Mittwoch 22. April 2026

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theolympia.at
22.04.2026

THEOLYMPIA 2026: Rekordbeteiligung und starke junge Stimmen

„Es geht nicht um einfache Antworten, sondern um einen Raum für differenzierte Auseinandersetzung, in dem persönliche Erfahrungen, gesellschaftliche Fragen und religiöse Traditionen zusammenkommen.“

Mit diesen Worten beschreibt Andrea Pinz, geschäftsführende Leiterin der Konferenz der Schulamtsleiter:innen Österreichs , den Kern von THEOLYMPIA, der österreichweiten Religionsolympiade im katholischen Religionsunterricht. Der Wettbewerb lädt Schüler:innen aus ganz Österreich dazu ein, sich kreativ und reflektiert mit zentralen Lebensfragen auseinanderzusetzen – in Essays und Fotografien.

 

Die aktuelle Ausgabe zeigt eindrucksvoll, wie groß das Interesse ist: 499 Einreichungen markieren einen neuen Höchststand. Noch nie haben sich so viele Jugendliche beteiligt. Ihre Beiträge machen deutlich, wie differenziert junge Menschen Themen wie Leistungsdruck, Krisenerfahrungen und persönliche Lebensentwürfe reflektieren.

 

Rekordzahlen und ein aktuelles Thema

Mit 273 Essays und 226 Fotoarbeiten wurde in beiden Kategorien ein neuer Spitzenwert erreicht. Das Thema
„Dankbarkeit – Tugend oder Taktik?“ erwies sich als besonders anschlussfähig für die Lebenswelt der Teilnehmer:innen.

Die eingereichten Arbeiten zeigen ein breites Spektrum: Dankbarkeit wird als Quelle von Zufriedenheit und innerer Freiheit beschrieben, zugleich aber auch kritisch hinterfragt – etwa dort, wo sie eingefordert wird oder Veränderung notwendig wäre.

 

Die Gewinner:innen im Überblick

Kategorie Essay

1. Platz: Benedikt Kühnelt-Leddihn (16), Wiedner Gymnasium Wien

2. Platz: Johanna Harrer (15), BRG Landwiedstraße Linz

3. Platz: Sophie Freudensprung (16), Caritasschule Campus22 Wien

 

Kategorie Foto

1. Platz: Anna Kainz (17), HAK Bregenz

2. Platz: Alexandra Vlasata (15), Gymnasium Neusiedl am See

3. Platz: Franziska Schlick (18), HLW MultiAugustinum, Salzburg

Weitere 14 Teilnehmer:innen erreichten die Finalrunde. Auffällig ist, dass sowohl die Podestplätze als auch die Finalrunden deutlich weiblich dominiert sind.

 

Breite Beteiligung aus ganz Österreich

Die Gewinner:innen stammen aus fünf Diözesen: Eisenstadt, Feldkirch, Linz, Salzburg und Wien. Erstmals gab es Einreichungen aus allen teilnehmenden Bistümern, darunter auch die Diözese Bozen-Brixen.