Freitag 2. Januar 2026
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Ein Ort zum Wohlfühlen

(25.11.2011) 1 Jahr Betriebskindergarten der Erzdiözese Wien. 

„Alles!“ antwortet der dreijährige Tobias wenn man ihn  fragt, was ihm im Kindergarten gefällt: „Dass wir so viel Spielen, ganz viel Malen und Basteln und dass es so gemütlich ist!“ Seit September besucht Tobias den Palaiskindergarten St. Stephan und fühlt sich dort – genau wie die übrigen 19 Kinder – sichtlich wohl. „Die Gruppe ist richtig gut zusammengewachsen, und wir haben dabei auch die Zeit gefunden, mit den Eltern eine gute Partnerschaft einzugehen“, sagt Karin Lehner, Kleinkindpädagogin und ausgebildete Religionspädagogin und Leiterin des Palaiskindergartens. Gute Kontakte gebe es auch zu den Dienststellen des erzbischöflichen Palais. „Wir fühlen uns hier als Teil einer Familie“, freut sich Karin Lehner.

Abwechslungsreich

Die Feste im Jahreskreis sind im Palaiskindergarten St. Stephan – wie auch in den anderen Kindergärten und Horten der St. Nikolaus Kindertagesheimstiftung – selbstverständlich Teil des Kindergartenalltags. So wird zum Beispiel  Erntedank gefeiert und der Advent feierlich begangen, die Kinder bekommen unter anderem vom hl. Martin und dem hl. Nikolaus erzählt, davon, wie die beiden gelebt haben und was man heute noch von den Heiligen lernen kann.

 

Es wird gemeinsam gekocht und gebacken, gemalt, gebastelt und gesungen und unendlich vieles mehr. Das ebenso erfahrene wie  engagierte Team, bestehend aus den Kindergartenpädagoginnen Karin Lehner und Yvonne Bildsteiner und der Assistentin Michaela Erkinger kümmert sich fürsorglich und aufmerksam um die Kinder.

 

Im Gruppenraum, der in warmen, freundlichen Gelb-, Orange- und Rottönen gehalten ist, steht den Kindern eine Bauecke mit zahlreichen Bausteinen zur Verfügung, es gibt einen eigenen Bereich, in dem die Kinder malen können, Regale, in denen Spiele, Puzzles und Bücher liegen, eine Spielküche und vieles mehr. Auch den Innenhof des Erzbischöflichen Palais können die Kinder mitbenutzen und dort am Spielplatz nach Herzenslust toben oder mit den Rollern, Rutschautos und Dreirädern durch den Festhof jagen. „Andere Kindergärten, die mitten in der Stadt liegen, haben diese Möglichkeiten oft nicht“, weiß Elmar Walter, Geschäftsführer der St. Nikolaus Kindertagesheimstiftung. Gerade mitten in der Stadt hätten die Kindergärten oft wenig oder gar keine Möglichkeit, mit den Kindern hinaus an die frische Luft zu gehen.

„Ein richtiger Wirbel“

„Es tut einem Bischof – aber auch allen anderen, die hier arbeiten – sicher gut, wenn Kinder im Haus sind und im Hof ein richtiger Wirbel ist“, sagte Kardinal Schönborn als der Betriebskindergarten vor einem Jahr eröffnet wurde. Gerade in einer Gesellschaft, in der Kinder oftmals als störend empfunden werden, solle mit dem neuen Kindergarten ein Zeichen gesetzt werden, betonte der Wiener Erzbischof damals. „Ich bin froh, dass der Kardinal von Anfang an so hinter dem Projekt Betriebskindergarten gestanden ist“, zieht Elmar Walter nach einem Jahr Bilanz, „Der Betriebskindergarten ist eine tolle Sache, setzt einen einmaligen Akzent am Stephansplatz und ist eine Bereicherung für alle hier.“
     

Andrea Harringer

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