juni (?) 381 Konstantinopel, dem heutigen Ístanbul in der Türkei
Meletios war Bischof von Sebaste - dem heutigen Sivas. Um 357 wurde er von Kaiser Konstantius II. nach Antiochia - dem heutigen Antakya - gerufen, um dort den Arianismus zu bekämpfen. Er ordinerte Basilius zum Diakon und taufte Johannes Chrysostomus, der später Meletios rühmte. Ob seiner liebevollen Zuwendung zu den Menschen war er sehr beliebt.
Als Kaiser Konstantius selbst zum Anhänger des Arianismus wurde, wurde Meletios bald schon wieder abgesetzt, musste seine Bistum verlassen, ging für zwei Jahre nach Konstantinopel - dem heutigen Ístanbul - und musste dann auch dort fliehen, nachdem Kaiser Julian Apostata seine Christenverfolgung begann. Meletios versteckte sich in Thrakien, bis er 363 zurückkehren und viele Arianer wieder in den Schoß der Kirche zurück führen konnte. 379 stimmte er den Glaubensaussagen von Papst Damasus I. zu, wurde aber dennoch von Rom nicht anerkannt, obwohl er sich zuvor schon dem Glaubensbekenntnis von Nicäa genähert hatte und für den Orient zum Symbol der Rechtgläubigkeit geworden war. Beim 1. Konzil von Konstantinopel 381 führte er den Vorsitz, starb aber noch während dessen Dauer.
Gregor von Nyssa verfasste eine Lobrede auf Meletios. Die Reliquien wurden von Konstantinopel - dem heutigen Ístanbul - nach Antiochia - dem heutigen Antakya - gebracht.
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Hl. Faustinus
† 381
Bischof von Brescia
† 381
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† 381
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Franziskaner
Inhalt:
Kalender
Derzeit finden keine
Termine statt.
Termine statt.
Nachrichten aus der Weltkirche:
- AFRIKA/D.R. KONGO - Kupfer und Kobalt aus dem Kongo bald in amerikanischer Hand
- ASIEN/JAPAN - Botschafter beim Heiligen Stuhl: „Wir unterstützen das Engagement für eine atomwaffenfreie Welt“
- ASIEN/NEPAL - Apostolischer Administrator des Vikariats Nepal: "Jugendliche übernehmen Protagonistenrolle in der Politik“