Es sind die großen Themen der Glaubensweitergabe heute, zu denen der Heiligenkreuzer Abt Maximilian Heim in seinem Buch „Auf Fels gebaut. Freude an Kirche und Glaube“ gelungene Antwortversuche vorlegt.
Auf diese brennenden Fragen – beispielsweise Kirche, Zeugenschaft, Berufung, Mission und Verkündigung – antwortet Abt Maximilian auch mit den „Kirchenlehrern“ der Gegenwart, u. a. mit den Päpsten Johannes Paul II. und besonders Benedikt XVI. Das Werk des Jahrhundert-Theologen Joseph Ratzinger, über dessen Kircheninterpretation des Zweiten Vatikanums Abt Maximilian Heim seine Dissertation verfasst hat, ist auf fast allen Seiten des Buches spürbar. Es sind auch die vielen Ratzinger-Zitate, die Lust auf das Buch machen, etwa im Hinblick auf die Kirchenreform:
„Die wahre Reform ist jene, die sich um das verdeckte wahrhaft Christliche müht, sich von ihm fordern und formen lässt; die falsche Reform ist jene, die hinter dem Menschen herläuft, anstatt ihn zu führen, und damit das Christentum in einen schlecht gehenden Krämerladen umwandelt, der um Kundschaften schreit“, schrieb Joseph Ratzinger.
In den unterschiedlichsten Beiträgen wird erfahrbar, wie ein in der lebendigen Tradition der Zisterzienser verwurzelter Mönch – Abt Maximilian Heim – die Liebe zur und die Freude an der Kirche zu Wort bringt.
Besonders die Liebe zum Wort Gottes muss hierzulande wieder neu entdeckt werden, ist Abt Maximilian überzeugt. Diese Liebe zum lebendigen Wasser aus der reinen Quelle des Evangeliums prägt diese Aufsatz-Sammlung, sie ist wohl auch eines der Geheimnisse des boomenden Stiftes Heiligenkreuz.
Für Sie gelesen von: Stefan Kronthaler / Der Sonntag
