Zu „24 ore per il signore", also einem Tag für den Herrn, laden Papst Franziskus und der Päpstliche Rat für Neuevangelisierung ein.
Von Freitag, den 28. auf Samstag, den 29. März, gibt es weltweit Abende der Barmherzigkeit, Zeiten der Anbetung und der Möglichkeit zu Beichte und Aussprache.
Ausgehend von Rom, wo Papst Franziskus selbst ab 17 Uhr im Beichtstuhl im Petersdom sein wird und an den wichtigsten Orten des römischen Nachtlebens die ganze Nacht Kirchen zu Gebet und Beichtgesprächen offen stehen werden, hat der Präsident des Evangelisierungs-Rats, Erzbischof Rino Fisichella, Diözesen in aller Welt zur Beteiligung an dieser Gebetsnacht aufgerufen.
„Es ist eine konstante tägliche Botschaft der Barmherzigkeit, die Papst Franziskus der Kirche ans Herz legt", sagt der für Neuevangelisierung zuständige Erzbischof Fisichella.
„Jesus erzählt vom Vater, der nach seinem verlorenen Sohn Ausschau hält und ihm entgegen eilt und der ebenso zu dem Bruder hinaus geht, der sich der Wiedersehensfreude verschließen will. Die Anregung des Vatikan, am Freitag und Samstag vor dem 4. Fastensonntag eine besondere Gelegenheit für die Begegnung mit der Barmherzigkeit Gottes zu schaffen, wollen wir auch in der Erzdiözese Wien aufgreifen,“ so Pastoralamtsleiterin Veronika Prüller-Jagenteufel: „Alle Pfarren und Gemeinden sind eingeladen, Abende oder andere Zeiten der Barmherzigkeit zu gestalten, Bußfeiern zu halten und Möglichkeit zum Empfang des Sakraments der Versöhnung zu geben. Vielerorts wird das in der Fastenzeit ja ohnehin getan; das Bewusstsein, uns an diesen Tagen damit besonders in die große Gemeinschaft der Kirche zu stellen, möge uns ermutigen, uns dem barmherzigen Vater anzuvertrauen.“