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S. Kronthaler
28.07.2016

Mehr als 10.000 Mal Gastfreundschaft

Unterwegs zum Weltjugendtag in Krakau: Jugendgruppen in Pfarren der Erzdiözese.

 

An die 3.000 junge österreichische Katholikinnen und Katholiken machten sich rund um den 25. Juli auf den Weg zum Weltjugendtag 2016 nach Krakau.

 

Die Katholische Jugend Österreich zählte rund 65 Gruppen aus Diözesen, Pfarren, Orden und Bewegungen in ganz Österreich als Teilnehmende an „dem“ kirchlichen Jugendevent des Jahres.

 

Das Ziel: Mit den insgesamt 600.000 angemeldeten Jugendlichen aus der ganzen Welt ein Fest des Glaubens, der Barmherzigkeit und der Hoffnung zu feiern.

 

Die Jugendlichen aus Österreich wurden in Polen von fünf Bischöfen begleitet: Jugendbischof Stephan Turnovzsky (der mit einer kleinen Gruppe Fußwallfahrer unterwegs war), Diözesanbischof Wilhelm Krautwaschl (Graz), Weihbischof Anton Leichtfried (St. Pölten) sowie Kardinal Christoph Schönborn und der Linzer Bischof Manfred Scheuer, die beide am 25. Juli mit dem  „Praytrain“ und rund 400 Weltjugendtags-Teilnehmenden von Wien nach Krakau fuhren.

Australien bis USA

In der Erzdiözese Wien machen rund 10.000 Jugendliche im Juli „on the road to mercy“ („Auf dem Weg der Barmherzigkeit“) nach Krakau zum Weltjugendtag in Wien Station. Für die meisten der Pilger war es nur ein Zwischenstopp, bevor es weiter ging in die polnische Stadt.

 

Zahlreiche Pfarren stellten und stellen den Gruppen zwischen 11. Juli und 11. August mehr als 5.000 Quartierplätze zur Verfügung. Großquartiere mit bis zu 500 Plätzen gab es auch in ausgewählten Schulen.

 

Die Pilger kamen aus aller Welt: U. a. aus Australien, Brasilien, Chile, Deutschland, Ecuador, Frankreich, Italien, Kanada, Liechtenstein, Mexiko, Peru, Portugal, Schweiz, Spanien, Taiwan und USA.


„Wir konnten bereits drei Jugendgruppen, zwei aus Ecuador und eine aus Brasilien, beherbergen, die auf ihrem Weg nach Krakau bei uns Rast gemacht haben“, berichtet Pedro Widler, Pastoralassistent in Inzersdorf-Neustift (Wien 23) dem SONNTAG: „Dank unserer Räumlichkeiten fanden größere Gruppen bei uns Platz, was zu einer tollen Stimmung in der Pfarre führte.“

 

Widler: „Die Offenheit und Herzlichkeit der Jugendlichen ließ nicht nur die Menschen am Stephansplatz den Rhythmus der Gesänge mitklatschen, sondern ermöglichte auch eine Begegnung mit minderjährigen Flüchtlingen, die das Don Bosco-Flüchtlingswerk in der Nachbarschaft betreut.“

 

Und: „Obwohl die Aufenthalte der Gruppen nur eine Nacht dauerten, fühlten wir uns den Pilgern sehr nahe und verbunden.“