Samstag 21. April 2018
Evangelium von heute Joh 6,60-69 In jener Zeit sagten viele der Jünger Jesu, die ihm...
Sie sollen umkehren, damit ihre Sünden vergeben werden.
Lk. 24, 47
Namenstage Hl. Konrad von Parzham, Hl. Anselm von Canterbury
„Wenn wir Gott unsern Vater nennen, müssen wir uns auch als Söhne Gottes verhalten.“
hl. Cyprian
Hrusa Heribert

Gedanken im Advent

Mit seinem Advent-Rundbrief 2017 schickte und Diakon Heribert Hrusa in seiner Email noch folgende Gedanken mit, die ein wenig zum adventlichen Nachdenken anregen sollen:

 

Liebe Freunde!

 

Fällt es euch im Augenblick auch so schwer wie mir, mich in den Advent einzustimmen?

Die Berichte, die ich täglich zu lesen bekomme, die Bilder, die ich sehe, sind alles andere

als adventlich.

 

Bin ich hier mit meinem Denken, mit meinem Wunsch Advent zu leben, total daneben? Sind die Worte "Liebe deinen Nächsten wie dich selbst!“ oder „Alles nun, was ihr wollt, dass euch die Leute tun, dass sollt auch ihr ihnen tun" noch gültig? Oder zählt jetzt: ich zuerst.

 

Angefangen hat es mit: USA zuerst! Jetzt sehe ich hier schon viele Plakate: Ecuador zuerst!

Damit wird, so meine ich, indirekt das "ich zuerst" - der Egoismus - gefördert.

 

Im Advent möchte ich mich auf Werte besinnen, die nicht nur mich sondern alle Menschen

tragen und die Hoffnung geben. Hoffentlich gelingt es mir, diese dann im Leben auch so umzusetzen, damit sie "begreifbar" werden.

 

Das Reich Gottes kommt nicht so, dass man es berechnen könnte. Auch wird man nicht

sagen: Siehe hier! oder: Siehe dort! Denn siehe, das Reich Gottes ist mitten unter euch. (Lk 17,21). Diese Erfahrung wünsche ich uns allen - das Reich Gottes ist mitten unter uns!

 

Ich wünsche euch einen guten Advent, Zeit für euch und eure Lieben, und ein gesegnetes Weihnachtsfest.

 

Euer Heribert

 

Referat Weltkirche, Mission und Entwicklungsförderung
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