Im Stephansdom wird im Marienmonat Mai täglich die Maiandacht gefeiert. An ausgewählten Tagen sind dazu besondere Gäste eingeladen – am Pfingstmontag wird Weihbischof Franz Scharl um 17.00 Uhr der Maiandacht vorstehen.
Der Pfingstmontag ist weltkirchlich gesehen auch ein junges Marienfest: Unter dem Ehrentitel „Mutter der Kirche“ wird Maria als Mutter des mystischen Leibes Christi verehrt. Bereits der Kirchenvater Ambrosius kannte diese Bezeichnung im 4. Jahrhundert und verband das Bild der „Mutter Kirche“ mit Maria als personifiziertem Urbild der Kirche. Papst Franziskus hat das Gedenken im Jahr 2018 in den Römischen Generalkalender aufgenommen. Der Mai gilt traditionell auch als Zeit der Trauungen, Ehejubiläen, Verlobungen und der besonderen Bitte um Gottes Segen für die Liebe. In der Lauretanischen Litanei wird Maria als „Mutter der schönen Liebe“ angerufen. In diesem Sinn sind Ehepaare, einzelne Ehepartner, Verwitwete, Verlobte und Verliebte herzlich eingeladen, am Ende der Andacht vor dem Marienaltar einen persönlichen Segen und ein stärkendes Wort von Weihbischof Scharl zu empfangen. Nach der geistlichen Stärkung bietet sich an diesem Abend auch noch die Gelegenheit, den letzten Abend des Steffl-Kirtags rund um den Dom zu erleben.
red/gs