Samstag 14. Februar 2026
Seitenbereiche:
  • zum Inhalt [Alt+0]
  • zum Hauptmenü [Alt+1]

suchen
  • YouTube
  • facebook
  • instagram
  • twitter
  • anliegen@edw.or.at
Topmenü:
  • Jobs
  • Mitarbeiterportal
  • Pfarren
  • Personen
  • Presse
  • Shop

Sprachenmenü:
  • EN
  • FR
  • ES
  • IT
  • PL

  • A: Schriftgröße: normal
  • A: Schriftgröße: groß
  • A: Schriftgröße: sehr groß
  • A: Standardfarben
  • A: Gelb auf Schwarz
  • A: Schwarz auf Gelb
  • A: Weiss auf Blau
  • A: Blau auf Weiss
Hauptmenü:
  • Glauben & Feiern
    • Spiritualität
      • Beten & Meditation
      • Pilgern
      • Leib und Seele
      • Heilige und Vorbilder
    • Kirchenjahr
      • Sonntag
      • Advent
      • Weihnachten
      • Fastenzeit
      • Ostern
      • Pfingsten
      • Weitere Feste
    • Sakramente & Feiern
      • Taufe
      • Erstkommunion
      • Firmung
      • Heilige Messe
      • Beichte & Versöhnung
      • Hochzeit & Ehe
      • Weihe
      • Krankensalbung
      • Begräbnis
    • Christ-Sein
      • Lebenszeugnis
      • Jüngerschaft
      • Berufung
      • Unser Glaube
      • Bibel
        • Gedanken zum Evangelium
      • Ökumene
     
  • Nachrichten & Magazin
    • Nachrichten
      • Nachrichten
      • Chronik
      • Aussendungen kirchl. Einrichtungen
      • Archiv
      • Stellungnahmen
    • Termine
    • Magazin
      • Bioethik & Lebensschutz
      • Schöpfungsverantwortung
      • Kleines Kirchenlexikon
      • Kirchenfinanzen
      • Missbrauch & Prävention
      • Geschiedene & Wiederverheiratete
      • Bücher
    • Schwerpunkte
      • Ukrainehilfe
      • Bischofssynode zur synodalen Kirche
      • Christenverfolgung
      • Papst Franziskus
      • Kirche & Kunst
      • Caritas Sammlungen
      • Gotteslob & Liturgiekonstitution
      • Schwerpunkt-Archiv
     
  • Service & Hilfe
    • Service
      • Ansprechpartner bei:
      • Taufe
      • Erstkommunion
      • Firmung
      • Hochzeit
      • Begräbnis
      • Ärger mit der Kirche
      • Kirchenbeitragsfragen
      • Kircheneintritt
      • Hinweis geben
    • Wer hilft mir ...?
      • ...ich bin krank
      • ...ich bin arbeitslos
      • ...ich bin einsam
      • ...ich habe finanzielle Sorgen
      • ...ich möchte reden
      • ...ich bin schwanger
      • ...ich wurde missbraucht
      • ...ich trauere
    • Wir helfen!
      • St. Elisabeth-Stiftung
      • Caritas
      • Hilfsprojekte
      • Hilfsorganisationen
      • Sich engagieren
     
  • Menschen & Organisation
    • Geschichte der Erzdiözese Wien
      • Personalnachrichten
      • 50 Jahre Wiener Diözesansynode
      • Diözesanlandkarte
    • Menschen
      • Erzbischof
      • Kardinal Schönborn
      • Weihbischöfe
      • Generalvikar
      • Bischofsvikare
      • Mitarbeitende
      • In Memoriam
        • Papst Franziskus
        • Papst Benedikt XVI
      • Personen
    • Kontakt zu: Pfarren, Orden, Gemeinschaften ...
      • Pfarren
      • Vikariate, Dekanate, Pfarren...
      • anderssprachige Gemeinden
      • Orden, Säkularinstitute ...
      • Gemeinschaften, Bewegungen ...
    • Kirchliche Einrichtungen
      • Alle Institutionen
      • Große Dienststellen
    • Lebendige Kirche
      • Dioezesanprozess APG2.1
      • Gemeinden und Gemeinschaften
      • Jugend
      • Familie
     

Hauptmenü ein-/ausblenden
  • Glauben & Feiern
    • Spiritualität
      • Beten & Meditation
      • Pilgern
      • Leib und Seele
      • Heilige und Vorbilder
    • Kirchenjahr
      • Sonntag
      • Advent
      • Weihnachten
      • Fastenzeit
      • Ostern
      • Pfingsten
      • Weitere Feste
    • Sakramente & Feiern
      • Taufe
      • Erstkommunion
      • Firmung
      • Heilige Messe
      • Beichte & Versöhnung
      • Hochzeit & Ehe
      • Weihe
      • Krankensalbung
      • Begräbnis
    • Christ-Sein
      • Lebenszeugnis
      • Jüngerschaft
      • Berufung
      • Unser Glaube
      • Bibel
        • Gedanken zum Evangelium
      • Ökumene
  • Nachrichten & Magazin
    • Nachrichten
      • Nachrichten
      • Chronik
      • Aussendungen kirchl. Einrichtungen
      • Archiv
      • Stellungnahmen
    • Termine
    • Magazin
      • Bioethik & Lebensschutz
      • Schöpfungsverantwortung
      • Kleines Kirchenlexikon
      • Kirchenfinanzen
      • Missbrauch & Prävention
      • Geschiedene & Wiederverheiratete
      • Bücher
    • Schwerpunkte
      • Ukrainehilfe
      • Bischofssynode zur synodalen Kirche
      • Christenverfolgung
      • Papst Franziskus
      • Kirche & Kunst
      • Caritas Sammlungen
      • Gotteslob & Liturgiekonstitution
      • Schwerpunkt-Archiv
  • Service & Hilfe
    • Service
      • Ansprechpartner bei:
      • Taufe
      • Erstkommunion
      • Firmung
      • Hochzeit
      • Begräbnis
      • Ärger mit der Kirche
      • Kirchenbeitragsfragen
      • Kircheneintritt
      • Hinweis geben
    • Wer hilft mir ...?
      • ...ich bin krank
      • ...ich bin arbeitslos
      • ...ich bin einsam
      • ...ich habe finanzielle Sorgen
      • ...ich möchte reden
      • ...ich bin schwanger
      • ...ich wurde missbraucht
      • ...ich trauere
    • Wir helfen!
      • St. Elisabeth-Stiftung
      • Caritas
      • Hilfsprojekte
      • Hilfsorganisationen
      • Sich engagieren
  • Menschen & Organisation
    • Geschichte der Erzdiözese Wien
      • Personalnachrichten
      • 50 Jahre Wiener Diözesansynode
      • Diözesanlandkarte
    • Menschen
      • Erzbischof
      • Kardinal Schönborn
      • Weihbischöfe
      • Generalvikar
      • Bischofsvikare
      • Mitarbeitende
      • In Memoriam
        • Papst Franziskus
        • Papst Benedikt XVI
      • Personen
    • Kontakt zu: Pfarren, Orden, Gemeinschaften ...
      • Pfarren
      • Vikariate, Dekanate, Pfarren...
      • anderssprachige Gemeinden
      • Orden, Säkularinstitute ...
      • Gemeinschaften, Bewegungen ...
    • Kirchliche Einrichtungen
      • Alle Institutionen
      • Große Dienststellen
    • Lebendige Kirche
      • Dioezesanprozess APG2.1
      • Gemeinden und Gemeinschaften
      • Jugend
      • Familie
18.06.2019 · Glaube · Beichte

Warum Habgier uns alle betrifft

Wenn ein Mensch nichts Bereicherndes in seinem Leben hat, dann bereichert er sich an Materiellem.

Die Habgier ist einer der stärksten emotionalen Antreiber im Menschen. Das Gefährliche an ihr: Sie lähmt den Verstand.

 

Warum das so ist und wie man ihr entgegensteuern kann, erklärt die Psychologin und Buchautorin Beate Weingardt im SONNTAG-Interview.

Die Habgier  (lateinisch avaritia) auch ekannt als Habsucht, Begierde, Begehrlichkeit, ist der unbeherrschte Wunsch, Vermögen oder Gegenstände mit theoretischem Wert zu besitzen. Dies geschieht in der Absicht, den Gegenstand für sich selbst zu behalten und ist weit entfernt vom Gebot des grundlegenden Überlebens und von Annehmlichkeiten.

 

Habgier bezeichnet also das Streben nach Reichtum, Status und Macht.

Motivation dafür kann ein Zustand innerer Leere sein.


Ihr Gegenstück ist die Großzügigkeit.

 


 

 

Ich kenne Knausrigkeit z. B. bei Trinkgeldern, obwohl mich mehr Großzügigkeit nicht arm machen würde, und die Schnäppchenfalle schnappt auch bei mir hin und wieder zu: Ich will etwas unbedingt besonders günstig kaufen, egal, wie der billige Preis zustande kommt, und kaufe dann u. U. auch Dinge, die ich aktuell gar nicht benötige, nur weil sie preisgünstig sind“, erzählt Beate Weingardt über ihre persönliche Erfahrung mit der Habgier.

 

In ihrer Schilderung können sich wohl viele von uns wiederfinden. Wie kommt es zur Habgier und warum hat sie uns so schnell im Griff?

 

Darüber haben wir mit der deutschen Theologin und Diplompsychologin gesprochen. Beate Weingardt hat in Heidelberg über das Thema „Der Prozess des Vergebens“ eine Doktorarbeit geschrieben und ist Referentin in der Erwachsenenbildung sowie Autorin zahlreicher Bücher.

 

In ihrer psychotherapeutischen Arbeit hat sie es immer wieder mit Problemen durch Habgier z. B. bei familiären Erbstreitigkeiten zu tun.

 
Was kennzeichnet die Habgier? Ab wann kann man von Habgier sprechen?


Beate Weingardt: Das erste Kennzeichen ist, dass man die Frage „Wozu möchte ich etwas haben?“ bei der Habgier nicht mehr stellt.

 

Das zweite Kennzeichen ist, dass man deutlich mehr Besitz anstrebt, als man verbrauchen kann. Der Besitz geht dann weit über das hinaus, was man eigentlich für ein komfortables Leben mit einer gewissen Sicherheit benötigt.

 

Was macht die Gier mit uns, wenn sie uns packt?


Da haben Sie ein Muster-Beispiel in Ihrem Land mit dem Herrn Strache im „Ibiza-Video“: Es war ja auch eine Gier, die er da an den Tag legte. Er hatte die Gier, die Wahl zu gewinnen.

 

Der Videoausschnitt zeigt ganz deutlich, dass die Gier immer den Verstand lähmt, der sagt: „Moment mal, halt, da gibt’s ja Grenzen, was machst du hier?“

 

Der Verstand wird durch die Gier, egal, ob jetzt Erfolgsgier, materielle Gier oder sexuelle Gier, immer lahmgelegt. Das ist das Gefährliche an der Gier. Sehr gut zu sehen ist, dass bei Herrn Strache im Video der Verstand immer wieder aufblitzt und Warnsignale sendet. Die Gier, die Aussicht auf Wahlgewinn, bringt den Verstand aber immer wieder zum Schweigen.

 

Grenzen einzuhalten setzt Vernunft voraus und das wird durch den starken emotionalen Antreiber der Gier quasi außer Kraft gesetzt. Im Ibiza-Video hat die Gier alles andere an Bedenken und Grenzeinhaltungsüberlegungen übertönt. Ich halte Herrn Strache nicht für zutiefst verkommen – der ist ganz normaler Durchschnitt.

 

Heißt das, dass das jedem passieren kann?

 

Ja. Gier ist ein starker Antreiber und kann jederzeit – da muss nicht einmal Alkohol im Spiel sein – den Verstand außer Kraft setzen. Die Habgier ist ein ganz starker Antreiber im Menschen.

 

In Europa lebten wir früher in einer großen Unsicherheit. Wir wussten nie, wann die nächste Mangelsituation oder Bedrohung wie Hunger, Armut oder eine Seuche über uns hereinbricht. Da haben die am ehesten überlebt, die etwas an Vorräten angelegt hatten. Das ist ganz tief in uns drinnen.

 

Habgier will auch das Bedürfnis nach Sicherheit befriedigen. Die, die vorausdachten und sich Vorräte anlegten, hatten einfach bessere Überlebenschancen. Wer von der Hand in den Mund lebte und nichts anhäufte, der konnte unter Umständen der erste sein, der auf der Strecke blieb.

 

Das ist tief im Menschen drinnen und daran appelliert auch unsere Konsumgesellschaft immer wieder: „Schaff dir einen Polster an! Du kannst nie genug haben!“


Im Christentum gibt es aber immer wieder die Aufforderung, keinen Besitz anzuhäufen und auf Gott zu vertrauen. Wie sehen Sie diesen Balanceakt?


Da sprechen Sie eine der fundamentalen Spannungen an, die der Christ aushalten muss. Ich würde eher sagen: Vertrau Gott, tu aber auch das Deine, dass du nicht gleich von jeder Notlage weggefegt werden kannst.

 

Der Glaube an Gott gibt uns eine andere Identitätsgrundlage. In unserer Gesellschaft ist die Identitätsgrundlage Erfolg und Erfolg misst sich bei uns im materiellem Erfolg. Die Beziehung zu Gott liefert da einen anderen Rahmen.

 

Erfolg ist aus biblischer Sicht, dass man Leben teilt. Dass man die eigenen Talente mit anderen Menschen teilt und nicht für sich selbst anhäuft.


Habgierige Menschen sind irgendwann einsam, weil sie Angst haben etwas abgeben zu müssen. Geiz ist die Kehrseite: Ich will von dem, was ich mir angehäuft habe, nichts abgeben. Habgierige müssen sich von anderen fern halten und das tun sie meistens auch.

 

Als Christ willst du aber in Verbundenheit und in Gemeinschaft mit anderen leben, weil das das Leben sinnvoll und erfüllt macht. Das schließt diese Fixierung „Hauptsache, ich hab’ viel“ aus.


Warum werden Menschen habgierig?


Es hat damit zu tun: Was füllt mich innerlich aus? Was habe ich an Bereicherungen in meinem Dasein? Wenn ein Mensch nichts Bereicherndes in seinem Leben hat, dann bereichert er sich an Materiellem. Je mehr Sie sonst Bereicherndes haben wie z. B. Beziehungen oder ein Hobby, dass Sie ausfüllt oder eine Arbeit, die Ihnen viel Freude macht, desto mehr tritt die Gier in den Hintergrund.

 

Ich beobachte auch, dass Menschen mit schlechtem Selbstwertgefühl, dieses steigern, indem sie sagen: „Schau mal, wie viel ich hab’!“ Das gibt Status, das gibt Anerkennung. Man vergleicht sich mit anderen und steht besser da. Das ist für viele Leute ein Baustein, ihr Selbstwertgefühl zu erhöhen.

 

Welche Folgesünden erwachsen aus der Habgier?


Unheimlich viele! Habgier ist wie ein Baum mit tiefen Wurzeln, der ganz viele Äste hat. Folgesünden der Habgier sind z. B. Unbarmherzigkeit und die Bereitschaft zu Lug und Trug, um die Reichtümer zu vermehren. Ich habe als Psychotherapeutin beim Thema Vergebung sehr viel zu tun mit Erbstreitigkeiten, wo in Familien die Habgier so durchbricht, dass dem alles andere wie Fairness und Verbundenheit geopfert wird.


Wie können wir frei werden von der Habgier oder uns davor schützen?


Frei werden wäre zu hoch gegriffen, aber man kann sagen: Schaffe dir in deinem Leben Bereicherungen, die dich ein Stück weit unabhängiger werden lassen, von Sätzen wie „Hast du was, dann bist du was“.

 

Überlegen Sie:

Was halte ich für wichtig und wertvoll in meinem Leben?

Wo empfinde ich ein tiefes Glück?

 

Da wird man immer auf die Themen Verbundenheit, Gemeinschaft und Glück teilen kommen. Das setzt Nachdenken voraus. Um das Nachdenken kommen Sie nicht herum und das ist, glaube ich, heute das große Problem.

 

Hilft der Glaube an Gott gegen Habgier?


Ja, aus mehreren Gründen: Menschen, die an Gott glauben, sind keine Einzelgänger, sie suchen immer Gemeinschaft und verbinden sich mit Menschen, die andere Werte leben. Wir brauchen diese Unterstützung. Allein gegen den Strom zu schwimmen ist viel schwerer.

 

Martin Buber hat mal gesagt: Erfolg ist keiner der Namen Gottes. Es ist nicht mein Besitz, der mich wertvoll macht. Als Christ macht mich wertvoll, dass ich da bin, dass ich mit anderen Menschen versuche, ein Stück von Gottes Barmherzigkeit auf dieser Erde umzusetzen.

 

Jesus hat gesagt: Trachtet zuerst nach dem Reich Gottes, dann wird euch alles andere zufallen und wenn es euch nicht zufällt, dann ist es auch nicht immer die Tragödie. Jesus zeigt uns eine andere Rangordnung dessen, was im Leben zählt. 


Expertin:

Beate Weingardt
ist Psychotherapeutin, Erwachsenenbildnerin und evangelische Theologin.

 

Buchhinweis:

Beate Weingardt

„Was die Seele bewegt, bewegt auch den Körper:

Psychosomatische Signale verstehen – bewusster leben“ erschienen.

SCM-Verlag

ISBN: 978-3-417-26640-5

 

 

erstellt von: Der SONNTAG / Agathe Lauber-Gansterer
zurück
Weitere Informationen:

Matthias Beck über die

Wurzelsünde Habgier:

Habgier bedeutet „Ich will alles haben.“ Dahinter steckt im Grunde: „Ich will nichts abgeben. Der Arme auf der Straße ist ja selber schuld an seinem Schicksal. Wieso soll ich, wo ich mein Geld so schwer verdient habe, davon etwas abgeben?“

 

Die gegenteilige Tugend wäre die Großzügigkeit. Gott ist großzügig, Gott verschenkt sich. Gott schenkt uns viele Gaben.

 

Der Geizige will alles festhalten. Ich denke, das ist heute eines der größten Probleme: Immer mehr Geld verdienen, im Internet immer mehr Daten sammeln, um immer mehr Macht zu haben. Das ist auch eine Form von Habgier. Das kann bis hin zu einer Sucht führen.

 

Dahinter steckt schon eine richtige Sehnsucht, dass ich mehr haben will. Aber die eigentliche, richtige Sehnsucht wäre, mehr zu sein und nicht mehr zu haben.

 

Der Mensch, der innerlich angebunden ist, ist im Grunde mit dem zufrieden, was Gott ihm schenkt. So war es im Paradies. Gott schenkt ja alles.

 

Doch der Mensch will mehr haben. Er hat Angst, dass Gott es nicht gut mit ihm meint, also muss er es raffen und will alles haben. Dahinter steckt im letzten das Denken, dass nach dem Leben auf dieser Erde eh alles vorbei ist und es keine Ewigkeit gibt, ein Stück Transzendenzverlust, der auch mit einem Vertrauensverlust Gott gegenüber zusammenhängt.

 

Glück kann man nicht machen und auch nicht kaufen. Ich kann das Glück nicht direkt anziehen, aber ich kann so leben, dass es sich einstellt. Ich kann richtig leben und dann wird es sich einstellen wie ein Geschenk, aber ich kann es nicht an mich reißen wie den Apfel vom Baum der Erkenntnis.

 

Man kann mit allem Geld den Herzschlag nicht machen. Man kann Gesundheit nicht machen. Wir können froh sein, wenn wir gesund sind, wenn alles funktioniert. Aber das meiste funktioniert von selbst.

 

Wie finde ich die Fülle des Lebens? Dazu kann dass Christentum eine Anleitung geben.

 

Experte


Ao. Univ.-Prof. Dr. Dr. Matthias Beck
lehrt Theologische Ethik mit Schwerpunkt Medizinethik an der Uni Wien.


 

weitere Artikel über Sünde


weitere Informationen zu

 

Der SONNTAG
die Zeitung der Erzdiözese Wien
Stephansplatz 4/VI/DG
1010 Wien
T +43 (1) 512 60 63
F +43 (1) 512 60 63-3970

E-Mail-Adresse: redaktion@dersonntag.at

Nachrichten

Podiumsgespräch „Staat und Religion – ein belastetes Verhältnis?“: Ein Abend des Zuhörens und Austausches

Ende Jänner wurde der Stefanisaal im Curhaus am Stephansplatz zum Ort eines offenen und vielstimmigen Austauschs über eine Frage, die unsere Gesellschaft seit jeher begleitet: Wie gestaltet sich das Verhältnis von Staat und Religion – heute, in Österreich - in einer vielfältigen Stadt wie Wien?

Autofasten 2026: Fair zu Fuß unterwegs

Gemeinsam unterwegs für eine lebenswerte Zukunft

Erzbischof Grünwidl trifft Landeshauptfrau Mikl-Leitner zu erstem offiziellen Austausch

Erste offizielle Begegnung nach Weihe und Amtseinführung des neuen Wiener Erzbischofs vor knapp drei Wochen - Grünwidl: Pfarrgemeinden in Niederösterreich bilden "starkes Netz des Glaubens, der Gemeinschaft und der Solidarität"

Kaplan Michael Semmelmeyer: Österreichs Moral war erstklassig, am Ergebnis wird gearbeitet

Sieg für Polen, Österreich 14. Erzdiözese Wien prägt das Team

Dresden 13. Februar 1945

Antworten von Kardinal Christoph Schönborn in der Tageszeitung HEUTE am 13.2.2026

Aschermittwoch in Wien: „Ash to go“ und feierliche Domliturgie eröffnen die Fastenzeit

Das Aschenkreuz erinnert an die Vergänglichkeit des Menschen und öffnet zugleich den Blick hin zu Ostern. Wien bietet am Aschermittwoch zahlreiche Gelegenheiten, dieses Zeichen zu empfangen.

Großer Andrang aus Nord und Süd zu Gottesdiensten mit Erzbischof Josef Grünwidl

Am kommenden Wochenende werden zahlreiche Gläubige aus der gesamten Erzdiözese zu den ersten Gottesdiensten mit dem neuen Wiener Erzbischof Josef Grünwidl in Wiener Neustadt und Wullersdorf erwartet.

Kardinal Christoph Schönborn

Christen und Muslime: Schönborn für Dialog statt Panikmache

Kardinal in Interview über Zusammenleben in seinem neuen Wiener Wohnbezirk Brigittenau: Einander als Menschen begegnen, mit Respekt, Wohlwollen und Toleranz für die Unterschiede.

Liebende

Valentinstag: Segen für Liebende in vielen Kirchen

Rund um den Valentinstag laden viele Kirchen in der Erzdiözese Wien Paare und Einzelpersonen, die Sehnsucht nach einer Partnerschaft haben, zu Segensfeiern ein. 

Wiens neuer Erzbischof auch bei IGGÖ-Präsident Vural

Wiens neuer Erzbischof auch bei IGGÖ-Präsident Vural

Ebenfalls am Montag, 9. Februar 2026, absolvierte Josef Grünwidl als Wiener Erzbischof seinen Antrittsbesuch bei der Islamischen Glaubensgemeinschaft in Österreich (IGGÖ).

Grünwidl-Antrittsbesuch bei Israelitischer Kultusgemeinde

Grünwidl-Antrittsbesuch bei Israelitischer Kultusgemeinde

Wiener Erzbischof von Oberrabbiner Engelmayer und IKG-Präsidenten Deutsch empfangen. Gemeinsamer Kampf gegen Antisemitismus ein zentrales Thema der Begegnung.

Dankbarer Abschied von Bischof Maximilian Aichern

Dankbarer Abschied von Bischof Maximilian Aichern

Requiem im Mariendom mit tausenden Trauergästen. Bischof Scheuer: Aichern war "Personifizierung von Wertschätzung und Dankbarkeit".

Kältekrieg

Antworten von Kardinal Christoph Schönborn in der Tageszeitung HEUTE am 6.2.2026

Predigtcontest beginnt am Aschermittwoch, dem 18. Februar

Gute Predigten verändern Leben – und verdienen Bühne und Reichweite.

Lerngemeinschaft Weltkirche

Weltkirchliche Begegnungen rund um die Bischofsweihe – Bischöfe sehen großes Potenzial für Partnerschaft mit der Erzdiözese Wien

Neuer Gedenktag: Heiliger John Henry Newman im weltweiten liturgischen Kalender

Der heilige John Henry Newman erhält einen festen Platz im weltweiten Kirchenkalender: Sein Gedenktag wird künftig jedes Jahr am 9. Oktober gefeiert.

Ukraine kämpft ums Überleben: Schönborn mit dringlichem Hilfeaufruf

Kardinal bittet angesichts des russischen "Vernichtungskrieges" gegen die Zivilbevölkerung um mehr Hilfe und Spenden - Unterstützung für Notprogramme der Ukrainischen Griechisch-Katholischen Kirche und der Caritas in der gesamten Ukraine

Kardinal Schönborn: Grundlegende Sanierung der Vatikanbank abgeschlossen

Wechsel an der Spitze der IOR-Kardinalskommission – Petrocchi folgt nach

Neue Leitung im Stift Geras: Abtbenediktion von Norbert Mario Lesovsky

Kardinal Schönborn nahm im Stift Geras die Abtsbenediktion von H. Norbert Lesovsky OPraem vor. 

Warnung vor gefälschten Auftritten von Kardinal Schönborn

Gefälschte Profile, Fake‑Videos und betrügerische Nachrichten unter dem Namen von Kardinal Schönborn nehmen wieder zu.

Erzbischof Grünwidl: „Gott umarmt uns im Heute“ – Ermutigung für Ordensleute im Stephansdom

Beim Tag des geweihten Lebens im Wiener Stephansdom hat Erzbischof Josef Grünwidl die Ordensleute der Erzdiözese zur Wachsamkeit, zur gelebten Liebe und zu realistischem Mut aufgerufen.

Bischof Stanislav Přibyl zum Erzbischof von Prag ernannt

Papst Leo hat den Redemptoristen und Leitmeritzer Bischof Stanislav Přibyl zum Erzbischof von Prag ernannt. Noch vor gut einer Woche hat er als Co-Konsekrator von Erzbischof Josef Grünwidl fungiert. 

Österreichs Priester topmotiviert für Priester-EM in Polen - 18 Nationen sind dabei

Kapitän Michael Semmelmeyer: „Wir haben dieses Jahr viele neue Priester im Kader, die jung, sportlich und hochmotiviert sind. Bei den letzten Trainings haben sie gezeigt, dass sie gut zusammenspielen können.

Abschied von Bischof Maximilian Aichern: Ein Leben im Dienst der sozialen Gerechtigkeit

Emeritierter Linzer Bischof ist am 31. Jänner 2026 im 94. Lebensjahr im Domherrenhaus in Linz verstorben - Scheuer über Aichern: "Brückenbauer mit geistiger Strahlkraft"

Neues Papstwohnung künftig unterm Dach und mit Fitnessraum

Leo XIV. bezieht künftig Appartement eine Etage über traditioneller Papstwohnung - Weiter kein Termin für Umzug, Papst wohnt weiter in Gebäude der Glaubensbehörde

Erzbischof und Bischöfin bekunden Willen zur Zusammenarbeit

Antrittsbesuch von Erzbischof Grünwidl bei evangelisch-lutherischer Bischöfin Richter im Zeichen des gemeinsamen Einsatzes der Kirchen für die Gesellschaft - 

Kardinal Schönbon zum Tod von Gerhard Klein: „Ein Christ im Alltag und ein Journalist mit Haltung“

Gerhard Klein ist verstorben. Mit ihm verliert Österreich einen profilierten ORF‑Journalisten und prägenden Leiter der Medienausbildung. Sein Engagement wird weithin spürbar bleiben

Parolin: Lage in Minneapolis "inakzeptabel"

Kardinalstaatssekretär zu ICE-Einsätzen mit Todesfolge: Gewalt nie Lösung für gesellschaftliche Probleme

Die Vergessenen

Antworten von Kardinal Christoph Schönborn in der Tageszeitung HEUTE am 30.1.2026.

Lob aus den Kirchen für Wiener Religionsrat

Vertreterinnen und Vertreter der Kirchen und Religionen unterzeichneten Grundsatzerklärung und spendeten Blut

Erzbischof Grünwidl bei Bundeskanzler Stocker

Antrittsbesuch Grünwidls im Bundeskanzleramt im Zeichen des gemeinsamen Einsatzes für ein gesellschaftliches Miteinander

Weltkirchliche Verbundenheit bei der Bischofweihe in Wien

Seit mehreren Jahren pflegt die Erzdiözese Wien lebendige Partnerschaften mit Diözesen auf drei Kontinenten: Lodwar in Kenia, San Jacinto in Ecuador und Infanta auf den Philippinen. Was einst mit ersten Begegnungen begann, hat sich zu einem intensiven Prozess des gegenseitigen Lernens, solidarischen Miteinanders und gemeinsamen Arbeitens entwickelt.

Ordensspitäler schaffen vier Milliarden Euro Wertschöpfung

Eine neue Studie zeigt: Österreichs 23 Ordensspitäler erzeugen vier Milliarden Euro Wertschöpfung und sichern über 41.000 Arbeitsplätze.

Starkes Team für starke Bildung: Neue pädagogische Leitung der Privatschulen der Erzdiözese Wien

Seit Dezember führt Constantin Haider als pädagogischer Geschäftsführer die Privatschulen der Erzdiözese Wien. Gemeinsam mit Eva Lindl, Leiterin von Kindergärten und Nachmittagsbetreuungen, gestaltet er die 12 Standorte zukunftsorientiert und wertebasiert. Ihre gemeinsame Basis: Leidenschaft für gute Pädagogik.

 

Erzbischof Grünwidl stellt erste Personalentscheidungen vor

Mit zwei zentralen Personalentscheidungen startet der neue Wiener Erzbischof Josef Grünwidl in seine Amtszeit: Ab 1. Februar übernimmt Richard Kager die Leitung des Vikariats unter dem Wienerwald. Im Herbst folgt Andreas Kaiser als Generalvikar und tritt damit am 1. September die Nachfolge von Nikolaus Krasa an.

10 Jahre Pfarre Franz von Sales

„Zum zehnten Geburtstag feierte die Pfarre Franz von Sales ihr lebendiges Zusammenwachsen und die Vielfalt ihrer drei Teilgemeinden in Wien.“

Internationaler Schoa-Gedenktag -„Erinnern, um Menschlichkeit zu bewahren“

Zum Internationalen Holocaust-Gedenktag mahnen Erzbischof Grünwidl, Regina Polak und Bischof Scheuer zu wachem Erinnern und persönlicher Verantwortung. Betroffenheit allein reiche nicht – das Gedenken müsse vor Gleichgültigkeit schützen und sensibel machen für die Gefahren von Hass und Ausgrenzung heute.

Tag des geweihten Lebens 2026 – Einladung zur Vesper im Stephansdom

Am 30. Jänner 2026 lädt die Erzdiözese Wien alle Frauen und Männer des geweihten Lebens zur Pontifikalvesper um 16 Uhr in den Stephansdom ein.

„Hier bin ich“ – Admissio der angehenden Ständigen Diakone in Laa

Elf Männer wurden in Laa zur Diakonatsweihe zugelassen: Die festliche Admissio mit Weihbischof Turnovszky am vergangenen Freitag bezeichnet ihren nächsten Ausbildungsschritt.

Josef Grünwidl feierte erste Messe als Erzbischof mit 100 Armutsbetroffenen

Seine erste Messe als Erzbischof feierte Josef Grünwidl am Sonntag, 25. Jänner 2026, mit 100 Armutsbetroffenen. Danach lud er Sie zu einem gemeinsamen Mittagessen ein.

Mikl-Leitner zu Grünwidl: "Mit Herz und Seele eine Stimme des Glaubens"

Die Ansprache der niederösterreichischen Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner nach der Bischofsweihe und Amtseinführung von Erzbischof Josef Grünwidl im Wortlaut

Bischofsweihe von Josef Grünwidl: „Für euch bin ich Bischof, mit euch bin ich Christ!“

Bischofsweihe von Josef Grünwidl: „Für euch bin ich Bischof, mit euch bin ich Christ!“

Rund 3000 Menschen feierten die Bischofsweihe und Amtseinführung von Josef Grünwidl im Stephansdom als ein großes Fest der Freude. Die Pummerin verbreitete die gute Nachricht über den frisch geweihten Bischof der Erzdiözese Wien.

Die Ansprache des Wiener Bürgermeisters Michael Ludwig

Eine bewegende Bibelstelle, ein Blick auf Führung in stürmischen Zeiten und ein Dank an Kardinal Christoph Schönborn – verbunden mit dem herzlichen Willkommen für den neuen Erzbischof Josef Grünwidl. 

Kardinal Christoph Schönborn

Predigt zur Bischofsweihe Erzbischof Josef Grünwidl: "Verleih deinem Knecht ein hörendes Herz"

Predigt von Kardinal Christoph Schönborn zur Bischofsweihe von Erzbischof Josef Grünwidl, am Samstag, 24. Jänner 2026, im Wortlaut:

Langjähriger Vatikan-Korrespondent John Allen gestorben

US-amerikanischer Journalist galt seit Jahrzehnten als einer der bestinformierten Vatikan-Analysten sowie Kenner der katholischen Kirche in den Vereinigten Staaten

Was Sie über Erzbischof Josef Grünwidl vielleicht noch nicht wussten

In der langen Reihe der Wiener Oberhirten setzt Erzbischof Josef Grünwidl bemerkenswerte Akzente. Mehrere kirchengeschichtlich einzigartige Konstellationen prägen seine Biografie – stille, aber eindrucksvolle Premieren.

Bischofsweihe

Antworten von Kardinal Christoph Schönborn in der Tageszeitung HEUTE am 23.1.2026

Josef Grünwidl und unsere Dechanten: Bestärkung, Mahnung, Verheißung

Josef Grünwidl und die Dechanten reflektieren Herausforderungen und Perspektiven kirchlichen Leitens – zwischen Bestärkung, notwendiger Mahnung und einer Verheißung für die Zukunft.

Grünwidl zu bischöflichen Insignien: "Möglichst einfach und schlicht"

Mitra, Ring, Brustkreuz und Hirtenstab verweisen auf Auftrag, Verantwortung und geistliches Amtsverständnis des neuen Erzbischofs und sind wie sein Wahlspruch eng mit seiner persönlichen wie kirchlichen Biografie verbunden

Wiener Podiumsdiskussion: Europa zwischen Krise und Hoffnung

Filmemacher Erwin Wagenhofer, Grünen-Politikerin Alma Zadic und Ökonomin Sigrid Stagl diskutierten beim Figl-Haus-Europa-Talk im WUK

zurück
nach oben springen
Sitemapmenü:
Glauben &
Feiern
  • Spiritualität
  • Kirchenjahr
  • Sakramente & Feiern
  • Christ-Sein
Nachrichten &
Magazin
  • Nachrichten
  • Termine
  • Magazin
  • Schwerpunkte
Service &
Hilfe
  • Service
  • Wer hilft mir ...?
  • Wir helfen!
Menschen &
Organisation
  • Geschichte der Erzdiözese Wien
  • Menschen
  • Kontakt zu: Pfarren, Orden, Gemeinschaften ...
  • Kirchliche Einrichtungen
  • Lebendige Kirche

ERZDIÖZESE WIEN
Wollzeile 2
1010 Wien
Tel.: +43 1 51552 - 0

anliegen@edw.or.at

Impressum
Datenschutzerklärung
Barrierefreiheitserklärung
Cookie-Einstellungen
https://www.erzdioezese-wien.at/
nach oben springen