Die persönliche Teilnahme am „Aktionstag für verfolgte Christen“ von CSI am 10. Dezember ist eine von vielen möglichen Reaktionen, was Christen konkret tun können.
Eine weitere Reaktion ist die umfassende Information zu diesem Thema. Sind doch Christen derzeit weltweit jene Religionsgruppe, deren Angehörige wegen ihres Glaubens am meisten verfolgt werden.
Fast 100 Milionen Menschen sind im Zeitraum von November 2012 bis Oktober 2013 unterdrückt oder mit Gewalt zur Aufgabe ihrer Religion gezwungen worden.
John Allen, u. a. Korrespondent im Vatikan für CNN, fordert: „Es ist Zeit, aufzuwachen!“ Seine „Kriegsberichte“ (Buch: „Krieg gegen Christen“) untermauert er mit zahlreichen Fallbeispielen aus Asien, Lateinamerika, Afrika, dem Mittleren Osten und Osteuropa.
Grundsätzlich wird die Frage „Gewalt“ in dem von einem katholischen und einem evangelischen Theologen herausgegebenen Sammelband „Gewalt gegen Christen“.
Der Bogen des Buches spannt sich von den Christenverfolgungen in der Antike und im Mittelalter bis hin zu den verfolgten Christen in der Tschechoslowakei des 20. Jahrhunderts und in Armenien.
Prägnant ist das Wort von Papst Johannes Paul II.: „Die Kirche des ersten Jahrtausends ist aus dem Blut der Märtyrer entstanden...
Am Ende des zweiten Jahrtausends ist die Kirche erneut zur Märtyrerkirche geworden.“
Für Sie gelesen von: Stefan Kronthaler / Der Sonntag

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