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05.05.2015

"Mit der Langen Nacht der Kirchen andere anstecken"

Der Wiener Bischofsvikar P. Dariusz Schutzki erkennt darin "Nahrung für die Seele".

Mehr als 700 Kirchen aller im Ökumenischen Rat der Kirchen vertretenen christlichen Konfessionen nehmen an der "Langen Nacht der Kirchen" teil, es ist die elfte Auflage, dieser erfolgreichen Kooperation.

 

Wie in den Vorjahren reicht das vielfältige Angebot von Film, Führungen, Theater, Ausstellungen über Gottesdienste, Lesungen und moderner und klassischer Musik bis hin zur Andacht in der stillen Kirche. In vielen Kirchen gibt es bereits am Nachmittag ein buntes Kinder- und Familienprogramm.

 

Zahlreiche historische Schwerpunkte

Allein im Bereich der Erzdiözese Wien, zu der außer dem Wiener Stadtgebiet auch das niederösterreichische Wein- und Industrieviertel gehört, sind insgesamt 171 Kirchen mit knapp 1.000 Programmpunkten an der "Langen Nacht" beteiligt. Thematische Schwerpunkte bilden u.a. der interreligiöse Dialog, das Gedenken zu 70 Jahren Weltkriegsende und der Befreiung der KZ von Auschwitz und Mauthausen, der Völkermord an den Armeniern sowie die weltweite Christenverfolgung.

 

Mitverantwortlich für das Programm in Wien ist Bischofsvikar Dariusz Schutzki, bei ihm ist die Vorfreude darauf groß: „Sie wirkt sich sehr stark gesellschaftlich aus. Die Menschen warten auf diese Nacht. Manche machen sich richtig Pläne, wie sie die Wege an diesem Tag bestreiten werden“.

 

„Nahrung für die Seele“

Nebst den kulturellen Programmpunkten, gibt es für die „Lange Nacht der Kirchen“auch einen geistlichen Ansatz in der Zeit der Sinnsuche, so der Wiener Bischofsvikar für Wien Stadt, P. Schutzki: „Ja, die Menschen sind auf der Suche nach Spiritualität und dem geistlichen und ich weiß, das es in vielen Kirchen dieses Angebot auch geben wird, einen Ruhepol zu bieten, wo die Menschen einkehren dürfen und können“.

 

Die „Lange Nacht der Kirchen“ soll den Besuchern etwas von der Spiritualität und dem Missionarischen, was Kirche auch ist, zeigen unterstreicht der Wiener Bischofsvikar: „Ich denke, die Lange Nacht der Kirchen ist auch so ein Punkt, wo man die anderen anstecken kann, den anderen zeigen kann, kommt und seht, schaut was wir leben, wie wir leben, schaut was wir anzubieten haben, nehmt etwas als Nahrung für die Seele mit, und wir machen die Tür hinterher nicht zu, wir lassen sie offen“.