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07.01.2016 · Spiritualität · Ökumene

Gott in allen Lebenslagen

Lene Mayer-Skumanz: Etwas mit Humor zu nehmen ist manchmal das Einzige, was einem noch bleibt. Übrigens bin ich davon überzeugt, dass Gott auch Humor hat, Humor liebt und schenken kann.

Lene Mayer-Skumanz schreibt seit mehr als fünfzig Jahren Bücher für junge Menschen. In ihren Geschichten spielen der Humor und Gott tragende Rollen.

SONNTAG: Wann haben Sie begonnen zu schreiben?

 

Lene Mayer-Skumanz: Ich habe schon als junges Mädchen gerne geschrieben. Da hab’ ich Theaterstücke nach großem Muster – Mann zwischen zwei Frauen – verbrochen, die haben wir in der Klasse aufgeführt. Mit 21 Jahren habe ich dann versucht, ein Jugendbuch zu schreiben.

 

Damals hat es geheißen, heutzutage könne man kein Jugendbuch mit christlichen Motiven schreiben. Als junger Mensch ist man ja naiv oder mutig, also habe ich es probiert – und für diese erste Tat [„Ein Engel für Monika“, 1965] den Österreichischen Staatspreis für Kinder- und Jugendliteratur bekommen.

In Ihren Büchern beschreiben Sie ein freundschaftliches, partnerschaftliches Gottesbild. Entspricht das Ihrem persönlichen Verständnis von Gott?


Lene Mayer-Skumanz: Für mich ist die Gottheit – gleich, ob man sie sich mütterlich, väterlich, geschwisterlich vorstellt – eine Gottheit, mit der man sprechen kann. Es ist ein Du, ein Gegenüber. Ich persönlich spreche mit Gott in allen Lebenslagen, beim Suppenkochen, Bügeln, Spazierengehen.

 

Es ist für mich selbstverständlich, mich an ein Du zu wenden, das mir liebevoll entgegen kommt. So stelle ich mir das vor. Es ist eine im wahrsten Sinne des Wortes zuvorkommende Liebe, die ich mir vorstelle und auch erlebt habe.

In welchen Situationen haben Sie diese zuvorkommende Liebe gespürt?

 

Lene Mayer-Skumanz: In sehr glücklichen, aber auch in sehr schwierigen, etwa vor einer Operation. Aber es ist für mich eine ununterbrochene Gesprächssituation, ich kann’s nicht wegdenken aus meinem Alltag.

Gab es auf Ihrem Weg zur Schriftstellerin Hindernisse oder Stolpersteine?

 

Lene Mayer-Skumanz: Viele meiner Kolleginnen haben nicht verstanden, warum ich mich für religiöse Motive interessiere. Mira Lobe sagte liebevoll zu mir: ,Lenelein, du kannst doch schreiben. Wann schreibst du endlich einmal etwas Ordentliches?‘ Da hab’ ich beschlossen, ich bleibe bei dieser Linie, und irgendwann werden alle verstehen, dass das etwas Ordentliches ist.

Gab es Menschen, die Sie gefördert, vielleicht sogar inspiriert haben?

 

Lene Mayer-Skumanz: Ich verdanke den Steyler Missionaren sehr viel. Ich war lange Zeit in Mödling Redakteurin der Kinderzeitschrift „Weite Welt“. Von den Steyler Theologen wie P. Gottfried Vanoni, P. Josef Hollweck oder P. Jakob Mitterhöfer habe ich sehr, sehr viel gelernt.

 

Ihre offene Art, an die Dinge heranzugehen, ihre unglaubliche Bildung und ihre Interessensbreite haben mich beeindruckt. So habe ich von den Steyler Missionaren viel übernommen und mich dabei immer wohl gefühlt.

Wie entstehen Ihre Geschichten?
Wo holen Sie sich Inspiration?

 

Lene Mayer-Skumanz: Ich hole mir sehr viel Anregung aus dem Leben, aus Gesprächen. Zu schreiben fange ich erst dann an, wenn ich meine Geschichte wie ein Theaterstück im Kopf habe. Ich fühle mich wie die Spielleiterin und beobachte meine Figuren ganz aus der Nähe. Wenn ich höre, wie sie reden, weiß, wie sie leben, und wie das Stück aufgeführt wird, dann setze ich mich hin und schreibe es auf.

 

Die Arbeit ist, das, was sich so lebhaft in meinem Kopf abspielt, so zu Papier zu bringen, dass beim Zuhören auch dieses Theaterstück entsteht. Das ist die Leistung des Zuhörers oder Lesers, dass er sich seine Geschichte im Kopf zusammenbaut aufgrund meiner Worte.

 

Wichtig ist mir, dass die Sprache gut klingt. Die Worte sollen ein Klangerlebnis sein, weil es gilt, Gefühle und viele Zwischentöne zu transportieren.

Ihre Geschichten sind sehr humorvoll. Welche Rolle spielt der Humor in ihrem Leben?

 

Lene Mayer-Skumanz: Etwas mit Humor zu nehmen ist manchmal das Einzige, was einem noch bleibt. Übrigens bin ich davon überzeugt, dass Gott auch Humor hat, Humor liebt und schenken kann.

Was macht Sie glücklich?

 

Lene Mayer-Skumanz: Glücklich macht mich, wenn ich sehe, dass sich einer meiner lieben Mitmenschen mit etwas beschäftigt, das ihn ganz erfüllt, ihm Spaß macht und wodurch er die Welt ganz erfassen kann.

 

Ich habe so oft versucht, eine Stelle aus der Bibel gut zu übersetzen: den Engelgesang „Heilig, heilig, heilig, Gott, Herr aller Mächte und Gewalten“.

 

Das ist schwierig für Kinder, ich baue immer noch an der Übersetzung herum. Weiter heißt es: „Erfüllt sind Himmel und Erde von Deiner Herrlichkeit.“

 

Im Urtext steht „die Himmel“ – es gibt viele Arten von Himmel, das gefällt mir besonders gut. Und glücklich macht mich, wenn ein Mensch diese Herrlichkeit spürt. Wenn so etwas geschieht, ist das ein Geschenk, das kann man sich wünschen, aber nicht „holen“.

 

Und das macht mich glücklich: die Himmel und die Erde, die voller Herrlichkeit sind. Denn man erlebt so oft, dass es anders ist. Dass es trotzdem Herrlichkeiten gibt, tröstet mich auch.                              

erstellt von: Der SONNTAG / Monika Fischer
07.01.2016
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Weitere Informationen

 

Lene Mayer-Skumanz hat mit Annemarie Fenzl das Stephansdom-Buch „Ein Haus voller Zeichen und Wunder“ geschrieben. Tyrolia Verlag. 128 Seiten.

 



 

Annemarie Fenzl; Lene Mayer-Skumanz

Ein Haus voller Zeichen und Wunder

Der Wiener Stephansdom. Das Kinderbuch zum Dom.

2014, Tyrolia
Illustriert von Annett Stolarski
Fester Einband
128 Seiten
ISBN: 978-3-7022-3363-1

Dieses Buch online bei der Wiener Dombuchhandlung "Facultas" erstehen

 



 

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Stadt Wien zeichnet Religionspädagogin Christine Mann aus

Goldenes Ehrenzeichen für Verdienste um Religionsdialog. Gästeliste mit prominenten Religionsvertretern war Spiegelbild für gutes Verhältnis der Glaubensgemeinschaften in Wien.

Papst Franziskus empfing koptisch-orthodoxen Patriarchen Tawadros II. im Vatikan.

Zwei-Päpste-Treffen im Vatikan mit gemeinsamen Gebet

Papst Franziskus empfing koptisch-orthodoxen Patriarchen Tawadros II. im Vatikan.

Buchcover: Immer mal wieder zum Himmel schauen:

Immer mal wieder zum Himmel schauen: Kindergebete jenseits von Frömmelei und Kitsch

Die Wiener Kinderliteratur-Expertin Wexberg bündelte für den Sammelband "Immer mal wieder zum Himmel schauen" seit längerem bestehende und neu verfasste Gebete für Kinder.

Ukrainekrieg: Friedensgottesdienst im Stephansdom

Ukrainekrieg: Friedensgottesdienst im Stephansdom

Der Generalvikar der katholischen Ostkirchen in Österreich feierte am Samstag im Stephansdom "Göttliche Liturgie des Hl. Johannes Chrysostomus" in deutscher und ukrainischer Sprache. Vorsitzender des ökumenischen Rates in Österreich kritisierte fehlende Friedensverhandlungen und Aufrüstung.

Neues Buch von Georg Plank ermutigt zur 'Pastoralinnovation'

Buch von Georg Plank ermutigt zur "Pastoralinnovation"

Der kirchliche Unternehmensberater teilt seinen Erfahrungsschatz "mit allen, die Kirche kreativ, inspiriert und kompetent erneuern möchten". Bischof Glettler im Geleitwort: Das Buch ist wie ein "Antidepressivum inmitten krankhaft zelebrierter Kirchenkrisen".

'Weltgebetstag der Frauen' 2023 mit Schwerpunktland Taiwan

"Weltgebetstag der Frauen" 2023 mit Schwerpunktland Taiwan

Älteste Ökumene-Frauenbewegung unterstützt heuer Christinnen und Christen in dem ostasiatischen Inselstaat. Liturgie für Weltgebetstag am 3. März von taiwanesischen Frauen.

Austausch von Jugendlichen aus dem Nahen Osten

Austausch von Jugendlichen aus dem Nahen Osten

Auf Einladung der Stiftung Pro Oriente sind Ende Jänner 22 junge Christinnen und Christen aus dem Nahen Osten zu einem internationalen Nahost-Jugendtreffen in St. Pölten zusammengekommen.

Neu gestaltetes Evangeliar für Sonn- und Feiertage erhältlich

Neu gestaltetes Evangeliar für Sonn- und Feiertage erhältlich

 Die vom Künstler Christof Cremer gestalteten Bücher sollen vor allem Gestus und nicht die Bebilderung im klassischen Sinne transportieren.

Schönborn: Ökumene braucht interreligiöse Offenheit

Schönborn: Ökumene braucht interreligiöse Offenheit

Ökumene braucht nicht nur das Streben nach Einheit unter den christlichen Kirchen, sondern auch interreligiöse Offenheit. Dafür hat Kardinal Christoph Schönborn bei seinem traditionellen Ökumene-Empfang in der Weltgebetswoche für die Einheit der Christen geworben.

'Holodomor'-Gedenken

"Holodomor"-Gedenken am 26. November

Ökumenische Gottesdienste mit Österreichs Bischöfen für die Millionen Opfer der absichtlich herbeigeführten Hungerkatastrophe in der Ukraine vor 90 Jahren. Gebet gilt auch dem Frieden in der Ukraine heute und den Opfern des Krieges.

"Mechaye Hametim": Christen gedachten der Novemberpogrome 1938

Ökumenischem Gottesdienst in Wiener Ruprechtskirche. Wiener Superintendent Geist erinnert an NS-Opfer Jochen Klepper, einen der bedeutendsten religiösen Dichtern des 20. Jahrhunderts.

Ökumenischer Gottesdienst für verstorbene Körperspender

Ökumenischer Gottesdienst für verstorbene Körperspender

Ein kaum bekannter Brauch der Ehrerweisung:  Die Medizinische Universität Wien gedenkt jedes Jahr in einem ökumenischen Gottesdienst der Verstorbenen, die ihren Körper der Anatomie überlassen haben. Auch heuer findet diese Feier kurz vor Allerheiligen (27. Oktober, 18.00 Uhr) in der Votivkirche statt.

Politiker und Kirchenvertreter beten um Frieden in der Ukraine

Politiker und Kirchenvertreter beten um Frieden in der Ukraine

Orthodoxer Metropolit Arsenios, katholischer Weihbischof Turnovszky und evangelische Oberkirchenrätin Bachler feierten mit Parlamentariern ökumenischen Gottesdienst in Wiener Hofburgkapelle.

Ökumene: Schönborn übergab Kirche an Serbisch-Orthodoxe Kirche

Ökumene: Schönborn übergab Kirche an Serbisch-Orthodoxe

Kirche "Am Schöpfwerk" in Wien-Meidling gehört künftig zur serbisch-orthodoxen Kirche. Schönborn bei Schlüsselübergabe an Bischof Andrej (Cilerdzic): Nach vielen Jahrzehnten lebendigen Glaubenslebens wird am Schöpfwerk auch in Zukunft das "Wort Jesu Christi verkündet und die Eucharistie gefeiert".

Ökumenische Sommerakademie mit Appell "Mehr Vertrauen wagen" eröffnet

23. Ökumenische Sommerakademie in Kremsmünster vom 13. bis 15. Juli zum Thema "Gesellschaft ohne Vertrauen - Risse im Fundament des Zusammenlebens". Theologe David: "Wir leben in einem Zeitalter des Misstrauens".

Empfang zur Osterzeit für Kirchen und Religionen im Bundeskanzleramt

Empfang zur Osterzeit für Kirchen und Religionen im Bundeskanzleramt

Erste Begegnung dieser Art seit Beginn der Pandemie. Kultusministerin Raab und Bischofskonferenz-Vorsitzender Lackner betonen ausgezeichnetes Verhältnis von Staat, Kirche und Religionen in Österreich.

Begegnung der Priester der katholischen Ostkirchen in Österreich mit Nationalratspräsident Sobotka.

Schönborn: Katholische Ostkirchen sind großer Schatz für Österreich

Begegnung der Priester der katholischen Ostkirchen in Österreich mit Nationalratspräsident Sobotka.

Ökumene-Tagung in Wien: Plädoyers für Kircheneinheit

Ökumene-Tagung in Wien: Plädoyers für Kircheneinheit

"Pro Oriente"-Kommission für Begegnung zwischen der katholischen und den orientalisch-orthodoxen Kirchen tagt bis Donnerstag in Wien.

Multireligiöses Zeichen des Friedens in der Seestadt Aspern

Multireligiöses Zeichen des Friedens in der Seestadt Aspern

"Campus der Religionen" setzte Zeichen der Solidarität am Sonntagnachmittag in der Wiener Seestadt. Bischofsvikar Schutzki: "Wichtiges Zeichen" der Religionsgemeinschaften.

Kardinal Schönborn betet mit ukrainischen Christen um Frieden

Kardinal Schönborn betet mit ukrainischen Christen um Frieden

Gebet am Aschermittwoch in griechisch-katholischer Pfarre St. Barbara - Aufruf an Verantwortliche zur Einstellung der Kämpfe.

'Weltgebetstag der Frauen' am 4. März im Zeichen der Hoffnung

"Weltgebetstag der Frauen" am 4. März im Zeichen der Hoffnung

Bei Gottesdiensten am 4. März wird in Österreich und weltweit für Hilfsprojekte für Frauen und Kinder gesammelt. Hilfe aus Österreich geht u.a. nach Albanien, Kamerun und bleibt auch im Land.

Abgase

Aktion "Autofasten" heuer mit Fokus auf Gesundheit

Ökumenische Initiative lädt dazu ein, in der bevorstehenden Fastenzeit das eigene Mobilitätsverhalten überprüfen und Alternativen zum Auto auszuprobieren.

Ukraine-Krise: Eindringlicher Friedensappell im Wiener Stephansdom

Ukraine-Krise: Eindringlicher Friedensappell im Wiener Stephansdom

Domdekan Prokschi betonte Verbindung zu Menschen in der Ukraine - Botschafter hofft, dass Krieg vermieden werden kann.

Friedensgebet für die Ukraine im Wiener Stephansdom

Kardinal Schönborn ruft zum Frieden auf und lädt für 19. Februar zum ökumenischen Gebet. Ostkirchen-Generalvikar Kolasa: Sicherheit ganz Europas in Gefahr.

Drei neue Mitglieder im Weltkirchenrat

Jetzt 352 Mitgliedskirchen im weltweiten Ökumenischen Rat der Kirchen. Mehr als 500 Millionen Christen aus protestantischen, orthodoxen, anglikanischen u.a. Traditionen repräsentiert.

Buchcover: Wie der Himmel klingt

Pater Paul Chavanne schrieb Buch über Gregorianischen Choral

Gregorianik hat im Stift Heiligenkreuz eine lange und lebendige Tradition.

Holocaust-Gedenktag: 'Niemals vergessen!'

Ökumenischer Rat zum Holocaust-Gedenktag: "Niemals vergessen!"

Erklärung des Ökumenischen Rates der Kirchen in Österreich: Menschenverachtenden Ideologien mit aller Kraft entgegentreten.

Klosterneuburg: Fürnsinn ruft zu Gebet für christliche Einheit auf

Ökumenischer Gottesdienst in Klosterneuburger Pius-Parsch-Kirche St. Gertrud am 22. Jänner.

Gottesdienst des Ökumenischen Rates der Kirchen in Österreich zum 'Tag des Judentums'.

Kirchen um vertieften Dialog mit Judentum bemüht

Gottesdienst des Ökumenischen Rates der Kirchen in Österreich zum "Tag des Judentums". Heftige Kritik von Weihbischof Scharl an Instrumentalisierung des Davidsterns durch demonstrierende Impfgegner.

Tag des Judentums: "Gemeinsam feiern und lernen"

Koordinierungsausschuss für christlich-jüdische Zusammenarbeit lädt zu Veranstaltungsreihe.

Kirchen begehen am 17. Jänner den "Tag des Judentums"

Gottesdienste und Veranstaltungen in ganz Österreich zeigen Verwurzelung des Christentums im Judentum. Zentraler Gottesdienst des Ökumenischen Rates der Kirchen in Wiener orthodoxer Dreifaltigkeitskathedrale.

Orthodoxe feiern am 6. Jänner "Große Wasserweihe"

Beim Ritus am Donaukanal mit Metropolit Arsenios wird auch an Verpflichtung der Christen zum Umweltschutz erinnert. Orthodoxe Wasserweihen im Jänner in ganz Österreich.

Wien: Ökumene-Symposion mit Schönborn, Chalupka und Kardamakis

Veranstaltung am 28. Oktober im Wiener Erzbischöflichen Palais ist auch dem Gedenken an den katholischen Publizisten Erich Leitenberger gewidmet.

Weihbischof Scharl feierte Gottesdienst zum Auftakt am heurigen "Marsch fürs Leben"

Bei Gottesdienst für Teilnehmer in der Peterskirche verwies Weihbischof Scharl auf Konzilskonstitution "Gaudium et spes" - "Jeden Menschen als ein 'anderes Ich' sehen, und daher ist nicht erlaubt, ihn durch u.a. Abtreibung und Euthanasie zu schädigen"

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