Donnerstag 11. Juni 2026

Schnellsuche auf der Website

https://augustinerkirche.augustiner.at/augustinerkirche/
11.06.2026

Kirchenmusik in neuem Stil in St. Augustin

Am Sonntag, 14. Juni, 11 Uhr, feiert Regionalvikar Prior P. Dominic Sadrawetz OSA das Hochamt in St. Augustin am Josefsplatz. Musikalisch gestaltet es der Mitarbeiter:innen-Chor der Barmherzigen Brüder, der „John of God Choir“, mit John Leavitts „Missa festiva“ sowie Werken von Felix Mendelssohn Bartholdy und Christopher Tambling.

Am Sonntag, 14. Juni, erklingt in der Wiener Augustinerkirche eine hierzulande noch wenig bekannte Kirchenmusik: Im Hochamt um 11 Uhr steht die „Missa festiva“ des amerikanischen Komponisten John Leavitt im Mittelpunkt. Leavitt, dessen 70. Geburtstag vor kurzem begangen wurde, verbindet in diesem Werk liturgische Texte mit einer rhythmusbetonten, farbenreichen Klangsprache.

 

Nach der österreichischen Erstaufführung Anfang März ist die Messe nun erneut in Wien zu hören. Begleitet wird sie von einem kleinen Orchester, unter anderem mit Harfe und perkussiven Effektinstrumenten. Dadurch entstehen Klangbilder, die den liturgischen Texten eine besondere musikalische Dichte verleihen. Stilistisch lässt sich Leavitts Musik als Verbindung von berührender Chormusik im Geist John Rutters und der großen Filmmusik eines John Williams beschreiben.

 

Gestaltet wird das Hochamt vom Mitarbeiter der Barmherzigen Brüder in Wien, dem „John of God Choir“. In diesem Ensemble singen Ärztinnen und Ärzte ebenso wie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus Pflege und Verwaltung des Krankenhauses. Damit wird auch musikalisch sichtbar, was die Barmherzigen Brüder seit Jahrhunderten prägt: der Dienst am Menschen.

 

Die Barmherzigen Brüder zählen zu den bekanntesten Ordensgemeinschaften. Ihr Hospitaldienst gilt besonders jenen Menschen, die medizinische Hilfe brauchen — auch wenn sie nicht versichert oder mittellos sind. In Wien sind die Brüder seit mehr als 400 Jahren durch ihr Krankenhaus und die Apotheke im 2. Bezirk präsent, seit über 40 Jahren auch durch eine eigene Pflegeakademie.