60 Bibliothekare kirchlicher Bibliotheken aus allen Teilen der Erzdiözese kamen jüngst ins Afro-Asiatische Institut zum Starttreffen des Bibliothekwerks mit dem neuen Leiter, Diakon Gerhard Sarman.
Nach einem Referat von Reinhard Ehgartner über neue Projekte des Österreichischen Bibliothekswerks war das Hauptthema die Vorstellung der neuen Regionalstruktur für die Wiener Erzdiözese. Ausgehend von der hohen Wertschätzung, die die Kirche dem Buch – und Bibliothekswesen seit jeher erwiesen habe, betonte Diakon Sarman „die Notwendigkeit von regionalen, kleinräumigeren Strukturen“ für eine effiziente Bibliotheksarbeit.
Demnach wird es ab 2012 fünf Bibliotheksregionen geben (Wien, NÖ-Mitte, Süd, Nordwest und Nordost), in denen sich die weit verstreuten Bibliotheken in kirchlicher Trägerschaft zusammenfinden sollen. Zweimal jährlich stattfindende Regionaltreffen dienen der Vertiefung der Kontakte und bieten den Rahmen für gemeinsames Handeln. Als Ansprechpartner für ihre speziellen Bedürfnisse stehen den Büchereien in Zukunft fünf Regionalbetreuer zur Verfügung, denen auch Austausch und Vernetzung innerhalb ihrer Region ein Anliegen sein wird.
Auf diözesaner Ebene soll es in Zukunft auch einen Bibliothekarsrat geben, der Schwerpunkte bei der regionalen Zusammenarbeit setzt und das kirchliche Bibliothekswesen in organisatorischer Hinsicht unterstützt. „Gerade Bibliotheken im ländlichen Bereich leisten einen wertvollen Dienst als Kultur- und Begegnungszentren im christlichen Geist“, sagt Sarman.