Dienstag 3. November 2026

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Frau mit Stadtplan vor der Peterskirche im 1. Bezirk.
iStock/travnikovstudio / Frau mit Stadtplan vor der Peterskirche im 1. Bezirk.
20.08.2026

Wien - an allen Ecken und Enden eine gut katholische Stadt

Wer durch Wien geht, begegnet auf Schritt und Tritt den Spuren der lokalen Kirchengeschichte. Straßen, Plätze, Gassen und selbst ganze Bezirke erinnern an Heilige, Ordensgemeinschaften, Kirchen, Klöster und prägende Persönlichkeiten des kirchlichen Lebens.

Schon im Stadtplan Wiens zeichnet eine eigene katholische Landschaft ab – oft sichtbar, manchmal verborgen und nicht selten überraschend. Die folgende Übersicht macht diese Spuren bezirksweise sichtbar.

 

1. Bezirk – Innere Stadt

  • Abraham-a-Sancta-Clara-Gasse – nach Abraham a Sancta Clara (1644–1709), Augustiner-Barfüßer, Prediger und Schriftsteller.
  • Annagasse – nach der hl. Anna; der Name steht im Zusammenhang mit der früheren Annenkapelle bzw. Annenkirche.
  • Augustinerstraße – nach dem Augustinerkloster und der Augustinerkirche.
  • Barbaragasse – nach der hl. Barbara bzw. der Barbarakirche.
  • Domgasse – nach dem Stephansdom; der Straßenname verweist unmittelbar auf die Domkirche St. Stephan.
  • Dominikanerbastei – nach der früheren Dominikanerbastei, die ihren Namen vom benachbarten Dominikanerkloster und der Dominikanerkirche erhielt.
  • Dorotheergasse – nach dem ehemaligen Dorotheerkloster bzw. der hl. Dorothea.
  • Dr.-Ignaz-Seipel-Platz – nach Ignaz Seipel (1876–1932), Priester, Prälat und österreichischer Bundeskanzler.
  • Ebendorferstraße - nach Thomas Ebendorfer (1388–1464) benannt, einem Theologen, Geschichtsschreiber und Rektor der Universität Wien und Teilnehmer am Konzil von Basel
  • Franziskanerplatz – nach dem Franziskanerkloster und der Franziskanerkirche.
  • Himmelpfortgasse – nach dem ehemaligen Frauenkloster St. Agnes in der Himmelpforte.
  • Jakobergasse – nach dem ehemaligen Kloster bzw. der Kirche St. Jakob.
  • Jesuitengasse – nach dem Jesuitenorden und seiner Niederlassung bei der Jesuitenkirche.
  • Johannesgasse – nach der Johanneskirche bzw. Johannes dem Täufer; die heutige Malteserkirche trägt das Patrozinium St. Johannes der Täufer.
  • Laurenzerberg – nach dem früheren Laurenzkloster bzw. dem hl. Laurentius.
  • Marco-d’Aviano-Gasse – nach dem sel. Marco d’Aviano (1631–1699), Kapuziner und Prediger.
  • Marienstiege – nach Maria am Gestade und damit nach der Gottesmutter Maria.
  • Michaelerplatz – nach der Michaelerkirche bzw. dem Erzengel Michael.
  • Minoritenplatz – nach den Minoriten, einem Zweig des Franziskanerordens, und ihrer Kirche.
  • Mölker Bastei – nach dem Melker Hof des Benediktinerstifts Melk; „Mölk“ ist eine ältere Namensform von Melk.
  • Mölker Steig – wie die Mölker Bastei nach dem Melker Hof und damit nach dem Benediktinerstift Melk.
  • Nikolaigasse – nach dem früheren Nikolaikloster bzw. dem hl. Nikolaus.
  • Passauer Platz – nach dem Passauer Hof und dem Bistum Passau, zu dem Wien kirchlich über Jahrhunderte gehörte.
  • Petersplatz – nach der Peterskirche bzw. dem Apostel Petrus.
  • Predigergasse – nach den Dominikanern, die traditionell als Predigerorden bezeichnet werden.
  • Ruprechtsplatz – nach der Ruprechtskirche und dem hl. Rupert.
  • Salvatorgasse – nach St. Salvator, also Christus als Erlöser; Bezug zur Salvatorkapelle im Alten Rathaus.
  • Schottenbastei – nach dem Schottenstift.
  • Schottengasse – nach dem Schottenstift und seinen Benediktinern.
  • Schottenring – nach dem Schottenstift.
  • Stephansplatz – nach dem Stephansdom und damit nach dem hl. Stephanus, dem ersten Märtyrer.
  • Wiesingerstraße – nach Albert Wiesinger (1830–1896), katholischer Priester, Journalist und Sozialpolitiker.

2. Bezirk – Leopoldstadt

  • Alexander-Poch-Platz – nach Alexander Poch (1904–1966), katholischem Priester und Pfarrer der Leopoldskirche.
  • Arnezhoferstraße – nach Johann Ignaz Arnezhofer (1640–1679), katholischem Priester und erstem Pfarrer der Leopoldskirche.
  • Große Pfarrgasse – nach der Pfarrkirche St. Leopold.
  • Johannes-von-Gott-Platz – nach dem hl. Johannes von Gott, Ordensgründer der Barmherzigen Brüder.
  • Karmelitergasse – nach dem Karmelitenkloster und dem Karmeliterorden.
  • Karmeliterplatz – nach dem Karmelitenkloster und dem Karmeliterorden.
  • Nepomukgasse – nach dem hl. Johannes Nepomuk.
  • Sebastian-Kneipp-Gasse – nach Sebastian Kneipp (1821–1897), katholischem Priester und Begründer der Kneipptherapie.

3. Bezirk – Landstraße

  • Apostelgasse – nach den Aposteln; die Benennung steht in engem Zusammenhang mit dem Patrozinium der Rochuskirche bzw. dem kirchlichen Umfeld.
  • Kardinal-Nagl-Platz – nach Kardinal Franz Xaver Nagl (1855–1913), Erzbischof von Wien.
  • Karl-Borromäus-Platz – nach dem hl. Karl Borromäus.
  • Kolonitzgasse – nach Kardinal Leopold Karl von Kollonitsch (1631–1707), Erzbischof von Esztergom und bedeutender Kirchenmann.
  • Kolonitzplatz – wie die Kolonitzgasse nach Kardinal Leopold Karl von Kollonitsch.
  • Marxergasse – nach Anton Marxer (1703–1775), Weihbischof und Generalvikar in Wien.
  • Paulusgasse – nach dem Apostel Paulus.
  • Paulusplatz – nach dem Apostel Paulus.
  • Petrusgasse – nach dem Apostel Petrus.
  • Pfarrhofgasse – nach dem Pfarrhof der Rochuskirche.
  • Rochusgasse – nach dem hl. Rochus bzw. der Rochuskirche.
  • Rochusplatz – nach dem hl. Rochus bzw. der Rochuskirche.
  • Salesianergasse – nach dem Kloster der Salesianerinnen.
  • Veithgasse – nach Johann Emanuel Veith (1787–1876), katholischem Priester, Prediger und Schriftsteller.
  • Victor-Braun-Platz – nach Peter Viktor Braun (1825–1882), katholischem Priester und Ordensgründer.

4. Bezirk – Wieden

  • Karlsgasse – nach der Karlskirche und damit mittelbar nach dem hl. Karl Borromäus.
  • Kreuzherrengasse – nach dem Orden der Kreuzherren mit dem Roten Stern.
  • Paulanergasse – nach dem Paulanerorden, dessen Gründer der hl. Franz von Paola war.
  • St.-Elisabeth-Platz – nach der Pfarrkirche St. Elisabeth bzw. der hl. Elisabeth von Thüringen.

5. Bezirk – Margareten

  • Margareten (Bezirks-/Ortsname) – der Bezirks- und Ortsname geht auf die hl. Margareta von Antiochia bzw. eine ihr geweihte Kapelle im ehemaligen Gut Margareten zurück.
  • Christophgasse – nach einem alten Hausschild bzw. Hauszeichen „Zum hl. Christoph“ und damit nach dem hl. Christophorus.
  • Margaretengürtel – nach Margareten und damit mittelbar nach der hl. Margareta von Antiochia.
  • Margaretenplatz – nach Margareten und damit mittelbar nach der hl. Margareta von Antiochia.
  • Margaretenstraße – nach Margareten und damit mittelbar nach der hl. Margareta von Antiochia.
  • Grünwaldgasse – nach Josef Grünwald (1840–1910), katholischem Priester und Pfarrer.
  • Scalagasse – nach Johann Scala, katholischem Priester und Pfarrer.
  • Sankt-Johann-Gasse – nach der früheren kirchlichen St.-Johann-Anlage bzw. dem St.-Johann-Spital.
  • Stauraczgasse – nach Franz Stauracz, katholischem Priester.
  • Storkgasse – nach Johann Friedrich Stork, katholischem Priester und Pädagogen.
  • Wimmergasse – nach Gottlieb August Wimmer (1791–1863), evangelischem Pfarrer.
  • Zeinlhofergasse – nach Johann Georg Zeinlhofer, katholischem Priester.

6. Bezirk – Mariahilf

  • Mariahilf (Bezirks-/Ortsname) – der Bezirksname geht auf die Kirche und das Gnadenbild „Mariahilf“ zurück.
  • Barnabitengasse – nach dem Barnabitenorden.
  • Capistrangasse – nach dem hl. Johannes Capistran (1386–1456), Franziskaner und Prediger.
  • Dominikanergasse – nach dem Dominikanerorden bzw. einer dominikanischen Niederlassung.
  • Königsklostergasse – nach dem ehemaligen Königinkloster, einem Klarissenkloster „St. Maria, Königin der Engel“.
  • Magdalenenstraße – nach der hl. Maria Magdalena bzw. einer ihre gewidmete kirchliche Einrichtung.
  • Mariahilfer Gürtel – nach Mariahilf und damit nach dem Gnadenbild „Mariahilf“.
  • Mariahilfer Straße – nach Mariahilf bzw. dem Gnadenbild „Mariahilf“; die Straße verläuft auch durch bzw. an den Bezirken 7 und 15.
  • Theobaldgasse – nach dem ehemaligen Theobaldkloster bzw. einer dem hl. Theobald verbundenen kirchlichen Tradition.
  • Ägidigasse – nach der früheren Ägidikirche und damit nach dem hl. Ägidius.

7. Bezirk – Neubau

  • Kirchengasse – nach ihrer Lage bei der Mariahilfer Kirche.
  • Mechitaristengasse – nach den armenisch-katholischen Mechitaristen und ihrem Wiener Kloster.
  • St.-Ulrichs-Platz – nach der Kirche St. Ulrich bzw. dem hl. Ulrich von Augsburg.
  • Urban-Loritz-Platz – nach Urban Loritz (1807–1881), Benediktiner und Pfarrer.
  • Zitterhofergasse – nach Ambros Gustav Zitterhofer (1845–1921), Benediktiner und Priester.
  • Mariahilfer Straße – siehe 6. Bezirk; benannt nach dem Gnadenbild „Mariahilf“.

8. Bezirk – Josefstadt

  • Florianigasse – nach dem hl. Florian.
  • Krotenthallergasse – nach Anton Krotenthaller, katholischem Priester und Pfarrer.
  • Maria-Treu-Gasse – nach der Piaristenkirche Maria Treu und damit nach Maria.
  • Piaristengasse – nach dem Piaristenorden.

9. Bezirk – Alsergrund

  • Grundlgasse – nach Anton Grundl, katholischem Priester.
  • Latschkagasse – nach Adam Latschka, katholischem Priester.
  • Michelbeuerngasse – nach dem historischen Michelbeuern, einem Grundbesitz des Benediktinerstifts Michaelbeuern.
  • Michelbeuern-AKH (U-Bahn-Station) – die U-Bahn-Station trägt den historischen Ortsnamen Michelbeuern und erinnert damit ebenfalls an den Besitz des Benediktinerstifts Michaelbeuern.
  • Peregringasse – nach dem hl. Peregrin Laziosi, einem Servitenheiligen.
  • Schwarzspanierstraße – nach den sogenannten Schwarzspaniern, Benediktinern der Abtei Montserrat, die hier Kloster und Kirche hatten.
  • Servitengasse – nach dem Servitenorden und seiner Kirche.
  • Severingasse – nach dem hl. Severin von Noricum.
  • Tendlergasse – nach Franz Tendler, katholischem Priester und Redemptoristen.

10. Bezirk – Favoriten

  • Antonsplatz – nach der Pfarrkirche St. Anton bzw. dem hl. Antonius von Padua.
  • Hantzenbergergasse – nach Jakob Hantzenberger, katholischem Priester.
  • Heilandssiedlung (Siedlungsname) – religiöse Bezeichnung mit unmittelbarem Bezug zu Jesus Christus als „Heiland“.
  • Jungbauerweg – nach Raimund Jungbauer, katholischem Priester.
  • Liebfrauengasse – nach der traditionellen Marienbezeichnung „Unsere Liebe Frau“.
  • Salvatorianerplatz – nach den Salvatorianern und ihrer Kirche; der Ordensname verweist auf Christus als Salvator, den Erlöser.
  • Urselbrunnengasse (indirekt) – nach einem historischen Flurnamen auf Grundbesitz des Ursulinenklosters; kirchlicher Bezug indirekt.
  • Vollnhoferplatz – nach Josef Vollnhofer, katholischem Priester.

11. Bezirk – Simmering

  • Anton-Steinböck-Gasse – nach Anton Steinböck, katholischem Priester und Pfarrer.
  • Anton-Stilling-Platz – nach Anton Stilling, katholischem Priester und Pfarrer.
  • Gassnergasse – nach Johann Joseph Gassner (1727–1779), katholischem Priester und Exorzisten.
  • Katschthalergasse – nach Kardinal Johannes Baptist Katschthaler (1832–1914), Erzbischof von Salzburg.
  • Klebindergasse – nach einem katholischen Priester bzw. Pfarrer dieses Namens.
  • Kobelgasse – nach Johann Kobel, katholischem Priester und Pfarrer.
  • Konrad-Thurnher-Gasse – nach Konrad Thurnher, katholischem Priester und Pfarrer.
  • Molitorgasse – nach einem katholischen Pfarrer dieses Namens.
  • Mutter-Teresa-Gasse – nach der hl. Teresa von Kalkutta (Mutter Teresa).
  • Münnichplatz – nach einem katholischen Priester bzw. Pfarrer dieses Namens.
  • Pater-Schuster-Gasse – nach Pater Ignaz Schuster, katholischem Ordenspriester.
  • Pfaffenaugasse (indirekt) – nach einem alten Flurnamen; „Pfaffenau“ verweist auf kirchlichen bzw. geistlichen Grundbesitz.
  • Schaludekgasse – nach einem katholischen Pfarrer dieses Namens.
  • Schwester-Maria-Restituta-Gasse – nach der sel. Maria Restituta Kafka (1894–1943), Franziskanerin von der christlichen Liebe und NS-Märtyrerin.
  • Trinkhausstraße – nach Jakob Trinkhaus, katholischem Priester und Pfarrer.

12. Bezirk – Meidling

  • Hanauskagasse – nach Leopold Hanauska, katholischem Priester und Pfarrer in Meidling.
  • Khleslplatz – nach Kardinal Melchior Khlesl (1552–1630), Bischof von Wien.
  • Koppreitergasse – nach Sebastian Koppreiter, katholischem Priester und erstem Pfarrer von Meidling.
  • Rohrwassergasse – nach Franz Rohrwasser, katholischem Priester und Pfarrer in Hetzendorf.
  • Wittmayergasse – nach Josef Leopold Widmayer/Wittmayer, katholischem Priester und erstem Pfarrer von Altmannsdorf.

13. Bezirk – Hietzing

  • Am Platz (indirekt) – der Platz vor der Pfarrkirche Maria Hietzing trug historisch den Namen St.-Marien-Platz; der heutige Name ist topographisch, der kirchliche Zusammenhang bleibt jedoch ortsgeschichtlich prägend.
  • Angermayergasse – nach Anton Angermayer, katholischem Priester und Pfarrer.
  • Erzbischofgasse – nach dem erzbischöflichen Schloss bzw. kirchlichem Besitz.
  • Eustachiusweg – nach dem hl. Eustachius.
  • Gusindegasse – nach Martin Gusinde (1886–1969), Priester, Steyler Missionar und Ethnologe.
  • Hildegard-Teuschl-Weg – nach Hildegard Teuschl (1937–2009), Ordensfrau der Caritas Socialis.
  • Kardinal-König-Platz – nach Kardinal Franz König (1905–2004), Erzbischof von Wien.
  • Kardinal-Piffl-Gasse – nach Kardinal Friedrich Gustav Piffl (1864–1932), Erzbischof von Wien.
  • Nikolausgasse – nach der ehemaligen Nikolaikapelle und damit nach dem hl. Nikolaus.
  • Pflieglergasse – nach Michael Pfliegler (1891–1972), katholischem Priester und Pastoraltheologen.
  • Schrefelplatz – nach Anton Schrefel, katholischem Priester.
  • St.-Hubertus-Platz – nach der Kirche St. Hubertus und Christophorus bzw. dem hl. Hubertus.
  • Veitingergasse (indirekt) – nach dem historischen „Veitinger Feld“, dessen Name auf St. Veit zurückgeht; der Heiligenbezug ist damit indirekt.

14. Bezirk – Penzing

  • Abraham-a-Sancta-Clara-Straße – nach Abraham a Sancta Clara, Augustiner-Barfüßer und Prediger.
  • Albert-Schweitzer-Gasse – nach Albert Schweitzer (1875–1965), evangelischem Theologen, Organisten und Missionsarzt.
  • Deutschordensstraße, in Erinnerung daran, dass in genau dieser Gegend über Jahrhunderte hinweg großen Grundbesitz hatte
  • Einwanggasse – nach Georg Einwang, katholischem Priester und Pfarrer.
  • Gruschaplatz – nach Kardinal Anton Josef Gruscha (1820–1911), Erzbischof von Wien.
  • Jakob-Gremdlinger-Straße – nach Jakob Gremdlinger, katholischem Priester und Pfarrer.
  • Jakob-Kern-Weg – nach dem sel. Jakob Kern (1897–1924), Prämonstratenser und Priester.
  • Kefergasse – nach Josef Kefer, katholischem Priester und Pfarrer.
  • Keilstraße – nach Heinrich Kail/Keil, katholischem Priester und Pfarrer.
  • Missongasse – nach Joseph Misson (1803–1875), katholischem Priester und Mundartdichter.
  • Muthsamgasse – nach Franz Xaver Muthsam, katholischem Priester und Pfarrer.
  • Obermaissergasse – nach Johann Obermaisser, katholischem Priester und Pfarrer.
  • Samptwandnergasse – nach einem katholischen Pfarrer dieses Namens.

15. Bezirk – Rudolfsheim-Fünfhaus

  • Kardinal-Rauscher-Platz – nach Kardinal Joseph Othmar von Rauscher (1797–1875), Erzbischof von Wien.
  • Künstlergasse – nach Josef Ferdinand Künstler, katholischem Priester und Pfarrer.
  • Mariahilfer Straße – siehe 6. Bezirk; der Name geht auf das Gnadenbild „Mariahilf“ zurück.
  • Pater-Schwartz-Gasse – nach dem sel. Anton Maria Schwartz (1852–1929), Priester und Gründer der Kalasantiner.

16. Bezirk – Ottakring

  • Beringgasse – nach Gottfried Bering, katholischem Priester und Pfarrer.
  • Ganglbauergasse – nach Kardinal Cölestin Joseph Ganglbauer (1817–1889), Erzbischof von Wien.
  • Johannes-Krawarik-Gasse – nach Johannes Krawarik, katholischem Priester und Domkurat.
  • Landsteinergasse – nach Karl Borromäus Landsteiner, katholischem Priester.
  • Mildeplatz – nach Vincenz Eduard Milde (1777–1853), Erzbischof von Wien.
  • Nödlgasse – nach Ernst Nödl, katholischem Priester und Pfarrer.
  • Oberwiedenstraße (indirekt) – nach einem historischen Flurnamen; „Wieden/Widem“ kann auf eine kirchliche Ausstattung bzw. einen Pfarrhofbesitz verweisen.
  • Paletzgasse – nach Emanuel Paletz, katholischem Priester und Pfarrer.
  • Rohrergasse – nach Johann Rohrer, katholischem Priester und Pfarrer.
  • Schinnaglgasse – nach Maurus Schinnagl, katholischem Priester und Religionslehrer.
  • Stöberplatz – nach Johann Stöber, katholischem Priester und Pfarrer.
  • Thalhaimergasse – nach Ottokar Gregor Thalhaimer, katholischem Priester und Pfarrer.
  • Veronikagasse – nach einer Statue bzw. Darstellung der hl. Veronika.
  • Vilicusweg – nach Johann Vilicus, katholischem Priester und Pfarrer.

17. Bezirk – Hernals

  • Clemens-Hofbauer-Platz – nach dem hl. Klemens Maria Hofbauer (1751–1820), Redemptorist und Wiener Stadtpatron.
  • Hubertusweg – nach dem hl. Hubertus.
  • Knollgasse – nach Anton Knoll, katholischem Priester und Pfarrer.
  • Pretschgogasse – nach Andreas Pretschgo, katholischem Priester und Pfarrer.
  • Rupertusplatz – nach der Pfarrkirche St. Rupert bzw. dem hl. Rupert.
  • Schadinagasse – nach Johann Baptist Schadina, katholischem Priester und Pfarrer.
  • Schultheßgasse – nach Heinrich Schultheß, katholischem Priester und Pfarrer.

18. Bezirk – Währing

  • Aumannplatz – nach Ignaz Aumann, katholischem Priester und Pfarrer.
  • Bischof-Faber-Platz – nach Johann Fabri/Faber (1478–1541), Bischof von Wien.
  • Dr.-Heinrich-Maier-Straße – nach Heinrich Maier (1908–1945), katholischem Priester und NS-Widerstandskämpfer.
  • Innozenz-Lang-Gasse – nach Franz Innozenz Lang, Piarist und katholischer Priester.
  • Klostergasse – nach dem Lazaristenkloster und der Kirche St. Vinzenz von Paul.
  • Kutschkergasse – nach Kardinal Johann Rudolf Kutschker (1810–1881), Erzbischof von Wien.
  • Lazaristengasse – nach den Lazaristen und ihrer Niederlassung.
  • Martinsstraße – nach dem hl. Martin von Tours.
  • Maynollogasse – nach Josef Maynollo, katholischem Priester und Pfarrer.
  • Vinzenzgasse – nach dem hl. Vinzenz von Paul, Priester und Ordensgründer.

19. Bezirk – Döbling

  • Jakobstraße – nach dem hl. Jakobus; der Name steht im Zusammenhang mit der örtlichen Jakobskirche.
  • Kardinal-Innitzer-Platz – nach Kardinal Theodor Innitzer (1875–1955), Erzbischof von Wien.
  • Katharinenruhe – nach der hl. Katharina von Alexandrien.
  • Medlergasse – nach Jakob dem Medloer, einem mittelalterlichen Pfarrer.
  • Obkirchergasse – nach Peter Obkircher, katholischem Priester und Pfarrer.
  • Pankrazgasse – nach dem hl. Pankratius.
  • Pater-Zeininger-Platz – nach Josef Zeininger (1916–1995), katholischem Priester und Seelsorger.
  • Pfarrplatz – nach der Pfarrkirche St. Jakob in Heiligenstadt.
  • Prateneckgasse – nach Nikolaus von Prateneck, katholischem Priester und Pfarrer.
  • St.-Georg-Platz – nach der Pfarrkirche St. Georg in Kahlenbergerdorf bzw. dem hl. Georg.
  • St.-Jakobs-Platz – nach dem hl. Jakobus bzw. der örtlichen Jakobskirche.
  • Thaddäusgasse – nach dem Apostel Judas Thaddäus.
  • Vormosergasse – nach Jörg Vormoser, katholischem Priester und Pfarrer.

20. Bezirk – Brigittenau

  • Allerheiligenplatz, 
  • Allerheiligengasse, beide erinnern an die  1769 errichtete Allerheiligenkapelle. Sie  wurde 1873 abgetragen. Die 1905 neu erbaute Kirche gab Platz und Gasse ihren Namen und wurde 1945 durch Bomben zerstört.
  • Brigittenau (Bezirksname) – der Bezirksname geht auf die hl. Birgitta von Schweden zurück, vermittelt durch die Brigittakapelle und später die Brigittakirche.
  • Brigittagasse – nach der Brigittakirche bzw. der hl. Birgitta von Schweden.
  • Brigittaplatz – nach der Brigittakirche bzw. der hl. Birgitta von Schweden.
  • Gerhardusgasse – nach Gerhard von Siebenbürgen, katholischem Geistlichen und Pfarrer von St. Stephan.
  • Maria Restituta-Platz, nach der in der Brigittenau aufgewachsenen Ordensfrau und Märyrerin der Sel. Maria Resituta (Helene) Kafka
  • Othmargasse – nach Kardinal Joseph Othmar von Rauscher.
  • Rauscherstraße – nach Kardinal Joseph Othmar von Rauscher; die Verkehrsfläche liegt im 20. Bezirk und berührt den 2. Bezirk am Augarten.
  • Webergasse – nach Johann Baptist Weber, katholischem Priester und Pfarrer von St. Leopold.

21. Bezirk – Floridsdorf

  • Floridsdorf (Bezirks-/Ortsname) – der Bezirks- und Ortsname geht auf Floridus Leeb (1731–1799), Propst des Augustiner-Chorherrenstifts Klosterneuburg, zurück; die neue Siedlung wurde nach ihm „Floridusdorf“ bzw. Floridsdorf genannt.
  • Don-Bosco-Weg – nach dem hl. Johannes Bosco (Don Bosco), Priester und Ordensgründer.
  • Fidelis-Breier-Weg – nach Bruder Fidelis Breier, Angehörigem der Schulbrüder.
  • Frauenstiftgasse (indirekt) – nach historischem Grundbesitz eines Frauenklosters bzw. Stifts; der Name erinnert an kirchliche Grundherrschaft.
  • Gitlbauergasse – nach Michael Gitlbauer (1847–1903), katholischem Priester und klassischem Philologen.
  • Johannes-de-La-Salle-Gasse – nach dem hl. Johannes Baptist de La Salle (1651–1719), Priester und Ordensgründer.
  • Martin-Gaunersdorfer-Gasse – nach Martin Gaunersdorfer, katholischem Priester und erstem Pfarrer von Leopoldau.
  • Pfarrer-Matz-Gasse – nach Max Matz, katholischem Priester und Pfarrer.
  • Pfarrer-Pasecker-Gasse – nach Roland Pasecker, katholischem Priester und Pfarrer.
  • Pius-Parsch-Platz – nach Pius Parsch (1884–1954), Augustiner-Chorherr von Klosterneuburg, Priester und Pionier der Liturgischen Bewegung; er wirkte zeitweise auch in Floridsdorf.
  • Schleifgasse – nach Ignaz Schleif, katholischem Priester und Pfarrer.
  • St.-Michael-Gasse – nach dem Erzengel Michael.
  • Wannemachergasse – nach Martin Wannemacher, katholischem Priester und Pfarrer.

22. Bezirk – Donaustadt

  • Andreas-Huger-Gasse – nach Andreas Huger, katholischem Priester und Pfarrer von Kagran.
  • Bartholomäusgasse – nach dem Apostel Bartholomäus.
  • Franz-Loidl-Straße – nach Franz Loidl (1905–1987), katholischem Priester und Kirchenhistoriker.
  • Gerambgasse – nach Maria Joseph von Geramb (1772–1848), Trappistenmönch.
  • Gotthelfgasse – nach Jeremias Gotthelf (Albert Bitzius, 1797–1854), evangelischem Pfarrer und Schriftsteller.
  • Heinrich-Scharf-Gasse – nach Heinrich Scharf, katholischem Priester und Pfarrer.
  • Kollonitschgasse – nach Kardinal Leopold Karl von Kollonitsch.
  • Musgergasse – nach August Musger (1868–1929), katholischem Priester und Physiker.
  • Pater-Bilek-Weg – nach Pater Thomas Bilek, katholischem Ordenspriester.
  • Pogrelzstraße – nach einem katholischen Priester und Pfarrer der Pfarre St. Georg in Kagran.
  • Prandaugasse – nach Carl von Prandau, katholischem Priester.
  • Prochaskagasse – nach Johann Prochaska, katholischem Priester und Pfarrer.
  • Sebaldgasse – nach Ivo Sebald, katholischem Priester und Pfarrer.
  • St.-Wendelin-Gasse – nach dem hl. Wendelin.
  • St.-Wendelin-Platz – nach dem hl. Wendelin.

23. Bezirk – Liesing

  • Altmannsdorfer Straße (indirekt) – nach Altmannsdorf; dessen Name wird mit Altmann, Bischof von Passau und später als Heiliger verehrt, in Verbindung gebracht. Der kirchliche Bezug ist mittelbar.
  • Don-Bosco-Gasse – nach dem hl. Johannes Bosco (Don Bosco), Priester und Ordensgründer.
  • Gatterederstraße – nach Andreas Gattereder, katholischem Priester und Pfarrer.
  • Gelinekgasse – nach Josef Gelinek, katholischem Kaplan.
  • Geßlgasse – nach Franz Geßl, katholischem Priester und Pfarrer.
  • Kolpingstraße – nach Adolph Kolping (1813–1865), katholischem Priester und Begründer des Kolpingwerks.
  • Otto-Mauer-Gasse – nach Otto Mauer (1907–1973), katholischem Priester, Domprediger und Kunstförderer.
  • Pumgasse – nach Franz Pum, katholischem Priester und Pfarrer.

 

Quellenbasis und Arbeitsweise:

 

Hauptquelle:Wien Geschichte Wiki (Wienbibliothek im Rathaus / Wiener Stadt- und Landesarchiv / Stadt Wien), insbesondere die Einträge zu einzelnen Verkehrsflächen, Personen und Bezirken sowie die bezirksweisen Straßennamenübersichten.

 

Ergänzend: offizielle Informationen der Stadt Wien zu Wiener Straßennamen und ihrer historischen Bedeutung; Felix Czeike, Historisches Lexikon Wien; Peter Autengruber, Lexikon der Wiener Straßennamen. Bezirksbezogene Straßenlisten wurden nur zur Auffindung und Gegenkontrolle verwendet, nicht als alleinige Grundlage bei strittigen Fällen.

 

Autor: Georg Schimmerl