Als im Mai 2008 rund 2.700 Ministrantinnen und Ministranten unter dem Motto "Minis – what else?" in Wien zusammenkamen, um gemeinsam ihren ersten Minitag zu feiern, trauten wohl viele ihren Augen nicht, wie viele von ihnen es eigentlich gibt. Nach dem großen Erfolg von damals und der gelungenen Wiederholung im Jahr 2011 wird es dieses große Projekt nach dreijähriger Pause heuer wieder geben.
"Ich freue mich darüber, dass wir nun schon zum dritten Mal ein großes Ministrantenfest, den Minitag, für unsere Diözese organisieren", zeigt sich Ministrantenseelsorger Philipp Seher voller Vorfreude. Gemeinsam mit einem ehrenamtlichen Team bereitet er intensiv den großen Tag vor.
Wie schon die letzten beiden Male, wird der Minitag wieder am Pfingstdienstag stattfinden und auch die Location hat sich bewährt. "Am 10. Juni 2014 sind alle Minis der Erzdiözese Wien wieder herzlich ins Kollegium Kalksburg eingeladen, das sich mit seinem weitläufigen Gelände ideal für das gemeinsame Fest der fröhlichen Kinder und Jugendlichen eignet", so Rafael Riedler vom Vorbereitungsteam.
Höhepunkt wird auch beim Minitag 2014 der feierliche Gottesdienst sein, dem heuer erstmals Österreichs Jugendbischof Stephan Turnovszky vorstehen wird. "Diesen Tag mit so vielen jungen Menschen zu feiern, wird eine großer Freude für mich", erklärt der Weihbischof der Erzdiözese Wien.
Judith Werner, die gemeinsam mit Pfarrer Seher die Ministrantenpastoral leitet, betont: "Kirche lebendig und fröhlich zu erleben - das ist gerade heute für Kinder und Jugendliche ganz wichtig. Unser Vorbereitungsteam ist mit großem Eifer und Freude dabei, den Minitag vorzubereiten."
"Nach dem Gottesdienst", erzählt Rafael Riedler über die von der Ministrantenpastoral der Erzdiözese Wien organisierte Veranstaltung, "gibt es den ganzen Tag über ein abwechslungsreiches Programm mit mehr als 60 Workshops, einer Rätselrallye, einer Show zum Mitmachen und vielen anderen spannenden Attraktionen. Da ist bestimmt für jeden etwas dabei."
Der Minitag soll nicht zuletzt ein großes Dankeschön an all die Mädchen und Buben sein, die regelmäßig ihren Dienst am Altar tun. Und er soll helfen, die riesige Gemeinschaft zu erkennen. "Wir werden miteinander Eucharistie feiern, spielen, lachen, nachdenken, musizieren und dabei erleben, wie groß und bunt die Schar der Kinder, Jugendlichen und Erwachsenen ist, die sich für die Kirche interessiert und engagiert", freut sich Philipp Seher auf den 10. Juni.