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23.06.2016

Diakon, Diakonin, Diakonisse ...

Die hitzigen Debatten werden noch manchen Schweiß auf die Stirne treiben. von DDr. Michael H. Weninger

Ist das wieder eine Aufregung in den heiligen Hallen Roms! Papst Franziskus hat im vergangenen Mai gegenüber Geistlichen Schwestern der „International Union of Superiors General“ die mögliche Einrichtung einer Kommission, welche die Frage des Diakonats für Frauen prüfen möge, durchblicken lassen!

 

Ansonsten besonnene Monsignori können sich kaum beruhigen, Geistliche und andere Schwestern haben seligen Blicks glänzende Augen.


Was ist los? Die Debatte über den Diakonat der Frau! 

 

Unbedingt der sakramentale Weihe-Diakonat? Oder?

 

Könnte(n) man(n) und frau sich nicht auch einen Diakonat, als Beauftragung zum Beispiel durch eine besondere Segenshandlung des Bischofs, vorstellen?

 

So könnte der Weihe-Diakonat im drei-gliedrigen Ordo aufrecht erhalten und jenen Männern zugedacht bleiben, welche sich für die Priesterweihe entschieden haben.

 

Ein Segens-Diakonat könnte allen geeigneten Gläubigen, also Männern und Frauen gleichermaßen, übertragen werden. Damit könnte eine Verklerikalisierung (O-Ton Papst Franziskus) verhindert, manchen Frauen ein Wunsch erfüllt und der Kirche insgesamt gedient werden.

 

Was Franziskus sicher nicht beabsichtigt, ist quasi durch die Hintertür ein Frauenpriestertum anzudenken.

 

Nicht nur der heiße römische Sommer, auch die hitzigen Debatten werden noch manchen Schweiß auf die Stirne treiben. Gut so! Das ist lebendige Kirche!