Donnerstag 22. Februar 2018
Evangelium von heute Mt 16,13-19 In jener Zeit, als Jesus in das Gebiet von Cäsarea...
Wer in mir bleibt und in wem ich bleibe, der bringt reiche Frucht
Joh. 15, 5
Namenstage Hl. Isabella von Frankreich, Hl. Margareta von Cortona, Sel. Johanna Maria...
„Schließen wir mit Jesus eine tiefe Freundschaft. So können wir ihm von nahem folgen und mit ihm sowie für ihn leben.“
Papst Franziskus
IMPULSTREFFEN WELTKIRCHE

Weltkirche-Impulstreffen:

SDGs in der Kirche (noch) Neuland – Erschütterung über Ausmaß der Christenverfolgung

 

Über 30 Pfarrgemeinderäte und Engagierte im Bereich Weltkirche und Entwicklungszusammenarbeit hatten sich am 2.Februar 2018 zum „Impulstreffen“ des diözesanen Referats für Weltkirche am Stephansplatz eingefunden. Auch das zweite „Impulstreffen Weltkirche“, bei dem die Themen Armut und Christenverfolgung, konkrete Angebote für das pfarrliche Weltkirche-Engagement und der Austausch untereinander im Mittelpunkt standen, fand ein überaus positives Echo. Das Referat Weltkirche wird dieses Service für Pfarrgemeinderäte im Herbst fortsetzen.

 

Sophia Stanger vom Jugend Eine Welt-Bildungsteam führte die TeilnehmerInnen mit ihrem Workshop „Eine Welt – ein Plan“ auf Neuland: So hatte kaum jemand bereits von den „SDGs“ gehört –  den „nachhaltigen Entwicklungszielen“, einer schon 2015 beschlossenen UN-Agenda für globale nachhaltige Entwicklung. Für Aha-Erlebnisse sorgten die Schätzaufgaben, die Stanger den PGRs rund um das Ziel 1 Armutsbekämpfung  stellte – etwa mit wie wenig 1,2 Mrd. Menschen weltweit überleben müssen (weniger als 1,25 US$/Tag). Bis 2030 soll diese extreme Armut für alle Menschen überall auf der Welt beseitigt werden, so ein Ziel der SDGs. Wer gilt in Österreich als „armutsgefährdet“?  Über 14 % der Bevölkerung sind es derzeit, ohne Sozialstaat wären es 40 %, so die erstaunliche Lösung des Rätsels.

 

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Auch Herbert Rechberger, der zweite Referent beim Impulstreffen - er ist seit 33 Jahren mit dem kirchlichen Hilfswerk „Kirche in Not“ verbunden – sorgte für Überraschungen. An die 200 Millionen ChristInnen seien weltweit Diskriminierung und Verfolgung ausgesetzt. Er wies v.a. auf die dramatische Situation in islamischen Ländern hin. Rechberger konnte aber auch von einem von Kirche in Not unterstützen hoffnungsvollen Neubeginn im Irak berichten: Nach dem Rückzug des IS war es dank der Hilfe vom Ausland 500 christlichen Familien möglich, in eine Ursprungsregion des Christentums, die Ninive-Ebene, zurückzukehren.

 

Rückfragen: Referat Weltkirche der Erzdiözese Wien, Tel. 01/51552-3355, mission@edw.or.at

 

Text: Mag. Christian Zettl

Fotos: DI (FH) Roland Reisenauer

 

 

Referat Weltkirche, Mission und Entwicklungsförderung
Stephansplatz 6/6/633
1010 Wien

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