„Besonders in zwei Ansatzpunkten waren die Aktivitäten im Seelsorgeraum Schwechat von Erfolg gekrönt“, erzählt Dechant Gerald Gump: „Manche Aktivitäten, wie z. B. unser Stadtkreuzweg, Bildungsvorgänge oder manche Angebote von ‚Spezialgottesdiensten‘ sind im Verbund mehrerer Pfarren einfach deutlich qualitätsvoller und besser aufgestellt. Als nächster Schritt soll ein gemeinsames, großes Christi-Himmelfahrts-Fest gefeiert werden – mit mehr Schwung und Geist, als es bisher in unseren Einzelpfarren an diesem eher unbeachteten Tag läuft. Der zweite Ansatzpunkt ist, dass einzelne Aktivitäten in manchen Pfarren derart gut und pfarrübergreifend laufen, sodass sich andere Pfarren die gleiche Tätigkeit gut sparen können.“
Am 2. Dezember fand das zweijährige „Pilotprojekt Seelsorgeraum Schwechat“ seinen Abschluss – eingebunden waren die Evangelische Pfarrgemeinde Schwechat, sowie die röm.-kath. Pfarren Mannswörth, Rannersdorf, Schwechat und Zwölfaxing. Durch intensives Zusammenwirken sollte – basierend auf starken Pfarrgemeinden – die Qualität pastoralen Wirkens erhöht und ressourcensparend gearbeitet werden.
Bischofsvikar Rupert Stadler nahm den Schlussbericht entgegen. „Ich konnte hier deutlich sehen, dass die anfänglichen Befürchtungen einzelner Pfarren, es käme zu Vereinnahmung oder Zusammenlegung, einfach unbegründet waren. Seelsorgeräume werden in unserem Vikariat einen wertvollen Beitrag der kooperativen Seelsorge der Zukunft leisten. Bis Pfingsten 2012 sollen die Grundlinien zukünftiger Arbeit und Strukturen konkretisiert werden“, sagte der Bischofsvikar.