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16.10.2018

Tag der offenen Tür bei der St. Elisabeth Stiftung

Über einen Besucheransturm freute sich die St. Elisabethstiftung der Erzdiözese Wien bei ihrem Tag der offenen Tür.

Die St. Elisabeth-Stiftung öffnete am Freitag, den 12. Oktober 2018, im Rahmen des „Tages der offenen Tür“ die Tore des Hauses und lud zu Besichtigungen und Gesprächen mit Prominenten, Sponsoren, betreuten Familien und MitarbeiterInnenn ein.

 

Rund 150 Gäste und unzählige Kinder sind der Einladung gefolgt und haben die Räume der Stiftung in der Arbeitergasse mit der Beratungsstelle, der Webstube, dem Mutter-Kind-Haus und dem Spendenlager besichtigt. Das bunte Programm mit ausgefallenen Speisen von Sternekoch Helmut Österreicher und der Weinempfehlung vom Weingut Auer, einer Menge Spaß für die kleinen Gäste sowie der Segnung des Stiftungsbusses standen auf dem Programm.


Segnung des Buses

Den Höhepunkt der Veranstaltung bildete die Segnung des neuen Stiftungsbusses durch Generalvikar Nikolaus Krasa: „Es ist schön zu erleben, wie viele Menschen sich für die St. Elisabeth-Stiftung engagieren“, betonte Krasa.

 

Der neue Bus, der für die Spendentransporte unentbehrlich ist, wurde auch diesmal mit Hilfe von Spendengeldern finanziert. Einer der Großspender, Roland Bürger vom HOCC (Harley Owners Charity Club), ist samt Club-Kollegen und Familie am Tag der offenen Tür persönlich bei der Segnung erschienen. „Wir versuchen mit unserer Charity-Organisation Mobilität zu schaffen. Wenn wir uns so ein teures Hobby wie das Motorradfahren leisten können, können wir auch ein Stück davon den Bedürftigen abgeben. Bei der Stiftung wissen wir zu 100 Prozent, wo das Geld hingeht“, sagte Bürger zu seinen Beweggründen für die große Spende.

 

Die St. Elisebeth Stiftung kennen lernen

Zu jeder vollen Stunde hatten die Besucher die Gelegenheit, eine Führung durch die drei Häuser des ehemaligen Klosters in der Arbeitergasse zu machen und die einzelnen Stationen, die eine Unterschlupf für die bedürftigen Frauen mit ihren Kindern anbieten, zu besichtigen.

 

Eine Station war die Webstube, in der Sternekoch Helmut Österreicher mit seiner Ehefrau den Gästen seine selbst kreierten Spezialitäten serviert hat. Die Webstube dient unter der Woche als Kreativwerkstatt für Frauen in Not. „Es ist wichtig, dass Frauen mit unserem Angebot nicht nur beratende und finanzielle Unterstützung bekommen, sondern auch die Chance haben, in ein geregeltes Alltagsleben zurückzukehren und zu lernen, alleine für sich und ihre Kinder zu sorgen“, so Nicole Meissner, BA, die Geschäftsführerin der St. Elisabeth-Stiftung.