Mit diesen Worten beschreibt Andrea Pinz, geschäftsführende Leiterin der Konferenz der Schulamtsleiter:innen Österreichs , den Kern von THEOLYMPIA, der österreichweiten Religionsolympiade im katholischen Religionsunterricht. Der Wettbewerb lädt Schüler:innen aus ganz Österreich dazu ein, sich kreativ und reflektiert mit zentralen Lebensfragen auseinanderzusetzen – in Essays und Fotografien.
Die aktuelle Ausgabe zeigt eindrucksvoll, wie groß das Interesse ist: 499 Einreichungen markieren einen neuen Höchststand. Noch nie haben sich so viele Jugendliche beteiligt. Ihre Beiträge machen deutlich, wie differenziert junge Menschen Themen wie Leistungsdruck, Krisenerfahrungen und persönliche Lebensentwürfe reflektieren.
Mit 273 Essays und 226 Fotoarbeiten wurde in beiden Kategorien ein neuer Spitzenwert erreicht. Das Thema
„Dankbarkeit – Tugend oder Taktik?“ erwies sich als besonders anschlussfähig für die Lebenswelt der Teilnehmer:innen.
Die eingereichten Arbeiten zeigen ein breites Spektrum: Dankbarkeit wird als Quelle von Zufriedenheit und innerer Freiheit beschrieben, zugleich aber auch kritisch hinterfragt – etwa dort, wo sie eingefordert wird oder Veränderung notwendig wäre.
Kategorie Essay
1. Platz: Benedikt Kühnelt-Leddihn (16), Wiedner Gymnasium Wien
2. Platz: Johanna Harrer (15), BRG Landwiedstraße Linz
3. Platz: Sophie Freudensprung (16), Caritasschule Campus22 Wien
1. Platz: Anna Kainz (17), HAK Bregenz
2. Platz: Alexandra Vlasata (15), Gymnasium Neusiedl am See
3. Platz: Franziska Schlick (18), HLW MultiAugustinum, Salzburg
Weitere 14 Teilnehmer:innen erreichten die Finalrunde. Auffällig ist, dass sowohl die Podestplätze als auch die Finalrunden deutlich weiblich dominiert sind.
Die Gewinner:innen stammen aus fünf Diözesen: Eisenstadt, Feldkirch, Linz, Salzburg und Wien. Erstmals gab es Einreichungen aus allen teilnehmenden Bistümern, darunter auch die Diözese Bozen-Brixen.