Sunday 5. April 2020
Evangelium von heute Mt 26,14-75.27,1-66 In jener Zeit ging einer der Zwölf namens Judas Iskariot...
Die Zeit ist erfüllt, das Reich Gottes ist nahe.
Mk. 1,15
Namenstage Hl. Vinzenz Ferrer, Hl. Kreszentia von Kaufbeuren, Hl. Katharina Thomás, Hl....
„Schließen wir mit Jesus eine tiefe Freundschaft. So können wir ihm von nahem folgen und mit ihm sowie für ihn leben.“
Papst Franziskus
IMPULSTREFFEN WELTKIRCHE

Impulstreffen Weltkirche am 21. Feb. 2020

Wer oder was ist ein „Senior Expert“? Barbara Stranzinger von Jugend Eine Welt stellte im ersten Teil Senior Experts Austria vor, ein Entsendeprogramm, das Erwachsenen mit Lebens- und Berufserfahrung ...

... einen Freiwilligeneinsatz in weltweiten Projekten des Don-Bosco-Netzwerks ermöglicht. Mehrere Monate lang können sie ihr Fachwissen in gemeinnützige Organisationen, Bildungseinrichtungen und Kleinbetrieben einbringen.

 

So war Josef Loderbauer, gelernter Elektrotechniker aus Oberösterreich, in einer Ausbildungsstätte für zukünftige SolartechnikerInnen in Uganda tätig. Das Kärntner Ehepaar Sigrid und Jürgen Pirker, beide erfahrene LehrerInnen, waren drei Monate als Senior Experts in mehreren indischen Don Bosco-Schulen auf Einsatz.

 

JEW übernimmt dabei einen Großteil der anfallenden Kosten und die Vor- und Nachbereitung des Einsatzes. Aktuelle Einsatzstellen finden Interessierte auf: https://www.seniorexpertsaustria.at/wir-suchen

 

Sr. Anna Mayrhofer FMM, Ordensfrau und Sozialarbeiterin von SOLWODI Österreich bot in ihrem Beitrag erschütternde Einblicke in die Realität des Menschenhandels. 20,9 Millionen Menschen weltweit sind Opfer von Zwangsarbeit, davon 5,5 Millionen Kinder. 80 % der Betroffenen sind Frauen und Mädchen, die meist Opfer von sexueller Ausbeutung werden. Menschenhandel ist ein einträgliches Geschäft und wirft einen jährlichen Gewinn von 32 Milliarden US $ ab.

 

Auch Österreich ist im Menschenhandel involviert – betroffen sind v.a. Prostituierte und BettlerInnen, aber auch in anderen Bereichen wie am Bau findet Arbeitsausbeutung statt. Menschen werden vor dem Hintergrund materieller Armut, Mangel an Schul- und Berufsausbildung, Arbeitslosigkeit, schwierigen familiären Verhältnissen und Gewalterfahrung mit falschen Versprechungen ins Ausland gelockt und dann in Abhängigkeit gehalten.

 

SOLWODI (= Solidarity with women in distress – Solidarität mit Frauen in Not) wurde 1985 von Sr. Dr. Lea Ackermann in Kenia gegründet. Seit 2010 unterstützt eine Gruppe von Ordensfrauen in Österreich betroffene Frauen durch Beratung und Begleitung, Unterbringung in einer Schutzwohnung und mit Hilfen bei Bewältigung und Normalisierung des Lebensalltags und zur Entwicklung neuer Lebensperspektiven. Die Arbeit von SOLWODI Österreich wird ausschließlich über Spenden finanziert. Bankverbindung: SOLWODI Österreich, IBAN: AT55 3200 0000 1162 4640, BIC: RLNWATWW; Homepage: www.solwodi.at

 

erstellt: Mag. Christian Zettl / März 2020

Pastoralamt der ED. Wien Referat für Weltkirche und Entwicklungszusammenarbeit
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