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03.05.2023 · Österreich & Weltkirche · Bischof

Kirche in Österreich trauert um Weihbischof Krätzl

Weihbischof Helmut Krätzl

 

Reaktionen aus ganz Österreich zum Tod von Weihbischof Helmut Krätzl, der am 2. Mai 2023, im 92. Lebensjahr verstorben ist.

Erzbischof Lackner würdigt verstorbenen Wiener Weihbischof Krätzl

Tief betroffen vom Tod des Wiener Weihbischofs Helmut Krätzl, zugleich auch sehr dankbar für dessen umfangreiches Wirken, hat sich der Salzburger Erzbischof Franz Lackner gezeigt. "Helmut Krätzl wird der Kirche in Österreich als ein treuer Wegbereiter und -begleiter in Erinnerung bleiben", so der Vorsitzende der Bischofskonferenz gegenüber Kathpress am Mittwochmorgen. Der Wiener emeritierte Weihbischof Helmut Krätzl ist am Dienstag im 92. Lebensjahr verstorben. Er war zuletzt aufgrund seines schlechten Gesundheitszustands im Krankenhaus der Barmherzigen Brüder in Wien in Behandlung.

 

Als direkter Zeuge des Zweiten Vatikanischen Konzils und daraufhin Pfarrer habe Krätzl nicht nur das Geschehen in den Versammlungen der Bischöfe, sondern auch die Dynamiken direkt vor Ort, direkt in den Pfarrgemeinden miterleben können, so Lackner: "Diese Erfahrungen machten Helmut Krätzl zu dem immerzu wachen und wachsamen Priester und schließlich Bischof, als den ich ihn in Erinnerung habe." Krätzls Stärke sei nicht nur im Predigen gelegen, "sondern vor allem auch im Vermitteln zwischen den mannigfaltigen Erwartungen und Positionen in der Gemeinschaft der Kirche".

 

Lackner weiter wörtlich: "Auch konnte man mit ihm als junger Mensch einen Austausch über Gott führen, der nicht oberflächlich oder ohne Anschluss blieb. In all dem war Weihbischof Krätzl auch ein Vorreiter für die Synodalität, deren Weg wir nunmehr als Weltkirche gehen." Helmut Krätzls Stimme werde auf Erden fehlen, schloss Lackner, "dafür möge sie die Kirche Österreichs und in der Welt bei Gott begleiten, der ihm die ewige Freude schenke".

 

Der 1931 geborene Krätzl war mit vielfältigen Aufgaben in der Erzdiözese Wien und in der Bischofskonferenz betraut, 1977 wurde er zum Bischof geweiht. Die Umsetzung der Ergebnisse des Zweiten Vatikanischen Konzils (1962-65) war die große Lebensaufgabe Krätzls, der er sich bis zuletzt verpflichtet fühlte. Er war bei der ersten Session 1962 als Stenograf mit dabei. Mit dem Wiener Weihbischof ist einer der letzten unmittelbaren Zeitzeugen des Konzils verstorben. Krätzl stand im 69. Jahr seines priesterlichen sowie im 46. Jahr seines bischöflichen Dienstes.

 

Krautwaschl: "Vergelt's Gott!"

Dankbar für das vielfältige Wirken Weihbischof Krätzls hat sich auch der steirische Bischof Wilhelm Krautwaschl gezeigt. In der Österreichischen Bischofskonferenz war Krätzl u.a. 20 Jahre für Schulfragen zuständig. Eine Aufgabe, die nun Bischof Krautwaschl innehat: "Vor allem zu seinem Engagement rund um das Schulwesen sage ich ein einfaches, steirisches 'Vergelt's Gott!'", so Krautwaschl wörtlich in einer Stellungnahme. Bildung und Wissen seien Krätzl stets wichtig gewesen, wie nicht zuletzt auch seine 15 Bücher belegen.

 

Krautwaschl erinnerte auch an den 9. Jänner 2023, als er Krätzl beim offiziellen Gedenkgottesdienst der Bischofskonferenz für den verstorbenen emeritierten Papst Benedikt XVI. im Wiener Stephansdom das letzte Mal getroffen hatte. "Trotz seiner sichtbaren Gebrechlichkeit gab er für mich einmal mehr ein Zeichen der Hoffnung ab", so der steirische Bischof: "Unser Herr, dessen Auferstehung wir in diesen Tagen feiern, möge ihm Anteil geben am Leben auf ewig."

 

Orden nehmen Abschied von Weihbischof Krätzl

Der verstorbene Wiener Weihbischof Helmut Krätzl sei Zeit seines Lebens mit den heimischen Ordensgemeinschaften eng verbunden gewesen. Das hat Dienstagabend Sr. Christine Rod, Generalsekretärin der Österreichischen Ordenskonferenz, in einem Nachruf auf den Verstorbenen betont. Weihbischof Krätzl habe von einer Kirche geträumt, "die die Welt nicht beherrscht, sondern ihr dienen will. Von einer Kirche, die mehr von Gott redet als von Moral." Für die Verwirklichung dieses Traumes habe er alle Kraft seines Lebens eingesetzt.

 

Rod verband eine besonders freundschaftliche, persönliche Beziehung zu Krätzl: "Ich bin in Laa an der Thaya aufgewachsen. Pfarrer war dort in den 1960er-Jahren der spätere Weihbischof Helmut Krätzl. Er war mein Kindheitspfarrer und mit meinen Eltern bekannt. Frisch zurück vom Zweiten Vatikanischen Konzil setzte er 'sensationelle Dinge' in unserer Pfarre um: Handkommunion, Deutsch als liturgische Sprache, Volksaltar oder die Vorabendmesse", erinnerte sich Rod: "Sein Wirken war natürlich Thema bei uns zu Hause - ich war noch zu jung, um mitreden zu können, aber ich habe gemerkt: Wow! Kirche ist etwas Spannendes. Da bewegt sich was."

 

Der Verstorbene werde ihr prägend stets in Erinnerung bleiben, so Rod, denn: "Kirche als etwas Neues, Kirche im Aufbruch, Kirche als einen Ort, wo etwas Spannendes passiert, diese Bild hat Weihbischof Krätzl in mir geprägt. Ich habe gelernt, dass sich Kirche verändern kann, wenn das Wesen, die Mitte bleibt."

Die letzte Begegnung zwischen Sr. Rod und Weihbischof Krätzl war zu Weihnachten 2022. "Es war verblüffend zu sehen, wie interessiert und wach er immer noch war, obwohl er schon vom Alter gezeichnet war. Er interessierte sich für die Orden, wie es ihnen in der Gegenwart und wohl in der Zukunft geht", erinnerte sich die Ordenskonferenz-Generalsekretärin.

 

Auch die beiden Vorsitzenden der Österreichischen Ordenskonferenz, Erzabt Korbinian Birnbacher und Sr. Franziska Madl, würdigen Krätzls Wirken, seine Weitsicht und seine Nächstenliebe. „Ich habe Weihbischof Helmut Krätzl immer dafür bewundert, dass es ihm gelungen ist, auf der Basis des Kirchenrechts solide lebbare Lösungen zu finden. Gleichzeitig war er ein Visionär, der weit in die Zukunft gedacht hat“, drückt Erzabt Korbinian Birnbacher, Vorsitzender der Österreichischen Ordenskonferenz, seine Bewunderung für den verstorbenen Weihbischof aus. Das handsignierte Buch von Weihbischof Helmut Krätzl „Im Sprung gehemmt. Was mir nach dem Konzil noch alles fehlt“ bekomme nun ein besonderen Platz, erzählt Erzabt Korbinian Birnbacher.

 

Sr. Franziska Madl, stellvertretende Vorsitzende der Österreichischen Ordenskonferenz, würdigt ebenfalls das Wirken von Weihbischof Krätzl in und für die Kirche: „Ich erinnere mich, dass er vor einigen Jahre unser Schulzentrum visitiert hat. Ich war wirklich beeindruckt von Weihbischof Helmut Krätzl. Wie er sich Zeit genommen hat für die Kinder, ihnen zugehört hat, die Zeichnungen angesehen hat. In dieser Situation habe ich ihn als liebevollen ‚Großvater‘ erlebt. Ich habe ihn auch als kritischen Geist in Erinnerung. Er hat aber nicht um der Kritik willen kritisiert, sondern aus Liebe zur Kirche. Wir werden ihn alle sehr vermissen – jemand wie er fehlt jetzt.“

 

Österreich verliert einen "großen Verfechter der Ökumene

Mit Weihbischof Helmut Krätzl verlieren die Kirchen in Österreich einen "großen Verfechter der Ökumene". Das hat der Ökumenische Rat der Kirchen in Österreich (ÖRKÖ) in einer Erklärung zum Ableben des Bischofs festgehalten. In der auf der Website des ÖRKÖ (www.oekumene.at) veröffentlichten Erklärung wird u.a. auf den tiefen Glauben Krätzls Bezug genommen, der es ihm ermöglicht habe, auf die Menschen zuzugehen.

 

Weihbischof Krätzl habe die Ökumene in den vergangenen Jahrzehnten entscheidend mitgeprägt, wofür ihm der Ökumenische Rat der Kirchen von Herzen dankbar sei, hieß es weiter. In Weihbischof Krätzl hätten sich "theologische und menschliche Kompetenzen fruchtbar vereint". Der Dialog und die Zusammenarbeit mit den Kirchen der Reformation, mit den orthodoxen und orientalische orthodoxen Kirchen sei ihm gleichermaßen ein großes Anliegen gewesen.

 

Mit Oberin Christine Gleixner an der Seite - diese war mehrere Jahre Vorsitzende des Ökumenischen Rates der Kirchen und verstarb 2015 - habe Krätzl beim Verfassungskonvent (2003-05) mitgemischt, aber auch das Sozialwort des Ökumenischen Rates (2003) mitgeschrieben. Zudem habe sich Krätzl auch im christlich-jüdischen Dialog große Verdienste erworben.

 

Katholische Aktion würdigt verstorbenen Weihbischof Krätzl

Der Präsident der Katholischen Aktion Österreich (KAÖ), Ferdinand Kaineder, hat in einer ersten Stellungnahme den verstorbenen Wiener Weihbischof Helmut Krätzl gewürdigt. Die Katholische Aktion verdanke Krätzl "unglaublich viel an Wertschätzung und tiefgehender Orientierung". Er sei dankbar "für die vielen Initiativen, die geduldigen Gespräche, das Verstehen und das immer wieder Ermutigen, das Vorangehen und die Letzten immer mitnehmend", so der KAÖ-Präsident. Dies bleibe als prägende Erinnerung lebendig.

 

Kaineder: "Persönlich durfte ich diesem zutiefst freundlichen Menschen, Christen und Bischof immer wieder begegnen, oft in Zusammenhang mit Bischof Aichern. Sein einfühlsames Hinhören und sein aufrichtender Humor sind mir immer in Erinnerung. Wir wünschen ihm den tiefen Frieden und Freude bei Gott."

 

Chalupka: Krätzl war "eine der Säulen der österreichischen Ökumene"

Der emeritierte evangelisch-lutherische Bischof Michael Bünker zeigt sich dankbar für das "respektvolle Miteinander", Helmut Krätzl habe er als "väterlichen Begleiter und Freund der Ökumene" erlebt. Dabei habe Helmut Krätzl "nie einen Zweifel daran gelassen, dass er die Evangelischen Kirchen als Kirchen im vollen Sinn des Wortes und damit als Schwesterkirchen gesehen und respektiert hat. Versöhnte Verschiedenheit und ein Lernen voneinander im Sinn der Ökumene der Gaben, die wir tauschen, geben und empfangen - all dies beschrieb für ihn die Ökumene treffender als theologische Rechthaberei", sagt Bünker, der gemeinsam mit Krätzl über viele Jahre die "Gemischte katholisch-evangelische Kommission" leitete.

 

Hennefeld: Ökumenische Landschaft geprägt

Auch die Evangelische Kirche H.B. trauert um Weihbischof Helmut Krätzl. "Er war unserer reformierten Kirche sehr verbunden", sagt Landessuperintendent Thomas Hennefeld. Mit seinem Wirken habe er die ökumenische Landschaft "geprägt und bereichert, was auch unserer Kirche zugutekam". Regelmäßig, so Hennefeld, habe Krätzl an ökumenischen Veranstaltungen, Diskussionsrunden und Feierlichkeiten in der Reformierten Stadtkirche teilgenommen. "Ich schätzte sein entschiedenes Eintreten für eine gemeinsame Eucharistiefeier, auch wenn diese noch aussteht", unterstrich der Landessuperintendent. Persönlich habe er Weihbischof Krätzl in Erinnerung als "liebenswürdigen, humorvollen, aber auch ungeduldigen Menschen, dem die Fortschritte in der Ökumene viel zu langsam gingen. Mögen seine ökumenischen Bemühungen zukunftsweisend sein."

 

Der Wiener Superintendent Matthias Geist würdigte Helmut Krätzl als "entschiedenen Wegbereiter gelebter Ökumene". Gleichzeitig durfte er, so Geist, den Weihbischof "in seiner herzlichen und bescheidenen Art" auch als einen "herausragenden Seelsorger" kennenlernen. "Sein reiches Leben und Wirken war geprägt von einem einfühlsamen Wesen, mit dem er unzählige Menschen erreichte und damit die frohe Botschaft lebendig verkündete. Ob bei der gemeinsamen Weihnachtsfeier im Wiener Jugendgefängnis oder bei ökumenischen Begegnungen und Diskussionen: er war auch bis ins hohe Alter immer sehr präsent und von Gottes Geist erfüllt", bekräftigt der Superintendent, der früher als Gefängnisseelsorger tätig war.

 

Anwalt des christlich-jüdischen Gesprächs

Tief betroffen vom Tod von Weihbischof Krätzl hat sich auch der Koordinierungsausschuss für christlich-jüdische Zusammenarbeit gezeigt. "Wir verlieren einen engagierten und treuen Anwalt des christlich-jüdischen Gesprächs", hieß es in einer Erklärung, die von Präsident Martin Jäggle, Vizepräsident Willy Weisz und Vizepräsidentin Margit Leuthold unterzeichnet ist.

 

Krätzls Gedanken zum christlich-jüdischen Dialog in Wort und Schrift, "seine Präsenz bei Gedenkfeiern, Diskussionen und Veranstaltungen" seien stets eine wichtige Unterstützung gewesen. Seit Jahrzehnten habe der Weihbischof als Mitglied des Koordinierungsausschusses dessen Anliegen und Arbeit aktiv mitgetragen. Sein jahrelanger Einsatz als Beauftragter der Österreichischen Bischofskonferenz für den Dialog mit dem Judentum habe zudem auch Anerkennung in der jüdischen Gemeinschaft gefunden.

 

Anlässlich des 50-Jahr Jubiläums der Konzilserklärung Nostra aetate habe Bischof Krätzl beispielsweise im Jahr 2015 vor Antijudaismus in der österreichischen Gesellschaft gewarnt und eine vertiefte Auseinandersetzung der Christen mit ihren jüdischen Wurzeln eingemahnt, erinnerte der Koordinierungsausschuss. In einem Sonntagsgottesdienst im Jahr 2017 habe er zudem in einer Predigt Stereotypen, wonach im Alten Testament ein Gott der Gewalt dominiert, eine klare Absage erteilt.

 

Der Koordinierungsausschuss erinnerte daran, dass dem Weihbischof bereits 2004 die Menora der B'nei B'rith Zwi Perez-Chajes-Loge für seine Verdienste um die christlich-jüdische Verständigung verliehen wurde. Oberrabbiner Paul Chaim Eisenberg habe Krätzl damals als "einen, der verbindet" charakterisiert. So konnten manche Wunden der Vergangenheit verbunden werden, und manches wurde dadurch auch verbunden, was zusammengehöre.

 

"Ein Großer ist gegangen": Batlogg würdigt Konzilszeugen Krätzl

Als einen der letzten prominenten Konzils-Zeugen, denen das Konzil zugleich bis heute ein wichtiges und vor allem offenes Anliegen war, hat der deutsche Jesuit P. Andreas Batlogg den verstorbenen Wiener Weihbischof Helmut Krätzl gewürdigt. Krätzl hatte das Zweite Vatikanische Konzil (1962-65) zeitweise als Konzilsstenograph miterlebt und später viel beachtete Bücher über die seines Erachtens unzureichende Konzils-Rezeption publiziert ("Im Sprung gehemmt", 1998).

 

Seine Reflexionen haben Krätzl u.a. eine Vorladung nach Rom eingebracht. Zuletzt setzte er seine Hoffnungen auf Papst Franziskus und darauf, "dass das Konzil nicht wie ein Museumsstück behandelt wird und ungeschöpfte Potenziale wieder aufgegriffen werden - Stichwort Synodalität", so Batlogg.

 

"Krätzl erinnerte nicht nur an das Konzil, um eigene Erlebnisse ausbreiten zu können (...). Er fragte frank und frei nach: Bedeuten uns die 16 dort entstandenen Texte etwas? Wie implementieren wir sie in die Ortskirche von Wien? Wie halten wir den 'Geist' des Konzils - gegen die von Johannes XXIII. gebrandmarkten 'Unglückspropheten', die immer nur Niedergang und Relativismus sehen wollen und können - wach?" Damit sei Krätzl zu einem "Mutmacher für eine dienende Kirche der offenen Türen" geworden, so Batlogg, der selbst zuletzt ein viel beachtetes Buch über das Konzil geschrieben hat. ("Aus dem Konzil geboren. Wie das II. Vatikanische Konzil der Kirche den Weg in die Zukunft weisen kann", Tyrolia 2022).

 

Krätzl bezeichnete das Konzil stets als "größte Wende in meinem kirchlichen Leben und Denken", erinnerte Batlogg. Auf dem Konzil habe sich ihm ein überraschendes Bild geboten: "Viele Theologen, die vorher zensuriert worden waren, vor allem französische und deutsche, tauchten auf einmal auf und waren Berater ihrer Bischöfe. Die Bischöfe hörten auf sie, lernten offenbar die seit ihrer Studienzeit weiterentwickelte Theologie und brachten sie bei der Umarbeitung in die Konzilsvorlagen ein", zitierte Batlogg aus dem Konzils-Buch des am gestrigen Dienstagabend verstorbenen Weihbischofs.

 

Krätzl habe mit Sorge gesehen, "dass die mit dem Konzil verbundene und versuchte Öffnung der Kirche zur Welt - das Programmwort des Konzilspapstes Johannes XXIII. dafür lautete bekanntlich 'Aggiornamento' - zurückgenommen, rückgebaut würde". Nicht nur Österreich sei versucht worden, "mit fragwürdigen bis völlig missglückten Bischofsernennungen" eine Bischofskonferenz "wieder auf Linie" zu bringen.

 

"Ein Großer ist gegangen", bilanzierte Batlogg, der mit Krätzl befreundet war und ihn zuletzt im Herbst 2022 besucht hatte. Damals hatte er ihm sein Buch "Aus dem Konzil geboren" überreicht. Krätzl habe sofort gefragt: "Zitierst du mich?" - worauf er antwortete "Über zehnmal". Eine intensive Kommunikation sei zwar nicht mehr möglich gewesen, "aber er war interessiert und neugierig, wie immer", erinnerte sich Batlogg. "Seine unbestrittene Fachkompetenz wurde auch außerhalb Österreichs anerkannt und geschätzt. Ich werde ihn vermissen. Welches Glück, ihn kennengelernt zu haben!"

 

Freund der katholischen Ostkirchen

Der verstorbene Weihbischof Helmut Krätzl habe sich durch "große Aufmerksamkeit für die katholischen Ostkirchen" ausgezeichnet. Das hat Generalvikar Yuriy Kolasa vom Ordinariat der katholischen Ostkirchen in Österreich betont. "Die katholischen Ostkirchen trauern um Weihbischof Helmut Krätzl und denken in Dankbarkeit an sein unermüdliches Engagement für die Realisierung der Ergebnisse des Zweiten Vatikanischen Konzils, das auch der Wiederbelebung der katholischen Ostkirchen eine große Aufmerksamkeit geschenkt hat", so Kolasa wörtlich: "Gemeinsam mit der Erzdiözese Wien bitten wir um die Ruhe der Seele des verstorbenen Weihbischofs."

 

Altkatholiken trauern um Bischof Krätzl

Auch die Altkatholische Kirche Österreichs trauert um den verstorbenen Wiener Weihbischof Helmut Krätzl. "Alle, die an einem ökumenischen Miteinander der Christen interessiert sind, kennen und schätzen sein diesbezügliches Engagement, das stets in Erinnerung bleiben wird", hieß es.

 

Weihbischof Krätzl habe bei vielen Gelegenheiten die Verbundenheit mit der Altkatholischen Kirche gezeigt. So sei er etwa 2016 persönlich bei der Weihe von Bischof Heinz Lederleitner anwesend gewesen. Krätzl und Lederleitner hätten wiederholt an ökumenischen Foren teilgenommen, verbunden durch das gemeinsame Anliegen: "Ohne Ökumene keine glaubwürdige Verkündigung des Evangeliums."

 

Stiftung "Pro Oriente" würdigt Krätzl

Auch die Stiftung "Pro Oriente" PRO ORIENTE trauert um den Wiener Weihbischof Helmut Krätzl. Mit Krätzl würden die Erzdiözese Wien und die Katholische Kirche von Österreich "einen großen Förderer und engagierten Mitstreiter auf dem Gebiet der christlichen Ökumene verlieren", hielten "Pro Oriente"-Präsident Alfons Kloss und Vizepräsident Rudolf Prokschi fest.

 

Durch viele Jahre hindurch habe Krätzl gemeinsam mit Oberin Christine Gleixner die Geschicke der Ökumene in der Erzdiözese Wien und darüber hinaus in ganz Österreich entscheidend geprägt und weiterentwickelt, so Kloss und Prokschi. Bis ins hohe Alter habe er in der österreichischen katholischen Bischofskonferenz die Anliegen der Ökumene vertreten.

 

Weihbischof Krätzl habe zudem eine wertschätzende Freundschaft mit einigen Würdenträgern aus den christlichen Kirchen des Ostens und des Westens gepflegt, wobei besonders die Beziehung zum griechisch-orthodoxen Metropoliten Michael Staikos hervorzuheben sei.

 

Friedensbewegung würdigt Krätzl

Auch die Wiener Friedensbewegung trauert um den Wiener Weihbischof Helmut Krätzl, der die Hiroshima-Aktion oftmals mit Grußbotschaft unterstützt hat. Weihbischof Krätzls Eintreten für die Abschaffung aller Atomwaffen und für die Ächtung des Krieges "bleibt uns Auftrag und Verpflichtung", so die Friedensbewegung, die auch aus dem Grußwort Krätzls aus dem Jahr 2007 zitierte: "Denn es geht nicht nur darum, die Katastrophe eines Atomkriegs zu verhindern, jegliche kriegerische Auseinandersetzung soll unterbunden werden."

 

 

Helmut Krätzl in Nachrufen als "Bildungsbischof" gewürdigt

Auf weitere Facetten im Leben des in der Vorwoche verstorbenen Wiener Weihbischofs Helmut Krätzl (1931-2023) haben Nachrufe verwiesen. So habe Krätzl etwa wesentliche Impulse für die Katholische Erwachsenenbildung geliefert, würdigte der dafür zuständige Bereich der Erzdiözese Wien den Verstorbenen. Für diesen sei die Erwachsenenbildung stets ein "Kerngeschäft" der Kirche und die "Erfüllung des Auftrags des Zweiten Vatikanischen Konzils" gewesen, hielt Hubert Petrasch, Geschäftsführer der Erwachsenenbildung der Erzdiözese Wien, in einer Aussendung vom Montag fest. Er zeigte sich "unendlich dankbar" über Krätzls Engagement.

 

Über Jahrzehnte war Helmut Krätzl Bischofsvikar in der Erzdiözese Wien für die Erwachsenenbildung und zugleich auch Referatsbischof für dieses Thema in der Österreichischen Bischofskonferenz. Krätzls Engagement mit dem Slogan 'Erwachsenenbildung gehört zum Kerngeschäft der Kirche' sei "unermüdlich" gewesen, berichtete Petrasch: Der Bischof habe dies selbst mit unzähligen Vorträgen und Diskussionsbeiträgen profunde untermauert. Für diesen Einsatz habe er in der gesamten Konferenz der Erwachsenenbildung in Österreich (KEBÖ) hohes Ansehen genossen.

 

Wegbegleiterin: Krätzl ließ nicht locker

Als "begnadeten Redner" würdigte Krätzl einer langjährige Wegbegleiterin - die Wiener Publizistin Ingeborg Schödl (88). "Er sprach bei seinen Vorträgen nie klausuliert, sondern immer klar und verständlich, stets anregend und auf solche Weise, dass man durch seine Worte oft neue Zugänge zu einem Thema entdeckte", sagte die langjährige Redakteurin der Wiener Kirchenzeitung "Der Sonntag". Krätzl sei "allen auf Augenhöhe begegnet".

erstellt von: red/kathpress
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Papst Leo XIV.: Priester sollen Predigten nicht von KI schreiben lassen

Appell von Leo XIV. an Priester seiner Diözese Rom: "Eine echte Predigt schreiben bedeutet, den Glauben mit anderen zu teilen. Das ist etwas, was wir jeden Tag pflegen müssen."

Kerzenmeer der Hoffnung: Wien setzt Zeichen für die Ukraine

Am Donnerstagabend versammelten sich zahlreiche Menschen am Stephansplatz. Mit einem Kerzenmeer riefen die Caritas Österreich und Wiens Erzbischof Josef Grünwidl zur anhaltenden Solidarität mit der Ukraine auf. 

"Fluchtweg": Kreuzweg aus Perspektive queerer geflüchteter Menschen

Das ökumenische Projekt wird in Wien, Linz, Graz und Innsbruck gezeigt.

Grünwidl: "Wenn Glaube exklusivistisch wird, schrillen Alarmglocken"

Wiener Erzbischof warnt in "Furche"-Interview vor Neointegralismus, Machtanspruch und politischer Instrumentalisierung des Christentums - Absage an Elite-Christentum wie auch an gegenseitiges Absprechen von Glauben oder an Schulterklopfen von "einzig wahren Christen"

Zukunft der Kirche in Hirschwang steht nun fest

Die Filialkirche wurde an die CityLoftArt GmbH verkauft und wird zu einem Kulturschauplatz. Eine kleine Kapelle wird auch weiterhin für das persönliche Gebet geöffnet sein.

Fastenzeit

Antworten von Kardinal Christoph Schönborn in der Tageszeitung HEUTE am 20.2.2026

Erzbischof Grünwidl zu Beginn der Fastenzeit: Kreuz als Gerüst und Grundform christlicher Existenz

Erzbischof Josef Grünwidl begann die Fastenzeit mit der Feier des Aschermittwochs mit zahlreichen Gläubigen im Stephansdom.

Wien: Internationale Tagung zu synodalen Traditionen an der Universität Wien

Internationale Tagung in Wien beleuchtet historische Synoden, um heutige kirchliche Reformdebatten mit wissenschaftlicher Tiefe und globaler Expertise besser zu verstehen.

Deutscher Orden bestätigt Hochmeister Frank Bayard im Amt

Beim Generalkapitel in Wien bestätigte die Ordensgemeinschaft ihre Leitung und stellte zugleich zentrale Weichen für strukturelle und geistliche Weiterentwicklungen.

Eröffnung der Ausstellung "Kreuzbilder" im Stephansdom

Für Erzbischof Grünwidl sind Rainers Kreuzbilder mehr als Kunst: Sie weisen den Weg zu Aufmerksamkeit, Hoffnung und innerer Wandlung.

Pionierarbeit am Diözesankonservatorium Wien: Orgelspiel als Training für das Gehirn

Das Diözesankonservatorium für Kirchenmusik der Erzdiözese Wien startet ein außergewöhnliches Forschungsprojekt: Eine neue Vorstudie widmet sich der Frage, ob das komplexe Spiel an der Orgel positive Effekte auf die kognitive Leistungsfähigkeit haben kann – und das über die gesamte Lebensspanne hinweg.

Neuer geistlicher Assistent für "Kirche in Not Österreich"

Wiener Pfarrer und Dechant Stefan Reuffurth von vatikanischer Klerusbehörde ernannt

Stephansdom zeigt Arnulf Rainers Kreuz-Werke trotz Widerruf

Mit 77 Kreuz-Darstellungen des im Dezember verstorbenen Künstlers Arnulf Rainer eröffnet das Wiener Domkapitel gemeinsam mit der Sammlung Trenker eine Ausstellung im Stephansdom. Die Präsentation läuft bis 7. Juni.

„Wenn wir mit unserem Latein am Ende sind, sollten wir ermutigt sein!“

Der Kurs Synodale Prozessbegleitung mit 40 Teilnehmenden im Dialog.Hotel Am Spiegeln geht in die zweite Runde. Eine down-to-earth Lern-Erfahrung, um in den kirchlichen Dienst als synodale ProzessbegleiterInnen hineinzuwachsen.

Kardinal Schönborn lädt zu Gebet für die Ukraine in den Stephansdom

Mit einem ökumenischen Gebet im Wiener Stephansdom setzt Kardinal Christoph Schönborn am 24. Februar ein Zeichen der Solidarität mit den Menschen in der Ukraine und ruft zugleich zur Unterstützung der kirchlichen Hilfsaktionen auf.

Die Vikariate Nord und Süd feiern mit Erzbischof Grünwidl

Wiener Erzbischof bei Feier in seinem Heimatort: "Dort, wo Gott im Zentrum steht, gibt es auch Freude" - Großer Andrang bei bischöflichen Gottesdiensten in Wiener Neustadt und Wullersdorf

Podiumsgespräch „Staat und Religion – ein belastetes Verhältnis?“: Ein Abend des Zuhörens und Austausches

Ende Jänner wurde der Stefanisaal im Curhaus am Stephansplatz zum Ort eines offenen und vielstimmigen Austauschs über eine Frage, die unsere Gesellschaft seit jeher begleitet: Wie gestaltet sich das Verhältnis von Staat und Religion – heute, in Österreich - in einer vielfältigen Stadt wie Wien?

Wenn Fastenzeiten zusammenfallen – ein seltener Moment der Nähe

Wenn Christen und Muslime am selben Tag zu fasten beginnen – ein Ereignis, das nur selten eintritt –, entsteht ein Augenblick ungewohnter Nähe. Diese Koinzidenz lädt dazu ein, das Verbindende neu wahrzunehmen.

Autofasten 2026: Fair zu Fuß unterwegs

Gemeinsam unterwegs für eine lebenswerte Zukunft

Erzbischof Grünwidl trifft Landeshauptfrau Mikl-Leitner zu erstem offiziellen Austausch

Erste offizielle Begegnung nach Weihe und Amtseinführung des neuen Wiener Erzbischofs vor knapp drei Wochen - Grünwidl: Pfarrgemeinden in Niederösterreich bilden "starkes Netz des Glaubens, der Gemeinschaft und der Solidarität"

Kaplan Michael Semmelmeyer: Österreichs Moral war erstklassig, am Ergebnis wird gearbeitet

Sieg für Polen, Österreich 14. Erzdiözese Wien prägt das Team

Dresden 13. Februar 1945

Antworten von Kardinal Christoph Schönborn in der Tageszeitung HEUTE am 13.2.2026

Aschermittwoch in Wien: „Ash to go“ und feierliche Domliturgie eröffnen die Fastenzeit

Das Aschenkreuz erinnert an die Vergänglichkeit des Menschen und öffnet zugleich den Blick hin zu Ostern. Wien bietet am Aschermittwoch zahlreiche Gelegenheiten, dieses Zeichen zu empfangen.

Großer Andrang aus Nord und Süd zu Gottesdiensten mit Erzbischof Josef Grünwidl

Am kommenden Wochenende werden zahlreiche Gläubige aus der gesamten Erzdiözese zu den ersten Gottesdiensten mit dem neuen Wiener Erzbischof Josef Grünwidl in Wiener Neustadt und Wullersdorf erwartet.

Kardinal Christoph Schönborn

Christen und Muslime: Schönborn für Dialog statt Panikmache

Kardinal in Interview über Zusammenleben in seinem neuen Wiener Wohnbezirk Brigittenau: Einander als Menschen begegnen, mit Respekt, Wohlwollen und Toleranz für die Unterschiede.

Liebende

Valentinstag: Segen für Liebende in vielen Kirchen

Rund um den Valentinstag laden viele Kirchen in der Erzdiözese Wien Paare und Einzelpersonen, die Sehnsucht nach einer Partnerschaft haben, zu Segensfeiern ein. 

Wiens neuer Erzbischof auch bei IGGÖ-Präsident Vural

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Ebenfalls am Montag, 9. Februar 2026, absolvierte Josef Grünwidl als Wiener Erzbischof seinen Antrittsbesuch bei der Islamischen Glaubensgemeinschaft in Österreich (IGGÖ).

Grünwidl-Antrittsbesuch bei Israelitischer Kultusgemeinde

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Wiener Erzbischof von Oberrabbiner Engelmayer und IKG-Präsidenten Deutsch empfangen. Gemeinsamer Kampf gegen Antisemitismus ein zentrales Thema der Begegnung.

Dankbarer Abschied von Bischof Maximilian Aichern

Dankbarer Abschied von Bischof Maximilian Aichern

Requiem im Mariendom mit tausenden Trauergästen. Bischof Scheuer: Aichern war "Personifizierung von Wertschätzung und Dankbarkeit".

Kältekrieg

Antworten von Kardinal Christoph Schönborn in der Tageszeitung HEUTE am 6.2.2026

Predigtcontest beginnt am Aschermittwoch, dem 18. Februar

Gute Predigten verändern Leben – und verdienen Bühne und Reichweite.

Lerngemeinschaft Weltkirche

Weltkirchliche Begegnungen rund um die Bischofsweihe – Bischöfe sehen großes Potenzial für Partnerschaft mit der Erzdiözese Wien

Neuer Gedenktag: Heiliger John Henry Newman im weltweiten liturgischen Kalender

Der heilige John Henry Newman erhält einen festen Platz im weltweiten Kirchenkalender: Sein Gedenktag wird künftig jedes Jahr am 9. Oktober gefeiert.

Ukraine kämpft ums Überleben: Schönborn mit dringlichem Hilfeaufruf

Kardinal bittet angesichts des russischen "Vernichtungskrieges" gegen die Zivilbevölkerung um mehr Hilfe und Spenden - Unterstützung für Notprogramme der Ukrainischen Griechisch-Katholischen Kirche und der Caritas in der gesamten Ukraine

Kardinal Schönborn: Grundlegende Sanierung der Vatikanbank abgeschlossen

Wechsel an der Spitze der IOR-Kardinalskommission – Petrocchi folgt nach

Neue Leitung im Stift Geras: Abtbenediktion von Norbert Mario Lesovsky

Kardinal Schönborn nahm im Stift Geras die Abtsbenediktion von H. Norbert Lesovsky OPraem vor. 

Warnung vor gefälschten Auftritten von Kardinal Schönborn

Gefälschte Profile, Fake‑Videos und betrügerische Nachrichten unter dem Namen von Kardinal Schönborn nehmen wieder zu.

Erzbischof Grünwidl: „Gott umarmt uns im Heute“ – Ermutigung für Ordensleute im Stephansdom

Beim Tag des geweihten Lebens im Wiener Stephansdom hat Erzbischof Josef Grünwidl die Ordensleute der Erzdiözese zur Wachsamkeit, zur gelebten Liebe und zu realistischem Mut aufgerufen.

Bischof Stanislav Přibyl zum Erzbischof von Prag ernannt

Papst Leo hat den Redemptoristen und Leitmeritzer Bischof Stanislav Přibyl zum Erzbischof von Prag ernannt. Noch vor gut einer Woche hat er als Co-Konsekrator von Erzbischof Josef Grünwidl fungiert. 

Österreichs Priester topmotiviert für Priester-EM in Polen - 18 Nationen sind dabei

Kapitän Michael Semmelmeyer: „Wir haben dieses Jahr viele neue Priester im Kader, die jung, sportlich und hochmotiviert sind. Bei den letzten Trainings haben sie gezeigt, dass sie gut zusammenspielen können.

Abschied von Bischof Maximilian Aichern: Ein Leben im Dienst der sozialen Gerechtigkeit

Emeritierter Linzer Bischof ist am 31. Jänner 2026 im 94. Lebensjahr im Domherrenhaus in Linz verstorben - Scheuer über Aichern: "Brückenbauer mit geistiger Strahlkraft"

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Alles was Sie zu Bischof, Bischofsernennung- insignien aber auch zu Diözese(n) und alles, was dazu gehört immer schon wissen wollten.

Bischof Turnovszky wird „visitiert“

Schüler:innen aus Laa an der Thaya besuchen ihren Bischofsvikar. Weihbischof Turnovszky stellt sich den kritischen Anfragen der jungen Leute.

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Erzabt Hortobágyi in Predigt bei Messe mit österreichischen Bischöfen: "Kirche soll Evangelium vorleben und Menschen dienen". Bischofskonferenz befasst sich u.a. mit Synodalem Prozess und politischer Lage nach der Regierungsbildung.

Johannes Freitag neuer Weihbischof der Diözese Graz-Seckau

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Kardinal Christoph Schönborn betont bei der Weihe der sechs neuen Diakone den Dienst und die spirituelle Verbundenheit mit der Kirche, die Geschenk der Gnade Gottes sind.

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