Über ganz Österreich hat sich erneut eine Hitzewelle ausgebreitet. Während die Hitzewelle anhält, bieten kirchliche Einrichtungen klimatisierte Räume, schattige Innenhöfe und Kirchen als Rückzugsorte an. Die Angebote richten sich vor allem an ältere Menschen, Personen mit gesundheitlichen Belastungen, Menschen mit geringem Einkommen sowie obdachlose Personen.
In den 24 Caritas-Klimaoasen in Wien und Niederösterreich betreuen rund 500 Freiwillige gemeinsam mit Pfarren die kühlen Rückzugsorte. Dort werden kalte Getränke und kleine Mahlzeiten verteilt. Streetwork-Teams verteilen zudem Hitzepakete mit Trinkwasser, Sonnenschutz und Sommerschlafsäcken an obdachlose Menschen. Auch der Louisebus der Caritas Wien ist als mobile medizinische Versorgungseinrichtung im Einsatz.
Vor kurzem hat die Caritas Salzburg ihre erste Klimaoase in der Pfarre St. Paul eröffnet. "Die Klimaoase ist ein Ort der Begegnung, an dem Menschen miteinander ins Gespräch kommen, neue Kontakte knüpfen und Gemeinschaft erleben können", erklärte der Salzburger Caritas-Direktor Kurt Sonneck. Besonders ältere Menschen, Personen mit geringem Einkommen, Menschen in aufgeheizten Wohnungen oder Personen, die von Einsamkeit betroffen sind, würden von niederschwelligen Angeboten profitieren.
Auch hinter Klostermauern wartet Abkühlung. So etwa im Kärntner Kloster Wernberg. "22 Grad hat es momentan in meinem ostseitig gelegenen Zimmer", sagte Provinzoberin Pallotti Findenig vom Kloster Wernberg der "Kleinen Zeitung" (29. Juli). Die Benediktiner hätten seinerzeit die Gästeräume schon vorausschauend nordseitig gebaut, dort sei es angenehm kühl. "Wir haben hohe Räume, den Wald in der Nähe und die Drau zum Füße-Waten - also ein ideales Angebot bei der Hitze."
Das Benediktinerstift Admont bietet Besucherinnen und Besuchern während der Hitzeperiode vergünstigten Eintritt in klimatisierte Bereiche wie die Stiftsbibliothek und die Museen.
Quelle: kathpress