Die Erzdiözese Wien geht am 3. März 2026 mit einem neuen Webportal online. Mit der technischen Neuaufstellung und der überarbeiteten Startseite ist der erste Meilenstein erreicht. In den kommenden Monaten folgen schrittweise die Pfarr- und Dienststellenseiten
Die übersichtliche, aufgeräumte und intutiv gut navigierbare Startseite gibt einen ersten Eindruck, worauf die neue Webseite der Erzdiözese abzielt:
Die neuen technischen Möglichkeiten im Hintergrund ermöglichen es, Inhalte schneller und flexibler zwischen Pfarren, Dienststellen und diözesaner Leitung auszutauschen. Das Portal ist so konzipiert, dass Informationen „durchlässiger“ werden. Beiträge können leichter gebündelt, weiterverwendet und auf unterschiedlichen Ebenen ausgespielt werden. Damit wird die Dynamik der vielen Bereiche der Erzdiözese noch deutlicher auf der Startseite sichbar, vor allem dann, wenn alle Seiten im neuen System integriert sind.
Mit dem Start der neuen Website ist die technische Grundlage gelegt. Der weitere Ausbau erfolgt gestaffelt. Besonders groß ist derzeit die Nachfrage nach der Umstellung von Pfarr- und Pfarrverbandsseiten. Einzelne Pfarren haben sie bereits hinter sich, viele befinden sich mitten in der Umstellungsphase. Das Interesse ist groß; die Integration in das neue Portal erfolgt mit Begleitung und Schulung. Kontakt für Pfarren und Pfarrverbände: Eva Keglovits – pfarrmedien@edw.or.at. Auch die Seiten der diözesanen Dienststellen werden schrittweise in das neue System überführt. Ziel ist eine gemeinsame technische Basis für alle Ebenen. Ansprechpartner für die Diözesanen Dienststellen ist Andreas Kastenmeier.
Ein solch umfassender Umbau braucht Zeit. In gewisser Weise ist er vergleichbar mit dem Bau einer Kathedrale: Das Fundament wird gelegt, Gerüste stehen, erste Teile sind sichtbar – doch das Gesamtbild entsteht Schritt für Schritt. Wer an den Stephansdom denkt, weiß, dass große Bauwerke nicht in einem Zug entstehen.
Die neue Website wurde besonders im Hinblick auf mobile Nutzer konzipiert. Sie ist auf Smartphones nun ebenso übersichtlich und rasch navigierbar wie auf Desktop-Geräten. Navigation und Design sind bewusst reduziert, die Struktur klar geführt. Auch Barrierefreiheit war ein zentrales Kriterium. Ein wesentliches Element ist der integrierte Pastoralplaner. Er unterstützt Pfarren und Pfarrverbände bei Terminplanung, Koordination und interner Abstimmung. Veranstaltungen und Abläufe können gebündelt erfasst und konsistent veröffentlicht werden. Erfahrungen aus Testphasen zeigen, dass dadurch organisatorische Prozesse übersichtlicher werden. Das System wächst mit jeder eingebundenen Einheit. Je mehr Seiten umgestellt sind, desto größer wird der gemeinsame Mehrwert.
Die Erzdiözese Wien ist seit 2001 im Internet präsent. Damals ging mit „stephanscom.at“ das erste diözesane Portal online, 2010 folgte die Umbenennung in „erzdioezese-wien.at“, 2013 ein umfassender Relaunch.
Heute ist die Website ein zentraler Kommunikationsknotenpunkt. 2025 verzeichnete das gesamte Portal rund 1,8 Millionen Besucherinnen und Besucher mit knapp fünf Millionen Seitenaufrufen. Rund 160.000 Dokumente und Materialien wurden heruntergeladen. Die meisten Zugriffe stammen aus Österreich – insbesondere aus Wien und Niederösterreich sowie aus dem übrigen deutschsprachigen Raum. Insgesamt wurden Aufrufe aus 202 Staaten registriert. Zunehmend erfolgen Zugriffe auch über KI-gestützte Assistenten. Besonders stark nachgefragt sind die wöchentlichen Evangeliumskommentare von Kardinal Christoph Schönborn.