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12.02.2015

24h für den Herrn - Einladung des Vatikans für 13.-14.3.

Das ist ein Tag um die Barmherzigkeit Gottes zu erleben und erlebbar zu machen.

Der Päpstliche Rat zur Förderung der Neuevangelisierung spricht eine herzliche Bitte und Einladung aus. Er bittet wie auch letztes Jahr, in der Fastenzeit weltweit am 13./14. März 2015 ein "24ore per il signore", übersetzt 24 h für den Herrn, zu gestalten.

 

Abende der Barmherzigkeit erbeten

"Das entspricht in unseren Breiten etwa einem 'Abend der Barmherzigkeit' (der aber auch bis zu 24 Stunden dauern kann)", so Beate Mayerhofer-Schöpf vom Pastoralamt: "Die Kirchentüren sollen weit geöffnet werden. Menschen vor der Kirche laden ein, einzutreten zur Anbetung, zur Beichte bzw. Aussprache. Vielleicht ist auch ein Gebetsteam bereit, um für aktuelle Gebetsanliegen zu beten."

 

Papst Franziskus lädt in seinem Fastenbrief ausdrücklich dazu ein:

"Liebe Brüder und Schwestern, wie sehr möchte ich, dass die Orte, an denen sich die Kirche zeigt – unsere Gemeinden und besonders unsere Gemeinschaften –, zu Inseln der Barmherzigkeit im Meer der Gleichgültigkeit werden! … Unterschätzen wir nicht die Kraft des Gebetes von so vielen! Die Initiative 24 Stunden für den Herrn, von der ich hoffe, dass sie am 13. und 14. März in der ganzen Kirche, auch auf Diözesanebene, gefeiert wird, möchte ein Ausdruck dieser Notwendigkeit des Betens sein."

 

Aber was ist "24ore per il signore" genau? Neuevangelisierung

Es ist eine im Jahr 2014 vom Päpstlichen Rat für die Neuevangelisierung allen Diözesen anempfohlene Initiative, die vom Vorsitzenden des Rates, Erzbischof Rino Fisichella, gestartet wurde.

 

So fand am 28. März 2014 ein ganzer Tag, der dem Gebet und dem Sakrament der Versöhnung gewidmet war statt. Beim Vatikan haben sich letztes Jahr dutzende Diözesen aus ganz Italien gemeldet, die sich beteiligt haben. Auch die weltweite Resonanz war beachtlich. In der Erzdiözese Wien gab es einige Abende der Barmherzigkeit und Anbetungstage.

 

"Gott ist reich an Barmherzigkeit"

Nach Epheser 2,4 lautet das Motto der zwei Tage vom 13 auf den 14 März 2015: "Gott ist reich an Barmherzigkeit." Wie letztes Jahr wird auch heuer dabei Papst Franziskus den Vorsitz der Bußliturgie in St. Peter inne haben, um so das Sakrament der Versöhnung in die Mitte der Neuevangelisierung zu stellen und es so allen, die ihm da auf diesem Weg folgen wollen, anzubieten.

 

Nicht nur Rom

In einigen Kirchen Roms werden Beichtpriester für die persönliche Feier des Sakraments zur Verfügung stehen, während eine große Gruppe von Jugendlichen aus Bewegungen und kirchlichen Einrichtungen ihre Altersgenossen in die Kirchen einlädt.

 

Natürlich wird es auch 2015 diese Einladung nicht nur in Rom geben, so forderte Franziskus, dass "es ist in der ganzen Kirche auch auf diözesaner Ebene am 13. und 14. März gefeiert" werde.

 

Einladung an alle Gemeinden: Abende der Barmherzigkeit anbieten

 „Jesus erzählt vom Vater, der nach seinem verlorenen Sohn Ausschau hält und ihm entgegen eilt und der ebenso zu dem Bruder hinaus geht, der sich der Wiedersehensfreude verschließen will. Die Anregung des Vatikan, am Freitag und Samstag vor dem 4. Fastensonntag eine besondere Gelegenheit für die Begegnung mit der Barmherzigkeit Gottes zu schaffen, wollen wir auch in der Erzdiözese Wien aufgreifen,“ so Pastoralamtsleiterin Veronika Prüller-Jagenteufel: „Alle Pfarren und Gemeinden sind eingeladen, Abende oder andere Zeiten der Barmherzigkeit zu gestalten, Bußfeiern zu halten und Möglichkeit zum Empfang des Sakraments der Versöhnung zu geben. Vielerorts wird das in der Fastenzeit ja ohnehin getan; das Bewusstsein, uns an diesen Tagen damit besonders in die große Gemeinschaft der Kirche zu stellen, möge uns ermutigen, uns dem barmherzigen Vater anzuvertrauen.“

 

So sind auch die Pfarren, Orden, Bewegungen, … eingeladen, in der Erzdiözese Wien in der Nacht des 13./14. März einen Abend (oder auch eine ganze Nacht und den darauf folgenden Samstag) zu planen.