Donnerstag 12. März 2026

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12.03.2026

Welt-Down-Syndrom-Tag Gottesdienst zum sechzehnten Mal im Wiener Stephansdom wird gefeiert

Am Sonntag, den 15. März, werden sich zwei wichtige Feiern im Wiener Stephansdom überlappen: der Gedenktag des Wiener Patrons Klemens Maria Hofbauer und der traditionelle Sonntagsgottesdienst anlässlich des Welt-Down-Syndrom-Tags, der am 21. März weltweit gefeiert wird.

Daher wurde von der Seelsorge für Menschen mit Behinderungen der Erzdiözese das Zitat des Patrons Wiens auch zum Motto des Gottesdienstes gewählt: „Die Liebe ist das größte Gut“ – Klemens Maria Hofbauer und Menschen mit Down-Syndrom leuchten gemeinsam!

 

Es wird wieder eine Heilige Messe anderer Art, da Menschen mit Down-Syndrom musikalisch, pantomimisch sowie durch das Ministrieren, das Vorlesen der Gebete und einen Tanz mitwirken werden. Das Evangelium und die Lesung werden ebenfalls in eine einfache Sprache umformuliert, um allen Mitfeiernden einen Anteil am Gottesdienst zu ermöglichen, auch durch die liturgische Sprache.

 

Die musikalische Glaubensgruppe Faith4U&Me sowie das Veeh-Harfen-Ensemble Saitensalat sind für die Musik und den Gesang verantwortlich, und der Kultur- und Bildungsverein Ich bin O.K. sorgt für einen kurzen Tanz zum Thema Liebe.

 

„Heuer steht diesen Tag weltweit unter das Motto: „Gemeinsam – nicht einsam“ und rückt die soziale Isolation in den Fokus, die viele Betroffene im Erwachsenenalter erleben.

Am 21. März 2026 lenken wir den Blick weltweit auf das Leben mit Down-Syndrom. Das Datum ist kein Zufall: Der 21. Tag im 3. Monat steht symbolisch für das dreifach vorhandene 21. Chromosom.

 

Einsamkeit ist kein Symptom der Trisomie 21. Sie ist das Ergebnis einer Gesellschaft, die zwar Inklusion plakatiert, aber Berührungsängste im Alltag nicht abbaut. Einsamkeit ist bei Menschen mit Down-Syndrom kein Schicksal, sondern das Ergebnis einer Gesellschaft, die zwar gerne bunte Socken trägt, aber bei echter Teilhabe wegsieht.“