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25.06.2015 · Ehrenamt · Orden

Kirche in Österreich wichtiger Wirtschaftsfaktor und Arbeitgeber

Studie Wirtschaftsfaktor Kirche

Die Studie über den Wirtschaftfaktor Kirche in Österreich weist 6,65 Milliarden Euro an direkter, indirekter und induzierter Wertschöpfung jährlich von den 158.000 Beschäftigten aus. Das enstpricht äquivalent 123.000 Arbeitsplätzein in der Kirche und deren Umfeld. Das pro Jahr geleistete ehrenamtliche Engagement der Katholikinnen und Katholiken entspricht 14.000 Fulltimejobs.

Aktuelle Studie von Joanneum Research und Institut für Höhere Studien: Römisch-katholische Kirche sichert in Österreich rund 123.000 Arbeitsplätze in Vollzeitäquivalenten.

Die römisch-katholische Kirche ist in Österreich ein wichtiger Arbeitgeber und Wirtschaftsfaktor. Eine am Donnerstag, 25. Juni 2015 präsentierte aktuelle Studie des Instituts für Höhere Studien (IHS) und von Joanneum Research belegt dies mit Zahlen: 6,65 Milliarden Euro an direkter, indirekter und induzierter Wertschöpfung werden jährlich von den 158.000 Beschäftigten (das sind 123.000 Arbeitsplätze in Vollzeitäquivalenten) in der Kirche und deren Umfeld erwirtschaftet.

 

Starkes ehrenamtliches Engagement

Das pro Jahr geleistete ehrenamtliche Engagement der Katholikinnen und Katholiken entspricht 14.000 Fulltimejobs. In Bezug auf eine in der Studie erstellten Kosten-Nutzen-Analyse kommen die Autoren zum Ergebnis: Die Allgemeinheit und der Steuerzahler profitieren deutlich von den kirchlich erbrachten Leistungen.

 

Über diese und andere Studienergebnisse informierten bei einem Pressegespräch am Donnerstag in der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW) in Wien Alexander Schnabl vom IHS, Franz Prettenthaler, Leiter einer Johanneum-Research-Forschungsgruppe und Herwig Stöger vom ÖAW-Verlag, wo die Studie erscheint. Als Finanzexperten aus dem Bereich der Kirche gaben der Wirtschaftsauschuss-Vorsitzende der Superiorenkonferenz der männlichen Ordensgemeinschaften Österreichs, Markus Rubasch, und der Wirtschaftsdirektor der Diözese Graz-Seckau als Vertreter der Finanzkammerdirektoren, Herbert Beiglböck, Auskunft.

 

Die kirchlich beauftragte Studie stellt eine Pionierarbeit dar: Sie sollte wissenschaftlich fundiert die Leistungen der Kirche für das Gemeinwesen in Österreich erheben und deren ökonomische Effekte objektiv und transparent in Zahlen abbilden. Erstmals wurde versucht, das vielfältige, jedoch "schwierig quantifizierbare" Engagement der Kirche vor allem im Sozial- und Kulturbereich zu erfassen. Das Problem dabei laut den Studienautoren. "Die" Kirche gibt es nicht; sie ist "keine einheitliche Organisation mit einem konsolidierten Konzernabschluss", sondern in mehrere Tausend, teilweise miteinander verflochtene Rechtsträger gegliedert. Neben den neun Diözesen und dem Militärordinariat gibt es 3.053 Pfarren, 200 Frauen- und Männerorden sowie viele weitere weitgehend selbstständige Organisationen wie die Caritas oder die Ordenskrankenhäuser.

 

Diese Kircheneinrichtungen waren Adressaten einer umfangreichen repräsentativen Primärdatenerhebungen mittels Online-Fragebögen. Zusätzlich wurden Daten der Statistik Austria, Beantwortungen parlamentarischer Anfragen, Jahresberichte kirchlicher Stellen sowie Informationen von Bundesdenkmalamt und Ministerien berücksichtigt. Die Ergebnisse beziehen sich auf das Jahr 2012.

 

354.000 Katholiken ehrenamtlich engagiert

Insgesamt 354.000 Personen - das sind 6,4 Prozent der Katholiken - sind auf Pfarrgemeindeebene ehrenamtlich engagiert. Sie betreuen Bibliotheken, gestalten Feste und Gottesdienste, leisten Besuchsdienste, sammeln für die Dreikönigsaktion oder andere Initiativen und vieles mehr. Laut Studie engagiert sich jeder Katholik, jede Katholikin durchschnittlich 5,1 Stunden pro Jahr für die Pfarre, hochgerechnet auf ganz Österreich ergibt das ein Arbeitsvolumen pro Jahr, für dessen Abdeckung mehr als 14.000 ganztägig Beschäftigte notwendig wären. Den Gegenwert dieses Einsatzes beziffern die Autoren mit einer Summe zwischen 540 und 400 Millionen Euro.

 

Die Studie geht auch der Frage nach, welchen gesamtwirtschaftlichen Effekt die Feierlichkeiten rund die Sakramente Taufe, Erstkommunion und Firmung haben (nicht berücksichtigt blieben dabei kirchliche Eheschließungen und Begräbnisse sowie Geschenke zu Hochfesten wie Weihnachten oder Ostern, die auch "außerkirchlich substituiert" werden). Hochgerechnet auf ganz Österreich zeigt sich, dass durch Geschenke, Ausflüge, Essen, Kleidung u.a. rund um Taufe, Erstkommunion und Firmung mehr als 147 Millionen Euro an Konsumausgaben anfallen. Ein wesentlicher Anteil davon kommt der Gastronomie zugute.

 

In die Steuertöpfe des Staates und der Gebietskörperschaften sowie in die Sozialversicherung fließen die Abgaben der 158.000 kirchlichen Angestellten bezogen auf gesicherte Arbeitsplätze in Personenjahren; dies entspricht umgerechnet 123.000 Arbeitsplätzen in Vollzeitäquivalenten. "Die durch die Kirche hervorgerufenen fiskalischen Effekte belaufen sich auf 3,35 Milliarden Euro", heißt es in der Studie.

 

Gesundheit und Pflege, Soziales und Bildung

Als Wirtschaftssektoren, die besonders auf die Mitwirkung kirchlicher Einrichtungen angewiesen sind, nennen die Studienautoren die Bereiche Gesundheit und Pflege, Soziales und Bildung. Bei den Bundesländern profitiert vorwiegend Niederösterreich mit 28.000 vollzeitäquivalent in der Kirche Tätigen, gefolgt von Oberösterreich mit 24.500, Wien mit 23.000, die Steiermark mit 15.000 und Tirol mit 11.000 Personen. "Jeder 42. Euro wird im Umfeld von kirchlichen Leistungen erwirtschaftet, jeder 27. Arbeitsplatz in Österreich steht im Zusammenhang mit diesen Aktivitäten", fasst IHS-Experte Alexander Schnabl zusammen. Die römisch-katholische Kirche erweise sich damit als "wichtiger Wirtschaftsfaktor und Arbeitgeber", der darüber hinaus vorwiegend in Branchen tätig sei, die Menschen in schwierigen Situationen helfen, aber wirtschaftlich weniger attraktiv sind.

 

Das kirchliche Engagement im Bereich Gesundheit und Pflege quantifiziert die Studie mit einer Bruttowertschöpfung von insgesamt 2,28 Milliarden Euro durch 41.000 hier angesiedelten Arbeitsplätzen. Neben Spitals- und Pflegediensten betonen die Autoren die besondere Funktion der Kirche bei der Versorgung und Begleitung Schwerstkranker und Sterbender: "Hospize und Ordensspitäler nehmen hier eine Vorreiterrolle ein."

 

Die römisch-katholische Kirche betreibt auch eine Vielzahl an verschiedenen Bildungseinrichtungen von Kindertagesheimen bis hin zu Hochschulen. Die Bruttowertschöpfung wird hier mit 1,74 Milliarden Euro beziffert, 27.000 Arbeitsplätze fallen in diesen Bereich.

 

Auch ein großer Teil der Kulturstätten sowie Kulturgüter ist - so die Studie weiter - im Besitz der Kirche, "wird von dieser gepflegt, instand gehalten und für die Öffentlichkeit bereitgestellt". Die Bruttowertschöpfung für Kultur, Kunst und Denkmalpflege liegt demnach bei 878 Millionen Euro, bei 13.000 Beschäftigten im Umfeld der insgesamt 13.500 denkmalgeschützten Objekte.

 

Weiter nennt die Studie den Bereich der Entwicklungszusammenarbeit als wichtiges kirchliches Betätigungsfeld in Österreich mit knapp 6 Millionen Euro Bruttowertschöpfung. Die Effekte im Ausland seien "deutlich höher, aber aus methodischen Gründen nicht detailliert quantifizierbar".

 

Staat zahlt viel, gewinnt aber mehr

Die Studie erstellt auch eine Kosten-Nutzen-Analyse der kirchlichen Leistungen, in der die Kosten, die etwa dem Staat durch Förderungen und Leistungskäufe, privaten Spendern und der Kirche selbst entstehen, dem volkswirtschaftlichen Nutzen gegenübergestellt werden. Laut Joanneum-Research-Mitarbeiter Franz Prettenthaler ergibt sich hier ein "deutliches gesamtgesellschaftliches Überwiegen der Nutzenseite": Den Kosten von 5,91 Milliarden Euro stünden 8,49 Milliarden an monetär bewertbarem Nutzen gegenüber.

 

Auch aus dem engeren Blickwinkel der öffentlichen Hand beziehungsweise der Steuerzahler ergibt sich laut Prettenthaler ein "günstiges Gesamtbild": "Betrachtet man die umfangreichen Leistungen der Kirche für die Öffentlichkeit (37.000 betreute Kinder, 71.000 Schülerinnen und Schüler, 47.000 Spitalsbetten, 13.500 denkmalgeschützte Objekte), so erscheinen die 130 Millionen Euro Nettozuschuss der öffentlichen Hand für die gesamten kirchlichen Aktivitäten als vergleichsweise gering."

 

Forscher betonen Wissenschaftlichkeit

Die aktuelle Studie "Wirtschaftsfaktor Kirche" wurde "mit einwandfreien volkswirtschaftlichen Methoden erstellt" und beleuchtet etwa in der Kosten-Nutzenanalyse durchaus auch kritische Aspekte kirchlichen Handelns: Das haben die Hauptautoren der Studie, Franz Prettenthaler und Alexander Schnabl, am Donnerstag in einer "Kathpress" vorliegenden schriftlichen Stellungnahme gegenüber Kritikern erklärt, welche in erster Reaktion von "nicht nachvollziehbaren Zahlen" gesprochen hatten. Etwaige Missverständnisse und Fragen würden sich bei eingehender Befassung mit der rund 200 Seiten starken Studie sofort klären, betonten die Ökonomen vom Institut für Höhere Studien (IHS) und Joanneum Research, und luden zum "vertiefenden Gespräch" über die Ergebnisse ein.

 

Seitens der "Initiative gegen Kirchenprivilegien" war vorgebracht worden, die Studie würde die staatlichen Leistungen an die Kirche auf 130 Millionen Euro "kleinrechnen", indem etwa teure Krankenhausinfrastruktur aufrechterhalten, Sozialabgaben und Steuern von Lehrergehältern in katholischen Privatschulen als kirchliche Wertschöpfung dargestellt oder auf umfangreiche staatliche Leistungen beim sozialen Engagement der Kirche vergessen werde. Die Studienautoren hätten zudem die Mensalgüter der Bischöfe verheimlicht, so der Vorwurf.

 

Tatsächlich seien jedoch bei der Analyse der Wirkung der Ordensspitäler in der Studie alle Kosten und auch ihre Effizienzvorteile gegenüber öffentlichen Krankenhäusern im Detail berücksichtigt worden, so die Entgegnung der Wissenschaftler auf die Kritik. Anders als von den Kritikern behauptet, habe man in der Erhebung die Sozialabgaben und Steueranteile der Lehrergehälter sowohl auf der Kosten- als auch auf der Nutzenseite "nach volkswirtschaftlichen Kriterien korrekt berechnet und im Detail dargestellt". Durchaus sei es den Studienautoren zudem gelungen, bei den bischöflichen Mensalgütern erstmals auch deren ökonomische Aktivitäten umfassend zu berücksichtigen.

 

Ohnehin seien die von der Kirche ausgelösten wirtschaftlichen Effekte in der Studie "sehr restriktiv gehandhabt" worden, betonten die Forscher. So sei etwa nur die regionale Wertschöpfung von Erstkommunionen und Firmungen berücksichtigt worden, nicht aber kirchliche Hochzeiten oder andere christlichen Feste. Im Hinblick auf die touristische Wirksamkeit seien zudem ausschließlich tatsächliche Besucher der von der Kirche erhaltenen Kulturdenkmäler gezählt worden.

 

Anders als in bisherigen Studien seien in der nunmehrigen, in zweijähriger Arbeit erstellten Untersuchung alle öffentlichen Abgaben der Kirchen sowie die mit der Kirche verbundenen wirtschaftlichen Aktivitäten berücksichtigt worden, heißt es seitens Prettenthaler und Schnabl. So seien beispielsweise 1,17 Milliarden Euro allein an Umsatz- und Verbrauchssteuern in die öffentlichen Haushalte zurückgeflossen, wobei die Summe aller Rückflüsse von der Kirche an die öffentliche Hand insgesamt 3,35 Milliarden Euro ausmachten.

 

Selbst kirchliche Auftraggeber überrascht

Mit der Studie habe man detailliert und fundiert Auskunft erhalten wollen auf die Frage "Was trägt die Kirche zur Gesellschaft bei - und was setzt die Gesellschaft dafür ein?", umriss Herbert Beiglböck, Wirtschaftsdirektor der Diözese Graz-Seckau und zugleich Vorsitzender der Finanzkammerdirektorenkonferenz der katholischen Diözesen in Österreich, die Ausgangsmotivation. Die Ergebnisse seien selbst für die Auftragsgeber aus dem Bereich der Diözesen und Ordensgemeinschaften "neu und teilweise überraschend" gewesen.

 

Als eine Grundaufgabe der katholischen Kirche - wie auch anderer Religionsgemeinschaften - bezeichnete es der Grazer Wirtschaftsdirektor, Menschen im Leben zu begleiten, sie Sinn und Orientierung finden zu lassen und Orte der Begegnung und des Miteinanders zu schaffen, womit ein wichtiger Beitrag für die Stabilität der Gesellschaft geleistet werde. Die gute Kooperation des Staates mit den Religionsgemeinschaften und Kirchen sei "schon aus diesen Gründen sinnvoll".

 

Wesentlich trage die Kirche zudem auch zum wirtschaftlichen Wohlstand Österreichs bei, wobei die Studie einen Nutzen für die Öffentlichkeit aufzeige, der "wesentlich höher als der Aufwand" sei, so Beiglböck. Deutlich werde dies u.a. durch die mittelbare oder unmittelbare Schaffung von 123.000 Arbeitsplätzen durch die Kirche "gerade in Zeiten, wo wir in Österreich große Probleme mit Arbeitslosigkeit haben"; dazu kämen noch die kontinuierlichen Investitionen der Kirche im Baubereich für jährliche, laufende Instandhaltungen, mit denen die Kirche ein wichtiger und verlässlicher Arbeitgeber sei und Konjunkturschwankungen ausgleiche.

 

Orden wertvolle Impulsgeber

Man habe gesichertes Zahlenmaterial auf den Tisch legen wollen, denn "Vermutungen oder Spekulationen sollten Vergangenheit sein", erklärte Markus Rubasch, der Leiter des Finanz- und Wirtschaftsreferates der Superiorenkonferenz der Männerorden. Durch größtmögliche Transparenz sei eine wirtschaftliche Einschätzung der verfügbaren Ressourcen auch bei den 200 Ordensgemeinschaften möglich gewesen, die ja auf andere Einkünfte als den direkten Kirchenbeitrag angewiesen sind. Einigen Gemeinschaften gehe es damit gut, während andere kaum das Auslangen finden würden.

 

Die Studie zeige, dass die Orden ein "wertvoller Impulsgeber" sei, verwies der Kämmerer des Stiftes Schlägl auf die 250 Ordensschulen und 30 Ordensspitäler. Sie belege zudem die Sozial- und Kulturinitiativen der Orden, die von Flüchtlingsbetreuung bis Bibliotheken und Ordensarchive reichten sowie das Engagement bei der Entwicklungszusammenarbeit und den Kernbereich des spirituell-seelsorglichen Engagements. Charakteristisch sei für die Orden neben ihrer Vielfalt ein lokales und regionales Wirtschaften, so Rubasch.

 

Wie der Prämonstratensermönch hervorhob, deuteten die Ergebnisse bei den monetär bezifferbaren Effekten auf eine "hohe Umwegrentabilität", wiewohl die eigentlichen Leistungen der Kirche nicht durch Zahlen darstellbar seien: "Es geht um den Nutzen für die Seelen, die Verbindung zu und Öffnung auf Gott hin, die Stärkung von Hoffnung und Zuversicht, um Selbstachtung und Lebenszufriedenheit der Menschen in unserem Land und die Stärkung des innere solidarischen Zusammenhaltes mit dem Fokus, einander zur Hilfe zu werden."

erstellt von: Römisch-katholische Kirche leistet jährlich 6,65 Milliarden Euro an Wertschöpfung.
25.06.2015
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Fotos

Präsentation der Studie "Wirtschaftsfaktor Kirche" in der Wiener Akademie der Wissenschaften

Weitere Informationen:

Verteilung der jährlich aufgewendeten Zeit der ehrenamtlich engagierten Personen nach
Tätigkeitsbereich, 2014

 

 


 

Ausführliche Kurzfassung der Studie "Wirtschaftsfaktor Kirche" zum Download. 

 

 


 

 

Zusammenfassung der Studie "Wirtschaftsfaktor Kirche":

www.katholisch.at/wirtschaft

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Parolin: Lage in Minneapolis "inakzeptabel"

Kardinalstaatssekretär zu ICE-Einsätzen mit Todesfolge: Gewalt nie Lösung für gesellschaftliche Probleme

Die Vergessenen

Antworten von Kardinal Christoph Schönborn in der Tageszeitung HEUTE am 30.1.2026.

Lob aus den Kirchen für Wiener Religionsrat

Vertreterinnen und Vertreter der Kirchen und Religionen unterzeichneten Grundsatzerklärung und spendeten Blut

Erzbischof Grünwidl bei Bundeskanzler Stocker

Antrittsbesuch Grünwidls im Bundeskanzleramt im Zeichen des gemeinsamen Einsatzes für ein gesellschaftliches Miteinander

Weltkirchliche Verbundenheit bei der Bischofweihe in Wien

Seit mehreren Jahren pflegt die Erzdiözese Wien lebendige Partnerschaften mit Diözesen auf drei Kontinenten: Lodwar in Kenia, San Jacinto in Ecuador und Infanta auf den Philippinen. Was einst mit ersten Begegnungen begann, hat sich zu einem intensiven Prozess des gegenseitigen Lernens, solidarischen Miteinanders und gemeinsamen Arbeitens entwickelt.

Ordensspitäler schaffen vier Milliarden Euro Wertschöpfung

Eine neue Studie zeigt: Österreichs 23 Ordensspitäler erzeugen vier Milliarden Euro Wertschöpfung und sichern über 41.000 Arbeitsplätze.

Starkes Team für starke Bildung: Neue pädagogische Leitung der Privatschulen der Erzdiözese Wien

Seit Dezember führt Constantin Haider als pädagogischer Geschäftsführer die Privatschulen der Erzdiözese Wien. Gemeinsam mit Eva Lindl, Leiterin von Kindergärten und Nachmittagsbetreuungen, gestaltet er die 12 Standorte zukunftsorientiert und wertebasiert. Ihre gemeinsame Basis: Leidenschaft für gute Pädagogik.

 

Erzbischof Grünwidl stellt erste Personalentscheidungen vor

Mit zwei zentralen Personalentscheidungen startet der neue Wiener Erzbischof Josef Grünwidl in seine Amtszeit: Ab 1. Februar übernimmt Richard Kager die Leitung des Vikariats unter dem Wienerwald. Im Herbst folgt Andreas Kaiser als Generalvikar und tritt damit am 1. September die Nachfolge von Nikolaus Krasa an.

10 Jahre Pfarre Franz von Sales

„Zum zehnten Geburtstag feierte die Pfarre Franz von Sales ihr lebendiges Zusammenwachsen und die Vielfalt ihrer drei Teilgemeinden in Wien.“

Internationaler Schoa-Gedenktag -„Erinnern, um Menschlichkeit zu bewahren“

Zum Internationalen Holocaust-Gedenktag mahnen Erzbischof Grünwidl, Regina Polak und Bischof Scheuer zu wachem Erinnern und persönlicher Verantwortung. Betroffenheit allein reiche nicht – das Gedenken müsse vor Gleichgültigkeit schützen und sensibel machen für die Gefahren von Hass und Ausgrenzung heute.

Tag des geweihten Lebens 2026 – Einladung zur Vesper im Stephansdom

Am 30. Jänner 2026 lädt die Erzdiözese Wien alle Frauen und Männer des geweihten Lebens zur Pontifikalvesper um 16 Uhr in den Stephansdom ein.

„Hier bin ich“ – Admissio der angehenden Ständigen Diakone in Laa

Elf Männer wurden in Laa zur Diakonatsweihe zugelassen: Die festliche Admissio mit Weihbischof Turnovszky am vergangenen Freitag bezeichnet ihren nächsten Ausbildungsschritt.

Josef Grünwidl feierte erste Messe als Erzbischof mit 100 Armutsbetroffenen

Seine erste Messe als Erzbischof feierte Josef Grünwidl am Sonntag, 25. Jänner 2026, mit 100 Armutsbetroffenen. Danach lud er Sie zu einem gemeinsamen Mittagessen ein.

Mikl-Leitner zu Grünwidl: "Mit Herz und Seele eine Stimme des Glaubens"

Die Ansprache der niederösterreichischen Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner nach der Bischofsweihe und Amtseinführung von Erzbischof Josef Grünwidl im Wortlaut

Bischofsweihe von Josef Grünwidl: „Für euch bin ich Bischof, mit euch bin ich Christ!“

Bischofsweihe von Josef Grünwidl: „Für euch bin ich Bischof, mit euch bin ich Christ!“

Rund 3000 Menschen feierten die Bischofsweihe und Amtseinführung von Josef Grünwidl im Stephansdom als ein großes Fest der Freude. Die Pummerin verbreitete die gute Nachricht über den frisch geweihten Bischof der Erzdiözese Wien.

Die Ansprache des Wiener Bürgermeisters Michael Ludwig

Eine bewegende Bibelstelle, ein Blick auf Führung in stürmischen Zeiten und ein Dank an Kardinal Christoph Schönborn – verbunden mit dem herzlichen Willkommen für den neuen Erzbischof Josef Grünwidl. 

Kardinal Christoph Schönborn

Predigt zur Bischofsweihe Erzbischof Josef Grünwidl: "Verleih deinem Knecht ein hörendes Herz"

Predigt von Kardinal Christoph Schönborn zur Bischofsweihe von Erzbischof Josef Grünwidl, am Samstag, 24. Jänner 2026, im Wortlaut:

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Die Zahl der obdach- und wohnungslosen Menschen in Österreich steigt. 70 Euro kostet "Gruft Winterpaket", bestehend aus Schlafsack plus sieben warmen Mahlzeiten.

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Silvester im Kloster wird immer beliebter. Immer mehr Menschen sehnen sich nach Stille und Ruhe – und Ordensgemeinschaften bieten genau das: eine Möglichkeit, den Jahreswechsel bewusst zu gestalten.

Anregende Podiumsdiskussion: Karin Mayer, Restaurator Andreas Hartl, Sr. Eva Maria Voglhuber, Aaron Ludescher und Marina Potesil (Studierende am Institut für Konservierung u. Restaurierung, Akademie der Bildenden Künste in Wien)

Wie ein Restaurierungsprojekt im Klausurkloster mehr Verständnis schuf

Eingespielte Zusammenarbeit des Wiener Heimsuchungs-Kloster der Salesianerinnen mit Studierenden bei Renovierung historischer Großdrucke.

Soziale Medien vermitteln Einblicke ins Leben in Orden

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"Ordenstag Young" in Wien-Lainz unter dem Motto "Junge Ordensleute - Neue Medien".  Junge Wiener Ordensfrau Sr. Helena Fürst stellte ihren Instagram-Account "sr.helena_ose" vor. Salesianer Don Boscos mit Video-Projekt "Frag den Don" aktiv.

Reporter hält Mikrophon und schreibt mit.

Caritas: Prälat-Leopold-Ungar-Journalistenpreise vergeben

Daniela Krenn (Falter), Miriam Steiner (Ö1), Andrea Eder (ORF), und Johannes Greß (Wiener Zeitung Online) mit Hauptpreisen ausgezeichnet. Wiener Caritasdirektor Schwertner: "Journalismus stärken, der Fakten einordnet und Propaganda und Lügen entlarvt, Dialog fördert und jenen eine Stimme gibt, die keine starke Lobby haben".

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Caritas und Rapid eröffnen Lebensmittelausgabe im Allianz Stadion

Caritasdirektor Schwertner und Rapid-Geschäftsführer Hofmann: "Im Sport und als Gesellschaft gilt: Gewinnen können wir nur gemeinsam".

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Österreichischer Jugendpreis für Caritas-Chat-Plattform "open2chat"

Der Jugendpreis wurde bereits zum neunten Mal in vier Kategorien verliehen.

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