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12.08.2013

Mariazell – die stille Einladung Gottes

Wallfahrtsdirektor Pater Karl Schauer im Radio Stephansdom-Sommergespräch.

Seit 1992 ist der Benediktinerpater Karl Schauer Superior der Priestergemeinschaft von Mariazell und hat mit den vielfachen, von ihm angestoßenen Aktivitäten diesen Gnadenort mit neuem Leben erfüllt. Im Radio Stephansdom-Sommergespräch mit Chefredakteur Anton Gatnar betont er aber seine vorrangig spirituelle Aufgabe der Pilgerbetreuung, der die Bau- und Marketingmaßnahmen jedenfalls nachzuordnen seien.

 

Die Restaurierung der Basilika und der Um- und Neubau des Superiorats habe rund 20 Jahre in Anspruch genommen, das wäre ohne breite Unterstützung von Spendern und Gönnern aus allen Bevölkerungsschichten nicht möglich gewesen, erklärt Pater Karl. Mariazell sei eine stille Einladung Gottes an alle Menschen, die bereit sind, sich auf diese Begegnung einzulassen. 

 

Beten in vielen Sprachen

Besonders hebt der Superior die unterschiedliche Herkunft der Pilger und die gemeinsame Sprache der Vielfalt der Kulturen hervor – Mariazell sei ein Ort an der Grenze vieler Sprachen und Kulturen, wo man immer gemeinschaftlich gebetet habe.

 

Bemerkenswert sei, dass viele der Pilger, besonders der Fußwallfahrer, gar nicht aus dem engeren Kreis der aktiven Gläubigen kommen, und erst auf dem Weg nach Mariazell mit dem engeren Sinn der Wallfahrt in Berührung kommen. Pilgern sollte aber nicht oberflächlich sein und nicht zu einem touristischen Event ausarten, im Mittelpunkt sollte doch immer das Pilgern zu Gott stehen, so Pater Karl Schauer.