Mindestens 204 katholische Diözesanpriester sind in Italien bislang an den Folgen einer Corona-Infektion gestorben. Wie die Zeitung "Avvenire" am Mittwoch berichtet, hatten sich viele der Opfer bei der Ausübung ihres pastoralen Dienstes angesteckt. Seit Jahresbeginn 2021 wurden vier Corona-Todesfälle im italienischen Klerus verzeichnet.
Bei den meisten Verstorbenen handelt es sich den Angaben zufolge um hochbetagte Personen, darunter etwa der 100-jährige Alfredo Bertolini aus der Erzdiözese Trient. Einer der betroffenen Priester, Alfredo Nicolardi aus der Diözese Como, war allerdings erst 58 Jahre alt.