Mittwoch 11. März 2026

Schnellsuche auf der Website

Kräuterworkshop
Katholisches Bildungswerk Lanzenkirchen / Kräuterworkshop
11.03.2026

250 Kräuter für die Bucklige Welt - Kräuterwissen aus Thal bei Lichtenegg

In Lanzenkirchen standen Vielfalt und Solidarität im Mittelpunkt: Während Kräuterexpertin Anita Beisteiner faszinierende Einblicke in die Welt regionaler Pflanzenraritäten bot, zeigte der traditionelle Fastensuppen-Sonntag, wie engagiert die Gemeinde über den Tellerrand blickt.

Den Auftakt machte am 7. März 2026 das Katholische Bildungswerk mit einem inspirierenden Abend rund um die Welt der Kräuter. Die Biobäuerin und Kräuterpädagogin Anita Beisteiner aus Thal bei Lichtenegg öffnete den Besucherinnen und Besuchern ein beeindruckendes Fenster in ihr Naturgartenparadies, in dem mehr als 250 verschiedene Kräuter- und Gemüseraritäten gedeihen. Anhand mitgebrachter, teils kaum bekannter Pflanzen erklärte sie Wirkungsweisen, traditionelle Anwendungen und die Bedeutung regionaler Vielfalt.

 

Im anschließenden Workshop wurde gemeinsam Kräuterbrot gebacken, das – begleitet von frisch zubereiteten Aufstrichen – gleich verkostet werden konnte. „In Zeiten schwindender Biodiversität ist das leidenschaftliche Engagement von Frau Beisteiner ein starkes Zeichen dafür, dass es auch anders geht“, betonte Bildungswerkleiter Christian Zettl.

 

Suppenvielfalt für den guten Zweck – Unterstützung für Frauen in Indien

Nur wenige Tage später zeigte die Gemeinde erneut ihre Verbundenheit mit globalen Anliegen: Beim Fastensuppen-Sonntag der Pfarre Lanzenkirchen sorgte das Weltladen-Team für eine beeindruckende Auswahl von 15 Suppenspezialitäten. Darunter auch ein Tomaten-Linsen-Rasam – eine traditionelle Suppe aus Indien, jenem Land, das heuer im Fokus der Familienfasttagsaktion der Katholischen Frauenbewegeung steht.

 

Der Spendenerlös von nahezu 1.300 Euro kommt indigenen Adivasi-Frauen im Osten Indiens zugute. Die Initiative unterstützt sie dabei, ihre Rechte kennenzulernen, sich gegen Gewalt zu stärken und Mitsprache in Gemeinderäten einzufordern. So verbanden beide Veranstaltungen – Kräuterwissen und Suppenvielfalt – auf eindrucksvolle Weise Bewusstseinsbildung, Genuss und gelebte Verantwortung gegenüber Mensch und Natur.

 

Fastensuppenessen