Samstag 21. März 2026

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Pilgerpässe und Pilgerbroschüren.
Erzdiözese Wien/Lentner / Pilgerpässe und Pilgerbroschüren.
16.03.2026

Neuer Treffpunkt für Pilger: Die nah.bar beim Stephansplatz

Pilgern liegt im Trend. Die nah.bar beim Stephansplatz wird mehr und mehr zum Ort, an dem Menschen ihren Pilgerweg beginnen. Denn dort bekommt man nicht nur die offiziellen Pilgerpässe, es gibt auch eine wöchentlichen Beratung für Pilgerneulinge wie erfahrene Pilger.

Sobald die ersten warmen Tage anbrechen, steigt in der nah.bar das Interesse am Pilgern spürbar. Immer mehr Menschen kommen vorbei, um sich einen Pilgerpass zu holen – besonders für den berühmten Jakobsweg, den Camino.

 

Ein schönes Detail: Die offiziellen Pässe werden vom Pilgerbeauftragten der Erzdiözese, Leo Führer, direkt in Santiago de Compostela bestellt.

 

Pilgerberatung jeden Donnerstag

Seit Februar hat die nah.bar noch ein weiteres Angebot, das großen Anklang findet: Jeden Donnerstag von 15:00 bis 17:30 Uhr gibt es eine offene, spendenbasierte Pilgerberatung.

 

Pilgerberater Leo Führer und Christa Englinger beantworten Fragen, geben praktische Tipps und teilen ihre langjährige Pilgererfahrung. Dass die nah.bar diesen Raum bietet, ist etwas Besonderes – schließlich hat hier früher das Quo Vadis viele Jahre lang Pilgerinnen und Pilger begleitet.

 

Neben der Beratung finden Interessierte in der nah.bar eine breite Sammlung an Informationsmaterial:

  • aktuelle Folder und Pilgerangebote
  • Tagespilgertouren
  • Unterlagen für mehrtägige Reisen
  • verschiedene Pilgerpässe
  • Begleitmaterial und Orientierungshilfen

 

Was passiert bei der Pilgerberatung?

Die Pilgerberatung richtet sich an alle, die sich auf den Weg machen möchten – unabhängig davon, ob jemand zum ersten Mal pilgert oder bereits mehrere Wege gegangen ist.

 

Oft geht es um ganz praktische Fragen:

  • Wie bereite ich mich richtig vor?
  • Was gehört wirklich in den Rucksack?
  • Welcher Pilgerführer ist empfehlenswert?

Andere suchen eher Orientierung:

  • Welche Route passt zu mir?
  • Jakobsweg oder Romea Strata?
  • Wie lang sollte die erste Etappe sein?

Zu Beginn jeder Beratung klären die Begleiterinnen, welche Art von Unterstützung gebraucht wird. Geht es um den Start einer großen Pilgerreise oder um spezifische Detailfragen? Durch die Erfahrung der beiden Beraterinnen steht für die unterschiedlichsten Anliegen das passende Wissen bereit.

 

Die Teilnahme ist unkompliziert: einfach donnerstags zwischen 15:00 und 17:30 Uhr vorbeikommen – mit kurzer Anmeldung (unter: +43 (1) 515 52 3572 ) und gegen freie Spende.

 

Drei Tipps für angehende Pilgerinnen und Pilger

Wer sich auf den Weg machen möchte, hört in der Beratung immer wieder drei zentrale Empfehlungen:

  1. Gut vorbereiten – aber nicht überorganisieren. Ein realistischer Plan und gut eingelaufene Schuhe erleichtern den Start. Der Rucksack sollte sinnvoll gepackt sein, aber nicht überfüllt.
  2. Flexibel bleiben. Beim Pilgern kommt vieles anders als gedacht – und genau darin liegt oft das Besondere und Befreiende des Weges.
  3. Komm zur Pilgerberatung. Ein kurzes Gespräch mit erfahrenen Pilgerbegleiter*innen erspart viele Fehler und gibt Sicherheit für die ersten Schritte.