Samstag 21. Februar 2026

Schnellsuche auf der Website

Hl. Petrus Canisius. Wien, 12.6.2005         ? Franz Josef Rupprecht; A-7123 M?nchhof; Bank: Raiffeisenbank M?nchhof (BLZ: 33054), Konto.-Nr.: 17.608
Rupprecht@kathbild.at, Franz Josef Rupprecht / Hl. Petrus Canisius. Wien, 12.6.2005 ? Franz Josef Rupprecht; A-7123 M?nchhof; Bank: Raiffeisenbank M?nchhof (BLZ: 33054), Konto.-Nr.: 17.608
03.12.2025
Heilige & Selige

Heiliger Petrus Canisius (27. April)

Vor über 500 Jahren geboren, prägte er die katholische Kirche wie kaum ein anderer: Als erster deutschsprachiger Jesuit kämpfte Petrus Canisius gegen den Zerfall des Glaubens, gründete Schulen, schrieb Katechismen, die Bestseller wurden, und wirkte als Brückenbauer zwischen Kaiser und Papst. Sein Einsatz für Bildung und Glaubensvermittlung machte ihn zum „zweiten Apostel Deutschlands“ – und zu einer Schlüsselfigur der Gegenreformation.

Am 8. Mai 1521, vor über 500 Jahren, wurde Pieter Kanjis als ältester Sohn einer wohlhabenden katholischen Familie in Nimwegen geboren. Die Welt stand damals vor dem Umbruch zur Neuzeit. Er studierte in Köln Theologie und Philosophie.

 

Zunächst beeinflusst von mystischer Literatur und der Spiritualität der Kartäuser wurde die Begegnung mit dem neugegründeten Jesuitenorden zum Schlüssel für seinen Lebensweg. An seinem 23. Geburtstag trat Kanjis dem Orden bei, in welchem er 1549 als achter Jesuit und erster Deutscher seine feierliche Profess ablegen sollte. Seinen Namen hatte er zwei Jahre zuvor zu Petrus Canisius latinisiert.

 

Erster deutschsprachiger Jesuit

Er war Lehrer, Theologe, Prediger, Berater des römisch-deutschen Königs und späteren Kaisers Ferdinand I., Theologe auf dem Konzil von Trient, erfolgreicher Autor zahlreicher Schriften, vor allem eines wahren Bestsellers - des ersten katholischen Katechismus - und kurzzeitig auch als Diözesanadministrator an der Spitze der Diözese Wien.

 

Zustimmung erforderlich!Bitte akzeptieren Sie Cookies von Youtube und laden Sie die Seite neu, um diesen Inhalt sehen zu können.

Universitätsprofessor Thomas Prügl über das Wirken des Petrus Canisius in Wien.

 

Canisius baut Wien wieder auf

Beeindruckt von Peter Faber, einem der frühen Gefährten des Ordensgründers Ignatius, trat Petrus Canisius 1443 in den jungen Jesuitenorden ein. Von Ignatius von Loyola persönlich nach Deutschland gesandt, kam er am 9. März 1552 von Ingolstadt kommend in Wien an, um hier in knapp vier Jahren eine nachhaltige Erneuerung des kirchlichen Lebens einzuleiten, die in den ganzen deutschsprachigen Raum ausstrahlte. Wien lag im Frühjahr 1552 aus kirchlicher Sicht am Boden: die Diözese war wesentlich kleiner als heute, hatte gerade keinen Bischof, nur drei Pfarren waren ordentlich mit einem Priester besetzt, seit 20 Jahren hatte es keine Priesterweihe mehr gegeben, auf der theologischen Fakultät fanden sich nur mehr eine Handvoll Studenten und Lehrer.

Der Großteil der Bevölkerung, aber auch des Klerus, hatte sich der jungen protestantischen Bewegung zugewandt.

 

Gleichzeitig war Wien aber auch Residenzstadt des römisch-deutschen Königs Ferdinand I. und damit ein bedeutendes, politisches Machtzentrum. Ferdinand I. erkannte das Potential der Jesuiten, die 1551 in Wien angekommen waren. Die wenigsten von ihnen waren allerdings zu Beginn der Landessprache mächtig.

 

Umso willkommener war die Ankunft des deutschsprachigen Petrus Canisius. Die jungen Jesuiten hatten eine klare Vorstellung von ihrer Mission in Wien: Sie setzten auf Predigt, Bildung der Jugend und auf unkonventionelle Wege der Seelsorge. Wenn Papst Franziskus heute von den „existentiellen Rändern“ spricht, an denen die Kirche präsent sein muss, so hat er vermutlich auch das Wirken dieser ersten Generation seiner Ordensfamilie vor Augen.

 

Wien im Griff der Pest

1552 hatte die Pest Wien fest im Griff. Das öffentliche Leben war weithin eingeschränkt. Die Antwort von Canisius und seinen Gefährten auf diese Situation machte einen starken Eindruck auf die Bevölkerung. Die Priester besuchten Kranke, standen ihnen seelsorglich aber auch ganz praktisch bei, gingen in die kleinen Dörfer außerhalb der Stadt, wo das kirchliche Leben praktisch erloschen war, predigten in den großen Kirchen Wiens, zunächst in der Dominikanerkirche, später in der Kirche am Hof, aber auch im Stephansdom, in der heutigen Franziskanerkirche und nicht zuletzt am Hof von König Ferdinand selbst. Dieser vertraute Canisius den Wiederaufbau der Universität, vor allem der theologischen Fakultät, an.

 

Petrus Canisius: Bildung als Schlüssel

Canisius nahm die Berufung an die Universität an, obwohl das seinen Vorstellungen nicht entsprach und ihm dort der raue Wind einer überwiegend protestantischen Professorenschaft entgegenschlug. Er begnügte sich auch nicht mit dieser herausfordernden Tätigkeit. Sein Ziel war vor allem die Errichtung eines Jesuitenkollegs, wie er es Jahre zuvor, als junger Jesuit bereits in Sizilien mitaufgebaut hatte. Dabei handelte es sich um eine allgemein zugängliche Bildungseinrichtung für junge Menschen, in der großer Wert auf Sprachunterricht gelegt wurde. Untrennbar verbunden damit war die religiöse Formung und Erziehung. Sprachunterricht war in diesem Konzept gleichzeitig Religionsunterricht.

 

Vom König erhält Canisius die Kirche und das Kloster „am Hof“. In wenigen Jahren bildete dieses erste „Jesuitenkolleg“ in Mitteleuropa hunderte junger Männer heran, die später bedeutende Aufgaben im öffentlichen und kirchlichen Leben wahrnahmen. Auf das Wiener Kolleg folgten weitere Gründungen im gesamten deutschen Sprachraum. Sie waren wesentlichen Motoren für die Reform von Kirche und Gesellschaft und damit für eine neue, breite gesellschaftliche Relevanz der katholischen Kirche im deutschsprachigen Raum.

 

Alles, nur nicht Bischof!

Wien brauchte gleichzeitig dringend einen neuen Bischof. Wunschkandidat von König Ferdinand war Canisius. Der aber erkannte scharfsichtig, dass er damit sein seelsorgliches Reformprojekt nicht mehr ungehindert fortsetzen konnte und widersetzte sich den Wünschen des Königs vehement. Als dieser den Papst persönlich bemühte, griff der Ordensgründer und Generalobere Ignatius persönlich zugunsten seines deutschen Mitbruders ein. Man einigte sich auf einen Kompromiss: Canisius leitete von Dezember 1554 bis zum Frühjahr 1556 als Diözesanadministrator das Bistum Wien. Das Amt nahm er allerdings eher „pro forma“ an.

 

1.200 Auflagen des Katechismus

Er führte vielmehr seine Predigttätigkeit fort und verfasste daneben sein einflussreichstes Werk: den ersten katholischen Katechismus – eine Gesamtdarstellung des katholischen Glaubens in Frage- und Antwortstil. Auf das erste, ausführliche Werk folgten eine Kurzfassung als Hilfe für Seelsorger und Gläubige und schließlich ein einprägsamer Kurzkatechismus für den Unterricht. Der Erfolg des Katechismus zeigte sich schon an seiner raschen Übersetzung in verschiedene Sprachen und seine internationale Verbreitung. Noch zu Lebzeiten des Canisius wurde er mindestens 600-mal aufgelegt.

 

Bis in die Mitte des 20. Jahrhundert erreicht der „Kanisi“, das Synonym für katholisches Glaubenswissen schlechthin, etwa 1.200 Neuauflagen und zahlreiche Nachahmer. Fraglos trug Canisius damit zu einer nachhaltigen, die folgenden Jahrhunderte prägenden Reform der katholischen Kirche durch Bildung und solides Wissen über die Lehre der Kirche weit über den deutschen Sprachraum hinaus bei.

1556 ernannte ihn Ignatius von Loyola zum ersten Provinzial der neuerrichteten deutschen Ordensprovinz. In dieser Funktion besuchte er in den folgenden Jahren Wien immer wieder. Canisius, obwohl auch später nie Bischof, hat bis heute seinen Platz in der Liste der Wiener Oberhirten. Nach seiner Heiligsprechung im 19. Jahrhundert wurde er auch zum Kirchenlehrer und „zweiten Apostel Deutschlands“ erklärt. Sein liturgischer Gedenktag fällt im deutschen Sprachraum auf den 27. April, in der Gesamtkirche wird er an seinem Todestag, dem 21. Dezember, gefeiert.

Mehr erfahren
Heilige & Selige

Die Predigt von P. Josef Maureder beim Gottesdienst zum Gedenken an den 500. Geburtstag des Hl. Petrus Canisius im Stephansdom am 10. Mai 2021.

Hätten wir das Jahr 1554 und wäre Petrus Canisius hier Prediger, dann hätten Sie schon an der Pforte des Doms seine Leibwache gesehen. König Ferdinand tat gut daran, ihn vor Angriffen mancher Reformatoren und aus internen Kreisen zu schützen. Heute braucht es keine Leibwache mehr. So könnte Petrus Canisius erfreut sagen: da hat sich in den letzten 470 Jahren in der Diözese und zwischen den Konfessionen doch etwas zum Besseren gewandelt.

 

In den Wirren der Zeit Glaube und Kirche erneuern!

Die Not der Menschen zur Zeit des Canisius ist groß: Türkeneinfälle, Ausbeutung durch Landesfürsten, Bauernkriege, Pest. Die kirchliche Situation erschreckend: Papsttum und Kleriker verweltlicht. Macht, Besitz, wenig Bildung. Viele Klöster stehen leer. Das Volk allein gelassen, im Aberglauben, sittlich im Verfall. 1552, als Canisius hier ankommt, ist in Wien die Reformation weit fortgeschritten. Die junge Diözese mit schlechter Ausstattung: 14 Pfarren, nur drei besetzt.

 

Priesterberufungen gibt es schon seit 20 Jahren nicht mehr. Und die Universität am Boden, vor allem die Theologie. In der Diözese Wien arbeitet P.C. knapp vier Jahre. Er gibt Vorlesungen an der Universität, ist Rektor des Jesuitenkollegs, Seelsorger, Prediger, kümmert sich um Vorgänge in der Diözese. Ein Jahr lang wird er Bistumsadministrator als Kompromiss, weil er es im Sinn des Ordens abgelehnt hatte, Bischof zu werden. Petrus Canisius will den Seelen helfen, Menschen Brücken bauen zu Gott. Dafür wurde der Orden gegründet, nicht um die Katholische Kirche zu retten, wie heute noch Historiker fälschlich behaupten. Canisius reist 60.000 Kilometer, meist zu Fuß. Eine große Missionarische Leidenschaft, so wie sie Paulus seinem Schüler Timotheus wünscht: „Verkünde das Wort, tritt dafür ein, ob man es hören will oder nicht…“ Allmählich spricht es sich im Volk herum, dass da ein Priester so leidenschaftlich und glaubwürdig ist – und das bei einem Katholiken! Auch das macht die große Wirkung seiner Seelsorge und Predigt aus!

 

Während der Jahre in Wien gibt es zwei große pastorale Wendepunkte: Als er das Wiener Kolleg gründet, der Schlüssel für die Rekatholisierung Österreichs und weit darüber hinaus. Er lehrt die Jugend, vermittelt Bildung, vermittelt religiöse Haltungen im Sprachunterricht, weckt Freude an der Hl. Schrift. So wächst Glaube von unten, erfasst das Volk an der Wurzel. Thomas Prügel, Kirchenhistoriker hier am Ort, nennt es zurecht „Graswurzelarbeit“. Die zweite Wende: Als er den Katechismus verfasst. In praktisch allen Schulen, in vielen Ländern Europas werden über drei Jahrhunderte seine drei Katechismen benützt. Belustigt oder besorgt meinten Zeitgenossen: „Überall Papier gewordene Jesuiten“. Das alles bringt Petrus Canisius große Wertschätzung, bei manchen aber erbitterten Widerstand: Für deinige Reformatoren ist er der Erzfeind, obwohl er zu vermitteln versucht. Für sie und manch Kircheninterne, die ihr Leben nicht ändern wollen, ist er eine Art „Geheimwaffe Roms“. Schade: er konnte sich nicht von Hexenvorstellungen und Dämonenglauben seinerZeit befreien.

 

Kraft aus der Vertrautheit mit Christus…

Woher kommt die Kraft für sein enormes apostolisches Wirken? Petrus Canisius würde ziemlich sicher selbst mit seinen 30tägigen Exerzitien 1543 beginnen. Peter Faber begleitet ihn. Rechtsgelehrter will er werden, vielleicht auch Kartäuser. Die Exerzitien stellen sein Leben auf den Kopf. In einem Brief an einen Freund schreibt er unmittelbar danach:

„Die Geistlichen Übungen haben meine Seele ganz umgestaltet… Eine neue Kraft lebt in mir… So kann ich sagen, dass ich ein ganz neuer Mensch geworden bin.“

Wenig später, mit 22, schließt er sich dem neu gegründeten Orden der Gesellschaft Jesu an. Es ist „unser Herr und Heiland Jesus Christus“, mit dem er sich zutiefst verbunden fühlt. Kein intellektueller Glaube, sondern eine emotionale Beziehung zu Christus. Sie findet bei Canisius in einer Herz-Jesu-Verehrung ihren Ausdruck. Und sie zeigt sich in einem vertrauten Umgang mit der Hl. Schrift, in der täglichen Betrachtung des Lebens und der Botschaft Jesu. Diese persönliche Liebe zu Christus ist wohl das tiefste Geheimnis seiner Persönlichkeit und seiner Wirksamkeit. In einer seiner Schriften lesen wir:

„Ich vertraue auf Gott, meinen Herrn, der mir alles zum Besten schickt.“

Wir werden mit Gott vertraut. Dann kennen wir den Herrn und er kennt uns. Das ist der entscheidende Hinweis im Evangelium zum Fest. Jesus wiederholt ihn später im Gleichnis von den klugen und von den törichten Jungfrauen. „Herr, Herr“, zu sagen und doch die eigenen Wege zu gehen, das reicht nicht. Wir sollen IHN kennenlernen, mit IHM vertraut werden. Denn nur so tun wir dann auch, was ER möchte. Dann steht unser Leben auf festem Fundament. Das ist das Öl für die Lampe unseres Herzens, das niemand anderer mit uns teilen oder für uns besorgen kann. Petrus Canisius würde uns sagen: Werde mit Christus vertraut. Dann ist Er deine Kraft, wird ER durch dich wirksam!

 

Der Generalobere der Jesuiten Adolfo Nicholas hat dem Orden einen nicht publizierten Brief hinterlassen. Darin merkt er eine aktuelle Problematik an. In Orden und Kirche gibt es so viel Getriebe und Ablenkung. Es braucht Rückkehr zum Wesentlichen, Tiefgang, vor allem bei denen, die verkündigen. Ganz im Sinn von Petrus Canisius.

 

Denke global – handle lokal – halte durch!

Vertrautheit mit Christus ist für Petrus Canisius der Halt. Daraus kommen Haltungen. Drei will ich anführen, weil sie ganz sichtbar das pastorale Handeln des Heiligen bestimmen. Ignatius von Loyola ermutigt in den Geistlichen Übungen zu „Großmut“. „Grande Animo“ meint einen weiten Geist. Mit einem Blick für das Ganze, das wirklich Wichtige leben. Das ist so auffällig bei Petrus Canisius: Er hat die Welt, die Weltkirche, die ganze Gesellschaft, den ganzen Orden, die großen Zusammenhänge im Blick. So bleibt er selbst verfügbar für Aufgaben und Orte quer durch Europa. Über den Tellerrand der Pfarrei und eigenen Diözese, der eigenen Ideen, von persönlichen Kirchenvorstellungen hinausschauen können! Denke global, würde uns Canisius sagen. Erneuerung Ja, aber kein Sonderweg abseits der Weltkirche!

 

Gleichzeitig hat er sich stets vor Ort um die Familien, Kranken, Armen, Gefangenen gekümmert. Er hat sich bei den vielen Aufgaben mit einzelnen Personen, mit einfachen Menschen oft stundenlang abgemüht - und dann wieder um gutes Bier für seine Mitbrüder gesorgt. Vielsagend einer seiner Sprüche:

Einem einzigen Menschen nützen…, das wiegt bei weitem mehr als die ganze Welt.“

Denke global, aber handle lokal, würde Canisius uns sagen.

Global – lokal, katholisch – evangelisch? Enorme Spannungen, die es damals gab, die es heute etwas anders in Gesellschaft und Kirche gibt. Petrus Canisius hat sich dieser Spannung nicht entzogen. Er hat sich den konkreten Fragen der Menschen vor Ort und der Lokalkirche nicht entzogen. Er hat sich aber auch nicht einfach gefangen nehmen lassen von den oft sehr begrenzten Aufgaben und Sichtweisen lokaler Gruppen und der politisch und kirchlich Mächtigen. Und er ist nicht durchgetaucht, hat die Kirchenproblematik nicht ausgesessen. Petrus Canisius hat in dieser Spannung den nächsten besseren Schritt gesucht, mit einer unglaublichen Beharrlichkeit und Treue. Schon als Student hat er sich in Großbuchstaben auf die Vorderseite seines Notizheftes geschrieben: PERSEVERA! Halte durch! Sei beharrlich! Krisen durchstehen, Widerstand aushalten, sich treu bleiben in den Werten des Evangeliums: Trotz gehässiger Beschimpfungen und der Notwendigkeit einer Leibwache hat Petrus Canisius   in den Respekt vor den Andersdenkenden nie aufgegeben.

 

Liebe Gläubige, möge uns allen Gott in den Wirren unserer Zeit eine tiefe Vertrautheit mit Christus schenken. Dass wir so wie Petrus Canisius leidenschaftlich und glaubwürdig für Menschen da sind. Global denken, lokal handeln und treu bleiben – treu bleiben der Art und Weise Jesu Christi.