Sonntag 22. Februar 2026

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Formung der anderssprachigen Gemeinde in der Canisiumskirche durch Weihbischof Scharl 2024

Die Weihbischöfe von Wien

Ein Weihbischof ist ein katholischer Bischof ohne eigenes Bistum, der den Diözesanbischof in dessen Leitungsaufgaben unterstützt. Er besitzt die volle bischöfliche Weihe und übernimmt liturgische, pastorale und administrative Aufgaben, die in einer großen Diözese wie Wien nicht von einer einzelnen Person getragen werden können.

 

Dazu zählen Firmungen, Visitationen, die Vertretung des Erzbischofs bei Gottesdiensten und offiziellen Anlässen sowie verantwortliche Funktionen in der Diözesanleitung.

 

Sein Titularsitz – eine historische, heute nicht mehr bestehende Diözese – macht sichtbar, dass ein Bischof seinem Wesen nach Vorsteher einer Ortskirche ist, auch wenn er diese Aufgabe stellvertretend ausübt.

Bischofsgalerie

Die Geschichte der Wiener Bischöfe und Erzbischöfe

Über fünf Jahrhunderte prägten charismatische Persönlichkeiten die Kirche in Wien – vom ersten residierenden Bischof Georg von Slatkonia bis hin zur Gegenwart mit Kardinal Christoph Schönborn und Erzbischof Josef Grünwidl. Ihr Wirken stand natürlich immer im Zusammenhang mit den großen Herausforderungen ihrer Zeit. Entdecke, wie sich die Diözese von einer kleinen Bischofsstadt zur einflussreichen Erzdiözese entwickelte.

Kardinal Innitzer vor dem zerstörten Bild im Erzbischöflichen Palais.

7. Oktober 1938: Rosenkranzfest

Mit mehr als 7.000 Teilnehmern war das "Rosenkranzfest" im Stephansdom am 7. Oktober 1938 die größte Widerstandsmanifestation der gesamten Nazizeit in Deutschland und Österreich. Das damals von Kardinal Innitzer ausgesprochene Bekenntnis "Einer ist euer Führer; euer Führer ist Christus" gab Tausenden Jugendlichen Hoffnung und Mut.