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4 Türme Verlag
29.04.2019

Heimweh nach der Urkirche

Anselm Grün zeigt was wir heute von den ersten Christen lernen können.

 


Er ist zum einen der bekannteste spirituelle Autor im deutschen Sprachraum, zum anderen ein gesuchter Ratgeber und Wegbegleiter für unzählige Menschen: P. Anselm Grün, Mönch der Abtei Münsterschwarzach.

 

Seine Bücher sind meist Bestseller. In einem seiner jüngsten Bücher mit dem Titel „Von der Kraft des Anfangs“ widmet er sich der Apostelgeschichte, verfasst vom Evangelisten Lukas.

 

Grün schätzt die „erzählende Theologie“ des Lukas. „Die Art und Weise, wie Lukas als Grieche den Dialog zwischen jüdisch-christlicher Spiritualität und griechischer Philosophie – oder besser hellenistischem Denken – führt, ist für mich auch eine Herausforderung, wie wir heute unseren Glauben in der postmodernen Welt verkünden können“, schreibt Grün.

 

Es geht um einen Dialog mit dem Zeitgeist und zugleich um das Wesentliche des Christlichen.

 

Anselm Grün zeigt, dass die Urkirche, so wie in der Apostelgeschichte beschrieben, in vielerlei Hinsicht vor den gleichen Fragen stand wie unsere Kirche heute. Und bereits damals hat die Urkirche Antworten gefunden, die bis heute nichts an Gültigkeit verloren haben.

 

Immer wieder gab es in der Kirchengeschichte Phasen, in denen man sich nach dieser Urkirche gesehnt hat. Dieses Heimweh nach der Urkirche hält unsere Kirche lebendig, ist Grün überzeugt.

 

Das Buch ist auch hilfreich für alle jene Frauen und Männer in unserer Erzdiözese, die den Diözesanen Entwicklungsprozess besser verstehen wollen.


Mein Fazit:
Anselm Grün ist für seine mittlerweile fast unzählbaren und sehr guten Bücher bekannt. Dieses ist meines Erachtens nach sein bestes.