Diesen mündlichen Unterricht nannte Augustinus im Jahrt 413 erstmals nach dem altgriechischen Wort katechein (=unterweisen) Katechese. Im 8. Jahrhundert wurde die erste schriftliche Zusammenfassung dieser Glaubensunterweisungen (=Katechismus) erstellt.
Seitdem sind viele Katechismen entstanden – manche von ihnen auf private Initiative, manche „amtlich“ im Auftrag von Konzilen, Päpsten oder Bischofskonferenzen.
Papst Johannes Paul II. ordnete, einem Wunsch der Bischofssynode von 1985 folgend, die Erstellung eines ausführlichen, offiziellen Katechismus an, der 1992 von ihm genehmigt und dann veröffentlicht wurde.
Verantwortlich für diesen Katechismus war ein Kardinalskollegium unter Vorsitz von Kardinal Joseph Ratzinger und ein Redaktionsteam, als dessen Sekretär der damalige Theologieprofessor und spätere Erzbischof Christoph Schönborn wirkte.
Dieser Katechismus ist als Grundlage gedacht, auf der etwa örtliche Bischofskonferenzen oder andere ihre eigenen Katechismen erstellen. Ein solcher ist zum Beispiel der YouCat in Frage- und Antwortform, der sich an junge Leser richtet.