Die Pfarre Hl. Maria Magdalena an der Alten Donau lädt in dieser Fastenzeit dazu ein, den eigenen Weg neu zu bedenken. Zwei sichtbare Zeichen begleiten die Wochen bis Ostern: ein eigens gestaltetes Fastentuch für die Herz-Jesu-Basilika und ein großes Labyrinth aus Straßenkreide vor der Kirche.
Das Thema wurde am Aschermittwoch vorgestellt. „Geh den Weg durchs Labyrinth“ – so lautet die Einladung.
Das Bild ist bewusst gewählt. Das Leben gleicht oft einem Labyrinth: Man kommt an, bricht wieder auf, findet zur Mitte und entfernt sich erneut von ihr. Manchmal muss man umkehren oder eine unerwartete Wendung nehmen – und kommt doch weiter.Vorbild für das gezeichnete Labyrinth ist jenes in der Kathedrale von Chartres. Anders als in einem Irrgarten kann man sich hier nicht verirren. Es gibt nur einen Weg – und er führt zur Mitte.
Viele Kinder vom nahegelegenen Spielplatz haben ihn bereits entdeckt und gehen den verschlungenen Linien mit Begeisterung nach. So wird der Platz vor der Kirche in der Fastenzeit zu einem Ort der Bewegung, Begegnung und stillen Besinnung