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St. Gabriel
27.08.2026

Orgeltage in St. Gabriel feiern 30-Jahr-Jubiläum

Die Internationalen Orgeltage Maria Enzersdorf in der Heilig-Geist-Kirche sind seit drei Jahrzehnten Garant für hochkarätige Orgelmusik. Zu Gast sind heuer Organist:innen aus Ungarn, Tschechien und Österreich.

Die Internationalen Orgeltage Maria Enzersdorf in der Heilig-Geist-Kirche sind seit drei Jahrzehnten Garant für hochkarätige Orgelmusik. Zu Gast sind heuer Organist:innen aus Ungarn, Tschechien und Österreich.

 

Unter dem Motto „Die Farben von St. Gabriel“ steht das künstlerische Programm der 30. Internationalen Orgeltage Maria Enzersdorf, die am 19. und 26. September sowie am 3. Oktober 2026 jeweils um 19 Uhr in der Heilig-Geist-Kirche von St. Gabriel stattfinden. Namhafte Organist:innen aus Ungarn, Österreich und Tschechien werden bei ihren Konzerten die Rieger-Orgel zum Erklingen bringen.


Ein „Fest für das Ohr, aber auch für das Auge“ verspricht Programmgestalterin Angela Amodio den Besucherinnen und Besuchern: „Die Farbenpracht der Glasfenster und Mosaike in der Kirche von St. Gabriel reflektiert und verstärkt den Reichtum der Klangfarben der Rieger-Orgel. Die Resonanz des Kirchenraums, der an eine Kathedrale erinnert, bringt das Klangspektrum in all seinen Nuancen zum Strahlen“, schreibt die frühere Hausorganistin von St. Gabriel im Programm-Folder der Orgeltage.

 

Mónika Keeskés aus Ungarn eröffnet die Orgeltage


Schon im Eröffnungskonzert am 19. September entfaltet die ungarische Organistin Mónika Keeskés in den Werken von Johann Sebastian Bach und von Renaissancekomponist Pieter Cornet den Klangreichtum der Gabrieler Orgel. Mit Márton Levente Horváth und Zsolt Gárdony nimmt die Organistin die Zuhörer mit auf eine Reise in die zeitgenössische Orgelmusik aus Ungarn. Keeskés studierte in Budapest, Antwerpen, London und Wien und war Preisträgerin zahlreicher Orgelwettbewerbe. 2020 wurde ihr der Festivalpreis des Budapester-Bach-Festivals verliehen.

 

Der Vorarlberger Helmut Binder vertritt Österreich


Der Vorarlberger Organist Helmut Binder präsentiert am 26. September ein Programm voller Kontraste, in dem die Bach-Familie mit den Romantikern Alexandre Boëly und Josef Rheinberger in einen anregenden Dialog tritt. Der gebürtige Bregenzer studierte am Bregenzer Konservatorium und an der Musikhochschule Wien. Er ist mehrfacher Preisträger bei Wettbewerben, entfaltete eine rege Konzerttätigkeit und nahm einige CDs auf. Seit mehr als 40 Jahren ist Binder Hauptorganist an der Bregenzer Herz-Jesu-Kirche sowie Lehrer für Klavier und Orgel an der Musikschule in Dornbirn.


Jan Kopřiva setzt den Schlusspunkt


Im Abschlusskonzert der Orgeltage Maria Enzersdorf am 3. Oktober ist der junge tschechische Organist Jan Kopřiva zu hören. Sein Programm spannt einen großen Bogen vom norddeutschen Frühbarock über Bach und Mozart hin zu Hugo Distler und Anton Heiller, zwei spannenden Komponisten des 20. Jahrhunderts. Kopřiva Brünner studierte am Brünner Konservatorium studierte Orgelinterpretation, danach studierte er an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien Orgel-Konzertfach. Er nahm erfolgreich an Orgelwettbewerben teil. Neben seiner Konzerttätigkeit begleitet Jan Kopřiva Gottesdienste und unterrichtet Klavier und Orgel an einer Musikgrundschule.
Die Internationalen Orgeltage werden von der Marktgemeinde Maria Enzersdorf veranstaltet. Die Konzerte finden am 19.9., 26.9. und 3.10. jeweils um 19 Uhr in der Heilig-Geist-Kirche von St. Gabriel (Gabrielerstraße 171, 2344 Maria Enzersdorf) statt. Die Spenden aus den Konzerten dienen dem Erhalt der Orgeln in St. Gabriel.