Freitag 22. Mai 2026

Schnellsuche auf der Website

FJRupprecht
22.05.2026

Schönborn berührt vom Mut junger Firmlinge

Für Kardinal Christoph Schönborn ist die Firmung ein starkes Hoffnungszeichen: Junge Menschen bekennen sich zu Gott; auch wenn das heute mitunter Mut kostet.

Pfingsten ist in Österreich traditionell auch Firmzeit. Fast 40.000 meist junge Menschen, zunehmend aber auch Erwachsene, empfangen jedes Jahr dieses Sakrament. Für Kardinal Christoph Schönborn ist das weit mehr als eine beachtliche Zahl. In seiner Freitagskolumne in der Gratiszeitung „Heute“ zeigt er sich besonders berührt von dem, was junge Firmlinge ihm über ihren Glauben schreiben.

Eine Jugendliche bekennt darin offen, dass es in ihrem Alter nicht immer leicht sei, zu Gott zu stehen. Wer glaubt, könne schnell als „uncool“ gelten. Dennoch wolle sie lernen, mehr darauf zu vertrauen, dass Gott an ihrer Seite sei.

Ein anderer Firmling, ein begeisterter Fußballer, beschreibt den Heiligen Geist als „inneren Coach“. Talent allein reiche auch am Spielfeld nicht aus, schreibt er sinngemäß. Es brauche Ausdauer, Teamgeist und jemanden, der Orientierung gibt. Genau diesen Einsatz wolle er auch im Glauben zeigen.

 

Schönborn freut sich über solche Glaubenszeugnisse junger Menschen. Die Firmung sei eine innere Stärkung und die Zusage: „Du bist nicht allein.“ Der Heilige Geist schenke Mut, Vertrauen und Gemeinschaft. „Diesen guten Geist, den Pfingstgeist, wünsche ich uns allen!“, so der Kardinal.

Auch nach seiner Emeritierung als Wiener Erzbischof ist Schönborn weiterhin ein gefragter Firmspender. Erst vergangenen Sonntag firmte er zahlreiche Jugendliche in der Pfarre Hohenwarth, am Samstag spendet er das Sakrament in Deutsch-Wagram. 

kap/red