Heiliges Jahr, Pontifikatswechsel und viele personelle Änderungen in der heimischen Kirche - Ein kursorischer Jahresrückblick von Dr. Paul Wuthe
Das Jahr der personellen Erneuerung der Katholischen Kirche weltweit und in Österreich: So kann 2025 mit dem Pontifikatswechsel, der Bischofsentscheidung für die Erzdiözese Wien und dem "Superwahljahr" der Ordensgemeinschaften beschrieben werden. Für die Kirche war es weltweit zudem ein "Heiliges Jahr" mit Millionen Rom-Pilgern und zahlreichen Höhepunkten. Eröffnet wurde es noch von Papst Franziskus am 24. Dezember 2024, ehe es von seinem Nachfolger Leo XIV. am 6. Jänner 2026 mit dem Schließen der Heiligen Pforte am Petersdom beendet wird.
Zurück zum Jahresbeginn: Der Gesundheitszustand von Papst Franziskus war schon länger angeschlagen, aber im Jänner verschlechterte sich die Situation für den 88-Jährigen sichtlich. Schließlich wurde er am 14. Februar mit schwersten Atemwegserkrankungen in die römische Gemelli-Klinik eingeliefert. Es folgten dramatische Wochen, in denen die Welt aufmerksam jede medizinische Information über den Pontifex aufmerksam verfolgte. Täglich versammelten sich Menschen auf dem Petersplatz und an vielen anderen Orten weltweit, um für Franziskus zu beten.
Nach 38 Tagen mit überstandenen lebensbedrohlichen Lagen konnte der Papst am 23. März "zur weiteren Genesung" in den Vatikan zurückkehren. Groß war die Hoffnung vieler, als Franziskus am Ostersonntag noch den österlichen Segen "Urbi et orbi" spendete und zur allgemeinen Überraschung mit dem Papamobil eine große Runde zog, winkend und segnend - mit letzter Kraft. Umso größer war die Betroffenheit über seinen Heimgang am Ostermontag (21. April) an den Folgen eines Schlaganfalls. In ganz Österreich läuteten die Glocken und die Kirchen wurden schwarz beflaggt.
Beisetzung und Konklave
Als für Papst Franziskus am 26. April dann am Petersplatz 400.000 Menschen das Requiem mitfeierten, läuteten auch in Österreich wieder alle Kirchenglocken. Die Teilnahme religiöser wie weltlicher Führer an den Begräbnisfeierlichkeiten war enorm und bot Gelegenheit zur Begegnung auch abseits des Anlasses. Österreich war u.a. mit Bundespräsident Alexander Van der Bellen, Bundeskanzler Christian Stocker, Kardinal Christoph Schönborn und Erzbischof Franz Lackner vertreten. Vielbeachtet war das Gespräch auf Augenhöhe zwischen den Präsidenten Donald Trump und Wolodymyr Selenskyj - auf roten Stühlen sitzend im leeren Petersdom.
Unterdessen berieten im Vatikan die Kardinäle während der Sedisvakanz über die Nachfolge. Trotz ihrer heterogenen Zusammensetzung - Papst Franziskus hatte zahlreiche Bischöfe der Peripherie in das Kardinalskollegium erhoben - mussten die Beratungen zu einer großen Übereinstimmung geführt haben. Denn bereits am 8. Mai, am Abend des zweiten Konklave-Tages, hieß es "Habemus papam" und der außerhalb des Vatikans wenig bekannte Robert Francis Prevost betrat den berühmten Balkon des Petersdoms. "Der Frieden sei mit euch!", waren die ersten programmatischen Worte von Papst Leo XIV.
Erster Papst aus den USA
Für sehr viele vor dem Konklave undenkbar war die Herkunft des neuen Bischofs von Rom: Leo XIV. ist der erste Papst aus den USA. Der heute 70-Jährige wuchs in der Nähe von Chicago auf, wirkte aber als Bischof in Chiclayo, im ärmlichen Nordwesten Perus. Nachträglich gesehen passt seine Vita geradezu ideal auf das Anforderungsprofil eines Papstes: Durch die Führungserfahrung in einem internationalen Orden (Augustiner) und in einer Vatikanbehörde (Bischofsdikasterium) bewegt er sich sicher in einem interkulturellen Umfeld, hat profunde Kenntnisse der Weltkirche und spricht nicht zuletzt mehrere wichtige Sprachen.
Es war schon im ersten Moment zu erkennbar: In Auftreten und Symbolik unterscheidet sich Leo XIV. klar von seinem Vorgänger, mit dem er zu Lebzeiten eine enge Verbindung pflegte. Inhaltlich zeigt er sich bislang oft in Kontinuität mit Franziskus. Das zeigt vor allem sein erstes Lehrschreiben ("Dilexi te"), mit dem der Einsatz der Kirche für die Armen bekräftigt wird. Auch am noch unter Franziskus festgelegten Fahrplan beim Großprojekt Synodalität will sein Nachfolger festhalten.
Erste Höhepunkte im neuen Pontifikat waren die zahlreichen Sonderveranstaltungen im Rahmen des Heiligen Jahres. Neben bislang neun Heiligsprechungen kam es im Hochsommer zu einem Treffen mit Hunderttausenden jungen Menschen in Rom. Auch die erste Auslandsreise war noch von Franziskus geplant: Eine ökumenische Begegnung mit dem griechisch-orthodoxen Patriarchen Bartholomaios I. anlässlich des ersten Konzils der Christenheit vor 1.700 Jahren in Nicäa (Nizäa), dem heutigen Iznik in der Türkei. Dort und beim unmittelbar anschließenden Besuch im Libanon konnte sich Papst Leo als jemand bewähren, der mit einem Friedensgruß sein Amt in einer von Kriegen und zunehmender Unordnung geprägten Welt angetreten ist.
Von Schönborn zu Grünwidl
"Pontifex austriacus" - und damit zurück nach Österreich - titulierte Bundespräsident Van der Bellen anerkennend Kardinal Schönborn bei der Dankfeier für den scheidenden Wiener Erzbischof am 18. Jänner im Stephansdom. In seltener Einmütigkeit würdigte die Öffentlichkeit das Wirken des Kardinals, dessen Rücktritt der Papst genau an Schönborns 80. Geburtstag annahm - und der mit Josef Grünwidl zeitgleich einen Apostolischen Administrator bestellte.
Der langjährige Pfarrer hatte zuvor schon als Bischofsvikar für das Süd-Vikariat eine Leitungsposition in der Wiener Erzdiözese eingenommen und erwies sich ab dem ersten Tag seiner Ernennung nicht nur als sehr trittsicher, sondern zudem als Kommunikationstalent. Grünwidls Predigtwort bei der Chrisammesse "Nur wer innerlich brennt, kann leuchten" wurde später zu Österreichs "positivem Spruch des Jahres" gekürt. Und auch sein letztlich erfolgloses Opponieren gegen die dann doch erfolgte Ernennung durch Papst Leo zum Erzbischof von Wien am 17. Oktober quittierte Grünwidl mit der Einsicht: "Gott braucht mich nicht perfekt, sondern er will mich verfügbar." Besiegelt wird dieses Wort mit seiner Bischofsweihe am 24. Jänner 2026 im Stephansdom.
Neu im österreichischen Episkopat ist auch der Grazer Weihbischof Johannes Freitag, der noch Ende Jänner von Papst Franziskus ernannt wurde. Seine Bischofsweihe am 1. Mai im Grazer Dom wurde am Ende zum großen Oha, als der steirische FPÖ-Landeshauptmann beherzt kundtat, mit dem neuen Weihbischof ein Gespräch über seinen Wiedereintritt in die Kirche führen zu wollen, der dann auch erfolgte.
Generationenwechsel und -probleme
Für mehrere Schlagzeilen sorgten 2025 auch die Ordensgemeinschaften in Österreich: Im "Superwahljahr" der traditionsreichen Männerorden kam es zu einem überraschenden Generationenwechsel in vielen Stiften, der altersmäßig mit dem Erzabt von St. Peter, Jakob Auer (34) angeführt wird. Neu an der Spitze ihres Klosters sind auch Patrick Schöder (Göttweig), Bernhard Eckerstorfer (Kremsmünster), Klaus Sonnleitner (St. Florian), Ludwig Wenzl (Melk), Alfred Eichmann (St. Lambrecht) und Norbert Mario Lesovsky (Geras); wiedergewählt wurden Pius Maurer (Lilienfeld) und Petrus Pilsinger (Seitenstetten). Und mit Sr. Franziska Madl wurde erstmals eine Ordensfrau an die Spitze der Österreichischen Ordenskonferenz gewählt. Sie bildet mit Anton Höslinger (Klosterneuburg) fortan das Führungsduo bei der Dachorganisation der Männer- und Frauenorden.
Ein anderes Duo wurde von Rom mit einem Spezialauftrag betraut: Seit Juni sind der Benediktiner-Abtprimas Jeremias Schröder und die österreichische Ordensfrau Sr. Christine Rod mit der Apostolischen Visitation von Stift Heiligenkreuz befasst.
Rom ist auch in einer anderen Sache am Zug: Weil es im Streit um die Bleibe und Altersversorgung der drei Augustiner-Chorfrauen vom Salzburger Kloster Goldenstein mit ihrem Apostolischen Kommissär, Propst Markus Grasl von Stift Reichersberg, noch immer keine Einigung gibt, blicken alle auf das vatikanische Ordensdikasterium. Dieses wird - erstmals von einer Ordensfrau - der Italienerin Simona Brambilla geleitet. Papst Franziskus ernannte sie heuer am Dreikönigstag. Was mit einem Podcast im August begann, hat sich mittlerweile zu einem weit über Österreich hinausreichenden Medien-Hype entwickelt. Vor diesem Hintergrund hoffen viele auf Entspannung und eine gütliche Lösung der "Causa Goldenstein".
Leicht entspannt hat sich die Lage der heimischen Kirche im Blick auf diverse Kennzahlen: So weist die im September veröffentlichte Statistik für 2024 einen spürbaren Rückgang bei den Kirchenaustritten und einen steigenden Gottesdienstbesuch aus.
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Hymnus mit dem vollständigen Titel "Akathistos an die allerheiligste Gottesgebärerin und immerwährende Jungfrau Maria" gilt weltweit als älteste Mariendichtung