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Es geht um Buße und Taufe
Der Sonntag
10.02.2016

Es geht um Buße und Taufe

Warum ist die Fastenzeit auch eine Zeit der Vorbereitung auf die Taufe? von Mag. Manuela Ulrich

Seit dem 3. Jh. wurden die meist erwachsenen Taufbewerber in der Osternacht durch Taufe, Firmung und Eucharistie in die Kirche eingegliedert.

 

Dem voraus ging eine längere Zeit der Vorbereitung in „Theorie und Praxis“, die sich in den 40 Tagen vor Ostern verdichtete.

 

 

 

Die Liturgiereform des II. Vatikanums hat die Osternacht als Tauftermin und die Vorbereitungszeit (Katechumenat) wieder neu belebt. Mit der Feier der Erwählung und Zulassung zur Eingliederung in die Kirche am Beginn der österlichen Bußzeit treten die Bewerber in die „heiße Phase“ ihrer Vorbereitung ein: Sie werden vom Ortsbischof erwählt und zur Taufe zugelassen.

 

Stärkungsriten an den Fastensonntagen, Katechese, Gebet und Fasten begleiten die Erwählten auf dem Weg zur vollen Aufnahme in die Kirche. Zwei Motive prägen daher die liturgischen Texte der Fastenzeit: Taufe und Buße.

 

Für die einen geht es um das Hineingeführt-Werden in das neue Leben in Christus, das ihnen in der Taufe zuteil wird, für die anderen um eine Neuausrichtung auf Gott und ein Vertiefen dessen, was ihnen in der Taufe geschenkt worden ist: Leben in Fülle.