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Zeichnung Chorgebet
Der Sonntag, Markus Szyszkowitz / Zeichnung Chorgebet
15.12.2025
Kirchenlexikon

Was ist ein Chorgebet?

Wenn die Mönche oder Nonnen eines Klosters zum regelmäßigen gemeinsamen Gebet zusammenkommen, spricht man vom Chorgebet.

Gebetszeiten sind üblicherweise morgens (Laudes), mittags (Sext), abends (Vesper) und vor dem Schlafengehen (Komplet). Durch das Chorgebet und die heilige Messe ergibt sich der klösterliche Tagesrhythmus.

 

Charakteristisch für das Chorgebet ist, dass es gemeinsam verrichtet wird und in der Regel den im Stundenbuch der katholischen Kirche vorgegebenen Texten folgt, also nicht individuell verändert oder nach persönlichen Vorlieben gestaltet wird. Dadurch kann der oder die Einzelne sich ganz in das Gebet der Kirche einfügen.

 

Der Grundton des in seinen Ursprüngen sehr alten Chorgebets ist meditativ. Grundgerüst sind die Psalmen, also jene rund 2500 Jahre alten alttestamentlichen Bitt-, Lob- und Dankgebete, die auch Christus gebetet hat.


Das im Altarraum, auch Chor genannt, gemeinschaftlich verrichtete Gebet, ist besonders für den Benediktinerorden, für die aus ihm hervorgegangenen Zisterzienser oder die Augustiner Chorherren typisch. Meist wird es seit dem in der jeweiligen Landessprache gebetet, in manchen Klöstern – berühmt dafür ist etwa Heiligenkreuz – in Latein.     

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Zeichnung Chorgebet

Die Rechte an den Grafiken „Das kleine Kirchenlexikon“ liegen bei der Erzdiözese Wien.
Mit der Kennzeichung © Erzdiözese Wien/Markus Szyszkowitz sind sie nur zur Verwendung in Pfarrmedien freigegeben.

Alle Zeichnungen von Markus Szyszkowitz www.artoons.at

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