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Zeichnung Basilika
Der Sonntag, Markus Szyszkowitz / Zeichnung Basilika
15.12.2025
Kirchenlexikon

Was ist eine Basilika?

Basileus heißt auf Griechisch „König“. Im alten Rom nannte man die großen Versammlungshallen „Königshalle“ – Basilika. Im frühen Christentum wurden manche dieser Hallen zu Kirchen, aber auch neue Kirchen erhielten oft die typische Form der Basiliken mit den drei nebeneinanderliegenden Bauteilen („Schiffen“), von denen der in der Mitte höher war als die beiden äußeren.

Bald wurde der Begriff „Basilika“ für alle Kirchenbauten gebraucht. Mit der Zeit wurde „Basilika“ aber ein Ehrentitel für besondere Kirchen, zunächst für die päpstliche Laterankirche („Erzbasilika“), die  in Rom den Patriarchen reservierten Kirchen („Hauptbasiliken“, Basilicae maiores) und andere.

 

Seit 1783 haben die Päpste weltweit an die 1500 Kirchen den Ehrentitel einer Basilica minor („Nebenbasilika“) verliehen. Diese müssen für eine feierliche Liturgie geeignet sein und sind dem Papst besonders verbunden. So sollen sie die päpstlichen Feste besonders würdig begehen, dürfen die päpstlichen Schlüssel im Wappen führen (und bis 1969 auch die päpstlichen Insignien Conopaeum (rot-gelber Seidenschirm) und Tintinnabulum (kleine Glocke in einem Metallrahmen) bei Prozessionen verwenden.

 

In Österreich gibt es 32 Basilicae minores, neben Mariazell etwa auch die Dominikaner-, Schotten- und Piaristenkirche in Wien, die Stiftskirche Klosterneuburg und die Kirche von Klein-Mariazell im Wienerwald.   

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Zeichnung Basilika

Die Rechte an den Grafiken „Das kleine Kirchenlexikon“ liegen bei der Erzdiözese Wien.
Mit der Kennzeichung © Erzdiözese Wien/Markus Szyszkowitz sind sie nur zur Verwendung in Pfarrmedien freigegeben.

Alle Zeichnungen von Markus Szyszkowitz www.artoons.at

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