Das Werk der Autorin Neda Nezhdana erzählt die wahren Geschichten von vier Frauen, die den Krieg in der Ukraine auf unterschiedliche Weise erlebt haben. In eindrucksvollen Szenen wird das Leid, aber auch die Stärke und Hoffnung der Betroffenen spürbar gemacht. Ursprünglich 2022 in ukrainischer Sprache uraufgeführt, wird das Stück mittlerweile auch auf Deutsch gespielt, um einem breiteren Publikum Einblick in die Realität des Krieges zu ermöglichen.
Unter der Regie von Olena Edelinski gelang es dem Ensemble, das Publikum tief zu berühren und zum Nachdenken anzuregen.
Das Theater „Nadykh“ wurde 2022 in Wien innerhalb der ukrainisch-orthodoxen Gemeinde zum Heiligen Volodymyr und Olga gegründet. Es versteht sich als kulturelle Brücke und verfolgt das Ziel, moderne ukrainische Dramatik einem europäischen Publikum näherzubringen sowie den Dialog zwischen den Kulturen zu fördern. Der Abend zeigte eindrucksvoll, wie Kunst helfen kann, Verständnis zu schaffen und Solidarität zu stärken.