In der Chrisam-Messe – eine Eucharistiefeier zeitlich nahe am Osterfest – weiht der Bischof die drei heiligen Öle: für die ganze Diözese und für ein ganzes Jahr. „C“ steht für Katechumenenöl („Oleum catechumenorum“), „S“ für Chrisam („Sanctum oleum“) und „I“ für das Krankenöl („Oleum infirmorum“).
Am Karfreitag gedenken die Christen an den Tod Jesu am Kreuz. Er ist vielleicht der traurigste aber gleichzeitig einer der wichtigsten Tage im Kirchenjahr, denn Jesus hat durch sein Leiden und Sterben die Menschen erlöst. Seinen Namen hat der Karfreitag von dem althochdeutschen Wort "kara", das Wehklagen bedeutet.
Am Donnerstag in der Karwoche, dem Gründonnerstag, feiern die Christen das letzte Abendmahl Jesu mit seinen Jüngern. Der Gottesdienst an diesem Tag leitet das österliche Triduum, die heiligen drei Tage ein.
Der Palmsonntag ist ein Tag geprägt von Freude und Jubel. Jesus zog nach Jerusalem ein und die Menschen jubelten ihm zu und winkten mit Palmzweigen. Jesus wird gleichsam als König gefeiert. Das ist so ähnlich als wenn heute hohen Persönlichkeiten der rote Teppich ausgebreitet wird.
Religiöses Fasten ist ein befreiendes Hilfsmittel, um das eigene Leben neu auf Gott und die Nächsten auszurichten. „Alternative Fastentipps“ von Raphaela Pallin.
Vom mittelalterlichen „Fasten für die Augen“ bis zur modernen Kunstform – Fastentücher erzählen eine faszinierende Geschichte von Verzicht, Symbolik und bildgewaltiger Verkündigung.