Die biblische Schöpfungserzählung weist den Menschen darauf hin, dass er für die ganze Schöpfung – seine Mitmenschen, Tiere und Natur – eine gewisse Mitverantwortung hat. Wer auf eine gute Ernährung Wert legt, kann daher nicht nur bei Gesundheit und Kulinarik stehenbleiben, sondern muss sich sozialethischen Ansprüchen stellen: Unter welchen sozialen Bedingungen haben Mitmenschen die Lebensmittel produziert, die ich zu mir nehme? Wurden bei den Tieren, die sich auf meinem Teller wiederfinden, wenigstens die Minimalforderungen des Tierschutzes eingehalten? Wurden bei den Pflanzen, die ich konsumiere, Grundprinzipien des ökologischen Landbaus beachtet?
Diesen Forderungen nach Fair-Trade, Tierschutz und ökologischem Landbau kann man natürlich niemals völlig entsprechen. Der Einzelne stößt schnell an Grenzen, die er alleine nicht überwinden kann. Die Gründe sind vielfältig: beschränkte finanzielle Mittel, Zeitmangel und vieles mehr. Aber auch die kleinen Schritte zählen!
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