Mit einem festlichen Gottesdienst haben die Benediktinerinnen der Anbetung in Wien-Liebhartstal am Sonntag, 22. März, ihr Jubiläumsjahr zum 175-jährigen Bestehen eröffnet.
Der feierlichen Eucharisiefeier stand Subregens Markus Muth vor. Gemeinsam mit zahlreichen Mitfeiernden dankte die Gemeinschaft für 175 Jahre ihres Bestehens, für das Wirken der Schwestern über Generationen hinweg sowie für die vielfältigen Beziehungen, die das klösterliche Leben bis heute tragen.
Im Anschluss an den Gottesdienst waren die Gottesdienstbesucherinnen und -besucher zu einem gemeinsamen Frühstück eingeladen. In offener Atmosphäre kam es zu zahlreichen Gesprächen und persönlichen Begegnungen. Die enge Verbundenheit zwischen Klostergemeinschaft und den Menschen, die regelmäßig an der Liturgie teilnehmen, wurde dabei deutlich sichtbar.
Eine Klosterführung bot darüber hinaus Einblicke in das Leben der Gemeinschaft, ihre Spiritualität sowie ihren Alltag. Interessierte konnten sich vor Ort ein Bild von der benediktinischen Lebensweise und der eucharistischen Ausrichtung der Schwestern machen.
Mit diesem Festtag ist das Jubiläumsjahr offiziell eröffnet. In den kommenden Monaten sind weitere Veranstaltungen und Begegnungsmöglichkeiten geplant.
Die Benediktinerinnen der Anbetung sind eine Kongregation in der römisch-katholischen Kirche die zur Konföderation der benediktinischen frauengemeinschaft weltweit gehört. Gegründet wurde sie 1851 von Pfarrer Joseph Alois Faller im elsässischen Bellemagny.
Das Leben der Gemeinschaft ist geprägt vom monastischen Chorgebet, der eucharistischen Anbetung, sowie sozialem Engagement. Grundlage bildet die Regel des hl. Benedikt, die das Zusammenwirken von Gebet und Arbeit (ora et labora) in den Mittelpunkt stellt.
Die internationale Kongregation ist in drei Provinzen gegliedert: Frankreich, Österreich und Bayern (Deutschland). In ihren Einrichtungen engagieren sich die Schwestern insbesondere in der Betreuung von Kindern und Jugendlichen, in Bildungsangeboten sowie in sozialen und karitativen Diensten.
Als geistliche Gemeinschaft verbindet sie so monastisches Leben mit konkretem Dienst an den Menschen und ist damit sowohl innerhalb der Kirche als auch im gesellschaftlichen Umfeld präsent.