2026 gedenkt man des 1.400 Jahr-Jubiläums des bekannten Hymnos Akáthistos. Der ursprünglich griechische Hymnus gilt als älteste Mariendichtung. Durch seine bildreiche Sprache wurde der Lobpreis zu einem der beliebtesten Gebete zuerst in der byzantinischen Liturgie, dann auch in der römisch-katholischen Kirche. Teile daraus werden in der Marienfeier Verwendung finden.
Für die musikalische Begleitung der Feier wurden geistliche Soloarien von Franz Schubert vorbereitet. Schuberts Messen haben in den Kirchenmusikprogrammen seit jeher einen Platz. Seine geistlichen Arien für Solisten und Orchester sind demgegenüber nicht oft zu hören. In der Marienfeier am kommenden Samstag werden unter anderem drei „Salve Regina“-Vertonungen dargeboten sowie die virtuose Arie „Totus in corde“ und nicht zuletzt Schuberts „Ave Maria“, das heuer vor 200 Jahren erstveröffentlicht wurde.
Samstag, 30. Mai, 18:00 Uhr, Stephansdom
Marienfeier mit em. Erzabt Korbinian Birnbacher
Musik von W. A. mozart und Franz Schubert