Freitag 6. März 2026

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Person holds stone with peace symbol against sea in background. Close up.
Stepan Popov / Person holds stone with peace symbol against sea in background. Close up.
06.03.2026

Industrieviertelakademie setzt Zeichen für eine Kultur des Friedens

Die Katholische Aktion lädt am 12. März zur "Industrieviertelakademie", die ganz im Zeichen von Gewaltfreiheit und Frieden steht.

Auch wenn man als einzelne Person den großen Weltfrieden nicht retten kann, kann jede und jeder im Kleinen zu einer Kultur des Friedens beigetragen: Davon hat sich Vorsitzende der Katholischen Aktion im Vikariat Süd der Erzdiözese Wien, Südvikariat, Andreas Löffler, überzeugt gezeigt.

 

Im Interview mit der Wiener Kirchenzeitung "Der Sonntag" sagte Löffler, die Förderung von Frieden könne nur gelingen, "wenn wir auf mehreren Ebenen ansetzen. Im Kleinen, bei der eigenen Spiritualität und der eigenen Haltung, in der Gestaltung von Beziehungen und Kommunikation miteinander. Und im Großen, auf gesellschaftlicher Ebene, wenn wir uns Strukturen anschauen, die Ungerechtigkeiten und Gewalt fördern. Und Rahmenbedingungen schaffen, die Frieden nachhaltig stärken."

 

Industrieviertelakademie

Löffler äußerte sich anlässlich der anstehenden "Industrieviertelakademie" am 12. März um 18 Uhr im Bildungszentrum Sankt Bernhard (Domplatz 1, 2700 Wiener Neustadt). Inhaltlich geht es dabei um die Themen "Spiritualität des Friedens", "Was tun gegen häusliche Gewalt?", "Umfassende Landesverteidigung" und "Gewaltfreie Kommunikation". Referentinnen und Referenten sind u.a. die evangelische Pfarrerin Karoline Rumple, Volker Hessel von der Buddhistischen Religionsgesellschaft, Josef Greiner von der Militärakademie Wiener Neustadt und der katholische Theologe und Direktor des Wiener Katholischen Bildungswerks Georg Radlmair.

 

"Angesichts des oft empfundenen Gefühls der Ausweglosigkeit wollen wir Möglichkeiten aufzeigen, wieder zuversichtlich und hoffnungsfroh zu sein", so KA-Vorsitzender Löffler über die Intention des Abends: "Frieden im Kleinen bewirkt eine Veränderung in der persönlichen Haltung und führt zu Zuversicht. Diese ist heute unverzichtbar. Gerade als Christen dürfen wir die Hoffnung, die uns geschenkt ist, nie verlieren."